Swecamp Flottsbro
Schweden / Provinz Stockholm

Mit seinen kristallblauen Fjorden, unzähligen Seen und einsamen Wäldern ist Schweden ein Traumziel für den Campingurlaub. In dem dünn besiedelten skandinavischen Land warten mehr als 30 Nationalparks auf Besucher. Outdoor-Fans geht beim Wandern, Radfahren, Kanufahren, Segeln oder Angeln das Herz auf. Im Norden besteht etwa in Kiruna die Chance, das magische Schauspiel der Polarlichter live zu erleben. Kulturliebhaber zieht es in eine der Küstenstädte wie Göteborg oder die von Schäreninseln umgebene Hauptstadt Stockholm mit Sehenswürdigkeiten wie dem Astrid-Lindgren-Haus oder dem ABBA-Museum.
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ADAC Camping
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Das Land der Seen, Wälder und unendlichen Sommernächte und für Camper ein echtes Paradies. Wer das Freiheitsgefühl des Nordens sucht, findet hier sein Glück: Morgens mit Blick auf den See aufwachen, tagsüber durch duftende Kiefernwälder radeln und abends am Lagerfeuer den Sonnenuntergang genießen nirgendwo sonst geht das so mühelos.
Mein Tipp: Inselhopping auf den Inseln Gotland und Öland - für alle, die Ruhe, Weite und Natur lieben. Beide Inseln sind ideal für Camper, die das echte Schweden erleben wollen ohne Massentourismus. Auf Gotland lohnt sich ein Bummel durch die mittelalterliche Stadt Visby, deren Stadtmauer und Kopfsteinpflastergassen einen in eine andere Zeit versetzen. Auf Öland begeistert uns der südliche Teil mit seinen Windmühlen, Kalksteinklippen und den weiten Küstenwegen - perfekt für Fahrradtouren mit Kindern.
Schweden zählt zu den faszinierendsten Camping-Destinationen Europas und bietet Naturliebhabern eine unvergleichliche Kombination aus endlosen Wäldern, kristallklaren Seen und dramatischen Küstenlandschaften. Mit über 450 registrierten Campingplätzen und dem einzigartigen Jedermannsrecht (Allemansrätten) ermöglicht das skandinavische Land sowohl komfortables Stellplatz-Camping als auch naturnahes Wildcamping in unberührter Umgebung.
Camping in Schweden hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt: Deutsche Touristen dominieren mittlerweile den schwedischen Camping-Tourismus und schätzen besonders die Freiheit, nahezu überall ihr Zelt aufschlagen oder mit dem Wohnmobil übernachten zu dürfen. Die Campingbranche verzeichnet kontinuierliches Wachstum mit steigenden Übernachtungszahlen und modernisierten Anlagen.
Dieser Ratgeber begleitet Sie durch alle wichtigen Aspekte – von rechtlichen Besonderheiten und idealen Reisezeiten über Kostenübersichten bis hin zu praktischen Packlisten und den schönsten Camping-Regionen Schwedens.
Schweden hebt sich durch das Jedermannsrecht (Allemansrätten) von anderen europäischen Camping-Destinationen ab – ein jahrhundertealtes Gewohnheitsrecht, das jedem Menschen Wildcampen in der Natur erlaubt. Dieses Privileg ermöglicht es, für ein bis zwei Nächte frei zu campen, solange man sich außer Sichtweite von Wohnhäusern befindet und die Natur respektiert.
Die schwedische Camping-Infrastruktur beeindruckt mit über 450 registrierten Campingplätzen, von denen viele nach dem schwedischen Sternesystem klassifiziert sind. Dennoch liegt die wahre Besonderheit in der Flexibilität: Während Wildcamping mit Fahrzeugen auf Parkplätzen grundsätzlich verboten ist, darf man mit Zelt fast überall übernachten – eine Freiheit, die in Deutschland kaum vorstellbar wäre. Die Kombination aus organisiertem Camping und naturnahem Wildcamping macht Schweden zur idealen Destination für beide Camper-Typen.
Schweden gliedert sich in drei Hauptregionen, die jeweils ihren eigenen Charakter haben:
Die beliebtesten Campinggebiete liegen entlang der Westküste von Göteborg bis Malmö, rund um die großen Seen Vänern und Vättern sowie in den Schärengärten vor Stockholm. Eine Campingkarte von Schweden zeigt deutlich die hohe Konzentration von Campingplätzen im Süden – hier befinden sich rund 70 % aller registrierten Anlagen.
Die Region Småland im Südosten verbindet dichte Wälder mit über 5.000 Seen und gilt als idealer Ausgangspunkt für Familien.
Lappland im hohen Norden bietet dagegen ein besonders intensives Naturerlebnis mit Rentierherden, Nordlichtern und tagelangen Wanderungen fernab der Zivilisation – allerdings mit deutlich eingeschränkter Infrastruktur außerhalb der Sommermonate.
Die Übernachtungspreise für Camping in Schweden variieren je nach Saison, Ausstattung und Lage erheblich.
