Camping in Alentejo

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Beim Camping in Alentejo erhitzt die Sonne den Körper und die Gemüter, durch eine angenehme Atmosphäre in idyllischer Natur: In den weiten Landschaften im Landesinneren, mit vereinzelten Sträuchern und Olivenbäumen, werden ausgedehnte Spaziergänge gemacht und an unberührten langen Stränden streicht die frische Meeresbrise an der Haut entlang und das warme Wasser der Wellen berührt die Zehenspitzen sanft.

Besonderheiten zum Camping in Alentejo

Im Westen zu Alentejo grenzt der Atlantik, mit kilometerlangen schönen Stränden und herrlichem Meer. Angenehme Temperaturen zu Land und im Wasser bieten optimale Bedingungen für Badefans. Alentejo ist bezüglich der Größe mit dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen zu vergleichen, jedoch ist die Bevölkerungsdichte zwanzigmal geringer. Die dünn besiedelte portugiesische Region ist somit speziell für Ruhesuchende ansprechend. Naturliebhaber sind vor allem vom Süden Alentejos begeistert: Getreidefelder soweit das Auge reicht, weite Weinfelder, menschenleere Landschaften mit Korkeichen und Olivenbäumen. Dazwischen findet man weidende Vieh- oder Pferdeherden und das eine oder andere Dörfchen. Tradition und Kultur gibt es generell in ganz Alentejo, einige Highlights liegen jedoch im Norden. Eine davon ist beispielsweise die Stadt Évora, auch Museumsstadt genannt, die man zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Anreise

Der Norden von Alentejo ist von Frankfurt am Main in rund 2.200 km zu erreichen. Die schnellste Route verläuft durch die französischen Städte Orléans, Poitiers und Bordeaux sowie durch die spanische Gemeinde Valladolid. Von Frankfurt am Main fährt man auf der E60, danach auf der E63 und schließlich der A6 in Richtung Süden. In Frankreich nimmt man die A4 für rund 200 km, danach die A26, A19 und ab Oléans die A10 bis nach Bordeaux. Die letzte Autobahn in diesem Land ist die A63, die in Spanien in die AP-8 übergeht. In fast ganz Spanien hält man sich an die E-80 und den Schlussstrich in Portugal bildet die A23. Bei solch einer Distanz sollten einige Zwischenstopps eingelegt werden. Zu Beginn der Route ist vor allem die Region um Troyes, mit dem riesigen Naturpark Forêt d’Orient, zu empfehlen. Aber auch unmittelbar nach der französischen Stadt Tours – etwa in der Mitte der Strecke – liegt ein weiterer ausgiebiger Naturpark, der Loire-Anjou-Touraine, bei dem man sich die Füße ausgiebig vertreten kann.

Reiseziele in Alentejo

Viele tolle Campingplätze in Alentejo befinden sich am Meer, aber auch das Landesinnere hat viel zu bieten: Die kulturelle Stadt Évora oder die naturnahe Stadt Sines zum Beispiel.

Évora

Auf einem kleinen Hügel liegt das charmante Évora mit weißen Häusern, die stilvolle Verzierungen tragen und von einer Festungsmauer umringt sind. Bereits oben wurde die kulturelle Bedeutsamkeit dieser Stadt herausgehoben. Hier stehen der faszinierende römische Diana-Tempel und eine Kathedrale, die vom Ende des 12. bis Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut worden sind. Zudem gibt es ein Kloster aus dem 14. und eine Universität aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern. Zahlreiche Paläste, Kirchen und weitere Sehenswürdigkeiten bereichern die Stadt mit einem hohen kulturellen Wert.

Sines

Die Stadt Sines liegt direkt am schönen Meer des Atlantiks. Nördlich davon befindet sich der idyllische Naturpark Lagoas de Santo André e Sancha und südlich liegt das um einiges größere Naturreservat Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. In Sines genießt man definitiv die Vorzüge einer Stadt. Beispielsweise die große Auswahl an Restaurants, Ausgehmöglichkeiten am Abend und beeindruckende Kultur – wie die Burg mit noch bestehenden Mauern und Kirchen mit wunderbaren Barockmalereien. Gleichzeitig ist man in Sines der Natur nahe: Promenaden sowie Strände am Meer im Westen, während im Norden und Süden Naturparks als grüne Oasen dienen.

Gastronomie

Beim Camping in Alentejo sollte man in den Wohnwagen nicht allzu viele Nahrungsmittel von zu Hause einpacken, damit man die gute portugiesische Küche genügend auskosten kann. An der Atlantikküste kommen üblicherweise viel frischer Fisch und feine Meeresfrüchte auf den Tisch. Beispielsweise in Form von traditionellen frittierten Pasteten, die mit Muscheln oder Krabben gefüllt sind. Speziell im Alentejo wird viel Schwein und deftiges Essen serviert. Weitere berühmt berüchtigte Speisen sind Kohlsuppe, gegrillte Sardinen und natürlich das Nationalgericht Stockfisch, aus gesalzenem und getrocknetem Kabeljau. Dieser ist im Land in unzähligen Variationen vorzufinden: Wer den Stockfisch gerne mit Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern probieren möchte, wählt im Restaurant das „bacalhau-à-brás“. Den Abschluss eines klassischen Ganges bilden besonders süße Nachspeisen wie Milchreis, Karamellpudding oder Puddingtörtchen.

Beste Reisezeit

Vor allem Badefans freuen sich über das Klima in Alentejo, da hier die Schwimmsaison, vor allem in den südlichen Teilen, bis Oktober andauert. Die Sommer in der Region sind heiß: Im Juli und August liegen die Temperaturen um die 29 Grad Celsius und das Wasser ist um die 18 Grad Celsius warm. Im Frühjahr und Herbst gibt es in Alentejo ein gemäßigtes Klima. Temperaturen um die 20 Grad Celsius herum sind ideal für Sportler. Die Winter sind in dieser Umgebung feucht und mild, mit Temperaturen um die 13 Grad Celsius. Von November bis Februar muss man in Alentejo mit den meisten Niederschlägen rechnen.

Aktivitäten und Ausflüge

Beim Camping in Alentejo tankt man mit Vergnügen viel Sonne und genießt das warme Meereswasser. Wer sich mehr Aktion wünscht, besichtigt die Küste oder begibt sich weiter tiefer in das Landesinnere, um mehr über Kultur zu erfahren.

Die Alentejo-Küste sportlich erkunden

Traumhafte Küstenabschnitte und wunderbare Strände warten beim Atlantik in Alentejo darauf, entdeckt zu werden. Am besten wandert man dafür am Meer entlang und lässt die Natur auf sich wirken. Wem das zu langsam geht, steigt auf das Fahrrad und rollt durch die idyllische Landschaft.

Ein beeindruckendes Aquädukt

In der Nähe der alten Festungsstadt Elvas befindet sich das Aqueduto da Amoreira, zu dem es sich allemal lohnt, einen Ausflug zu machen. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Bauwerk hat vier Etagen und ist 7 km lang – ein wahrlich faszinierender Anblick.

Die historische Burg von Marvão

An der Grenze zu Spanien liegt, mitten im Naturpark, die Kleinstadt Marvão. Die dazugehörige Burg, mit Brunnenanlage und Herrenhaus, ist nicht nur aufgrund ihrer antiken Bedeutsamkeit sehenswert. Auch durch die unheimlich tolle Aussicht auf die umliegende Region zieht es viele Urlauber zur Burg von Marvão.