Besonderheiten beim Camping in Ede

Praktisch an den Campingplätzen in Ede ist vor allem die Lage inmitten der Natur. Sehenswert ist allem voran das Waldgebiet Veluwe, durch das sich Urlauber zum Beispiel beim Wandern oder Radfahren begeben können. An den Rheinarmen können sich die Besucher außerdem gemütlich zum Angeln an das Ufer setzen oder die Gewässer mit dem Boot erkunden. Schnell erreicht sind kulturell sehenswerte Städte wie Utrecht und Arnheim – über die nahegelegene Autobahn A30 gelangt man direkt mit dem Wohnmobil zu den Gemeinden. Auch in Ede selbst gibt es einiges zu sehen. So lohnt sich ein Besuch in der Alten Kirche und im Fliesenmuseum, das sich eingehend mit diesem uralten Kunsthandwerk beschäftigt.

Anreise

Um die Campingplätze von Ede mit dem Wohnmobil zu erreichen, fährt man zunächst weit in den Westen von Deutschland. Einen Zwischenstopp kann man dabei im Ruhrgebiet oder im Rheinland einlegen. Köln bietet mit seinem Römisch-Germanischen Museum und dem Dom eine breite Auswahl an Wahrzeichen. In Düsseldorf können die Reisenden über die „Kö“ schlendern und in einer der Boutiquen einkaufen. Über die A3 erreicht man schließlich bei Emmerich am Rhein die Niederlande. Naturfans können einen Abstecher zu dem mächtigen Strom unternehmen und für ein kleines Picknick anhalten. Anschließend geht es nach Arnheim, einer der wichtigsten Städte im Westen der Niederlande. Im Freilichtmuseum des Ortes lässt sich historische Architektur bewundern. Von Arnheim sind es nur noch 20 km bis nach Ede. Einige der besten Campingplätze der Region liegen sogar noch näher am Rande der Nationalparks Veluwezoom und De Hoge Veluwe. Für die Anreise von Köln aus sollte man etwa 170 km einplanen. Wer aus Frankfurt anreist, sollte mit 350 km, von München aus mit 730 km rechnen. Wer aus Norddeutschland und dem nördlichen Ostdeutschland anreist, kann über Hannover und Osnabrück nach Hengelo in den Niederlanden fahren und erreicht Ede über Apeldoorn.

Gastronomie

Die Region Gelderland, in der sich auch Ede befindet, ist für ihre ökologische Landwirtschaft bekannt. Bei einem Besuch auf den Landgasthöfen können Urlauber echte Hausmannskost, zum Beispiel deftigen Schweinebraten und Räucherwurst probieren. Dazu werden meist gestampfte Kartoffeln mit Gemüse und Grünkohl serviert. Bedeutend ist des Weiteren die Snackkultur in den Niederlanden. Pommes frites werden mehrfach frittiert und mit hausgemachten Soßen serviert. Zudem sollte man Klassiker wie die Hackfleischröllchen Frikandeln und die gefüllten Kroketten probieren. Zum Nachtisch isst man in Ede gerne süße Pfannkuchen, Waffeln und Kartoffelpuffer. Zu den besten Restaurants in Ede gehört unter anderem das Planken Wambuis am Rande des Veluwe-Nationalparks. In der Innenstadt sind die Gaststätte Vroeger und das Pomphuis empfehlenswert.

Beste Reisezeit

Camping in Ede ist vor allem zwischen Mai und Oktober eine gute Idee. Die meisten Urlauber zieht es dabei im Hochsommer in die Provinz Gelderland. Dann erreichen die Temperaturen im durchschnittlichen Maximum etwa 23 Grad Celsius. Vereinzelt können die Werte im Juli und August auch höher liegen. In den Seen der Region kann man mit etwa 19 Grad Celsius Wassertemperatur rechnen. Viele Ausflügler, zum Beispiel Wanderer, Radfahrer und Kajakfans, zieht es außerdem m Frühjahr und Herbst nach Ede. Im Mai und Juni sowie im September und Oktober kann man immer noch mit circa 20 Grad Celsius in Ede und Gelderland rechnen.

Aktivitäten und Ausflüge

Mit reichen Wald- und Heidelandschaften sowie den Rheinarmen in der Nähe bietet Ede ein tolles Freizeitrevier für Campingurlauber.

Wanderungen durch De Hoge Veluwe

Der Nationalpark De Hoge Veluwe fasziniert mit seinen malerischen Waldstücken und Heideflächen. Durch die Region begibt man sich am besten bei einer Wanderung und kann mit etwas Geduld Rotwild und seltene Vogelarten sichten. Inmitten des Reservats finden Kulturfans außerdem das Helene-Kröller-Museum, in dem sich die weltweit zweitgrößte Sammlung von Werken Vincent van Goghs befindet.

Radfahren am Rhein

Allein durch De Hoge Veluwe führen über 43 km an Radwegen, die Freizeitfans mit einem der kostenlosen Leihräder erkunden können. Hinzukommen die herrlichen Ausflugsstrecken an den Rheinarmen Waal und Nederrijn. Als Ausflugsziel kann man beispielsweise den Zoologischen Garten Ouwehands Dierenpark bei Vreewijk wählen.

Baden und Kajakfahren in Gelderland

Der Rhein bildet in Gelderland zahlreiche Seitenarme und Kanäle, auf denen Reisende mit dem Kajak zu Erkundungstouren aufbrechen können. Viele Campingplätze in der Nähe von Ede bieten sogar preiswerte Verleihs an. An einigen Seen in der Umgebung ist es zudem möglich, zu baden.