Laut Marktdaten beläuft sich der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer im schwedischen Camping-Segment auf 1.105 Euro. Besonders in der Hochsaison von Juni bis August steigen die Preise deutlich.
Wohnmobilstellplätze kosten meist 50–100 SEK mehr als Zeltplätze. Strom- und Duschgebühren sind häufig im Preis enthalten, können aber auf einfachen Plätzen separat berechnet werden (20–40 SEK).
Wer mehrere Nächte bleibt, erhält oft Rabatte – eine Wochenrate spart typischerweise etwa 10–15 % gegenüber Einzelnächten. Eine Camping Card kann sich bereits ab wenigen Übernachtungen finanziell lohnen.
Die Camping Key Europe (CKE) ist keine Pflicht, aber für Camper in Schweden sehr empfehlenswert. Mehr als 450 schwedische Campingplätze akzeptieren diese Karte als standardisiertes Identifikationsmittel, wodurch der Check-in deutlich schneller funktioniert.
Viele Plätze gewähren Karteninhabern 10–20 % Rabatt auf Übernachtungen – besonders in der Hauptsaison summiert sich diese Ersparnis schnell.
Alternativ ermöglicht das Jedermannsrecht (Allemansrätten) kostenloses Wildcampen in der Natur. Dafür ist keine Karte erforderlich. Allerdings gelten klare Regeln:
Ohne Camping Key erfolgt der Check-in meist über Personalausweis oder Reisepass, was etwas länger dauern kann. Die Karte kostet etwa 15–20 € pro Jahr und rechnet sich oft schon nach wenigen Übernachtungen.
Wer Camping in Schweden ohne eigenes Equipment erleben möchte, findet auf vielen Campingplätzen komfortable Mietunterkünfte. Von einfachen Holzhütten bis zu voll ausgestatteten Ferienhäusern reicht das Angebot – ideal für Familien oder Einsteiger, die das skandinavische Outdoor-Erlebnis ohne Zelt oder Wohnmobil kennenlernen möchten.
Die meisten Plätze bieten mehrere Hüttentypen:
Die Preise beginnen in der Nebensaison bei etwa 400–600 SEK pro Nacht für einfache Hütten. In der Hochsaison oder bei luxuriösen Unterkünften können sie 1.500 SEK oder mehr erreichen.
Buchungstipp: Besonders im Juli und August sind beliebte Hütten schnell ausgebucht. Eine Reservierung 3–6 Monate im Voraus sichert die beste Auswahl und oft auch günstigere Preise. Viele Plätze bieten zudem Wochenrabatte für längere Aufenthalte an.
Schweden verfügt über mehr als 450 registrierte Campingplätze – von der Schärenküste Südschwedens bis zur arktischen Wildnis Lapplands.
Zelten ist fast überall möglich – am Meer, in tiefen Wäldern oder an kristallklaren Seen.
Besonders beliebte Regionen sind:
In den Fjällregionen wie Åre oder Abisko finden Naturliebhaber spektakuläre Berglandschaften.
Moderne Campingplätze bieten heute weit mehr als Stellflächen: Glamping-Zelte, Fass-Saunen oder voll ausgestattete Stugas gehören vielerorts zum Standard. Spielplätze, WLAN und Restaurants sorgen für zusätzlichen Komfort – besonders für Familien.
Tipp: In der Hauptsaison (Juni–August) sollte man unbedingt vorab buchen. Frühling und Herbst bieten dagegen ruhigere Alternativen mit niedrigeren Preisen.
Långasjönäs gehört zu den Top-Ferienzielen in Mittelschweden und verbindet Naturerlebnis mit sehr guter Infrastruktur. Der Platz liegt direkt am Långasjön-See in Värmland, etwa 50 Kilometer nördlich von Karlstad.
Die Anlage bietet:
Besonders familienfreundlich sind:
Außerdem gibt es Kanuverleih, Mountainbike-Strecken und geführte Wanderungen durch die umliegenden Wälder.
Zur Infrastruktur gehören Restaurant, Minimarkt und moderne Sanitäranlagen mit Familienbadezimmern. In der Hochsaison sorgen Kinderanimation und Abendprogramme für Unterhaltung.
Ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge: Das Hof Klarälven (bekannt für Floßtouren) liegt nur etwa 30 Minuten entfernt. Auch Elche lassen sich im nahegelegenen Glaskogen-Naturreservat regelmäßig beobachten.
Familienfreundliche Campingplätze in Schweden bieten meist kinderfreundliche Aktivitäten, sichere Spielbereiche und gut ausgestattete Sanitäranlagen. Viele Anlagen verfügen über Miniclubs, Streichelzoos oder Abenteuerparks, die speziell auf verschiedene Altersgruppen abgestimmt sind.
First Camp Tylösand an der Westküste kombiniert Strandnähe mit umfangreicher Familieninfrastruktur. Der Platz bietet ein beheiztes Freibad, einen Trampolinpark und organisierte Kinderprogramme während der Hauptsaison. Die Nähe zur Stadt Halmstad sorgt zudem für zusätzliche Ausflugsmöglichkeiten bei schlechtem Wetter.
Böda Sand auf der Insel Öland gilt als größter Familiencampingplatz Schwedens. Er verfügt über eine eigene Einkaufsstraße, einen Wasserpark und einen kilometerlangen Sandstrand. Die flachen Gewässer sind ideal für kleine Kinder, während Jugendliche die zahlreichen Wassersportangebote schätzen.
Ein praktischer Vorteil für Familien: Viele größere Campingplätze bieten Mietunterkünfte wie Hütten oder Glamping-Zelte an – perfekt, wenn Wildcamping mit Kindern zu abenteuerlich erscheint.
Wildcampen in Schweden basiert auf dem Jedermannsrecht (Allemansrätten). Dieses erlaubt grundsätzlich das Übernachten in der Natur ohne spezielle Genehmigung, solange bestimmte Regeln eingehalten werden.
Grundregeln:
In Nationalparks und Naturschutzgebieten können zusätzliche Einschränkungen gelten. Deshalb lohnt es sich, vor der Reise eine Campingkarte von Schweden zu prüfen, um geschützte Gebiete zu erkennen.
Das wichtigste Prinzip lautet:
„Nicht stören, nichts zerstören.“
Man sollte keinen Müll hinterlassen, Tiere nicht stören und alles wieder mitnehmen.
Mit Wohnmobilen oder Caravans ist Wildcampen dagegen meist nicht erlaubt – hier müssen offizielle Stellplätze genutzt werden.
Die Hauptsaison liegt zwischen Juni und August. In dieser Zeit liegen die Temperaturen meist zwischen 15 und 25 °C, und die Tage sind besonders lang – im Süden bis zu 18 Stunden Tageslicht.
Besonders beliebt ist der Juli, da dann auch die schwedischen Sommerferien stattfinden.
Die Nebensaison bietet jedoch einige Vorteile:
Viele erfahrene Camper bevorzugen Ende August bis Anfang September, wenn die Mücken deutlich weniger werden.
Wintercamping (Dezember–März) ist ebenfalls möglich, vor allem für Nordlichter und Wintersport – erfordert jedoch spezielle Ausrüstung und Erfahrung bei kalten Temperaturen.
Ja, in Schweden gibt es zahlreiche geführte Camping- und Outdoor-Touren. Reiseveranstalter bieten mehrtägige Expeditionen an, die Zelten mit Aktivitäten wie Kajakfahren, Wandern oder Tierbeobachtung kombinieren.
Professionelle Guides kümmern sich um:
Viele Touren finden in Lappland, den Schärengebieten oder großen Waldregionen statt. Gruppen bestehen meist aus 6–12 Teilnehmern und dauern von einem Wochenende bis zu einer Woche.
Beliebte Themenreisen sind:
Gerade für Einsteiger können solche Touren hilfreich sein, um die Regeln des Jedermannsrechts und die schwedische Wildnis besser kennenzulernen.
Schwedens Natur beherbergt eine Vielzahl von Wildtieren, die Camper kennen sollten.
Elche sind mit über 300.000 Tieren die häufigsten großen Wildtiere. Sie wiegen bis zu 700 kg und meiden Menschen normalerweise – können jedoch aggressiv reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen oder Kälber schützen.
Braunbären leben vor allem im Norden Schwedens. Die Population umfasst etwa 3.000 Tiere, Begegnungen sind jedoch selten. Wichtig ist, Lebensmittel sicher zu lagern, um Tiere nicht anzulocken.
Weitere Tiere:
Die wichtigste Regel lautet: Wildtiere niemals füttern und den Campingplatz sauber halten.
In schwedischen Nationalparks gelten oft strenge Regeln für Lagerfeuer, um Waldbrände zu verhindern und empfindliche Ökosysteme zu schützen.
Typische Regeln:
Während trockener Perioden (meist Juni bis August) können regionale Feuerverbote gelten.
Die sicherste Alternative ist ein Campingkocher. Er ist fast überall erlaubt und hinterlässt keine Spuren in der Natur.
Kostenlose Campingplätze entstehen meist durch Wildcampen im Rahmen des Jedermannsrechts. Geeignete Orte lassen sich mit etwas Recherche gut finden.
Hilfreich sind:
Geeignete Plätze sollten:
Viele der besten Plätze werden nicht öffentlich gelistet, sondern durch Erfahrung oder Empfehlungen entdeckt.
Für erfolgreiches Wildcampen in Schweden braucht man wetterfeste Ausrüstung und gute Vorbereitung, da sich das Wetter schnell ändern kann.
Wichtige Ausrüstung:
Zur Navigation und Sicherheit gehören:
Für Kochen und Lebensmittel:
In abgelegenen Regionen gilt: Selbstversorgung ist entscheidend, da Nachschubmöglichkeiten oft weit entfernt sind.
Wie viele Campingplätze gibt es?
Du findest 509 Campingplätze bei PiNCAMP.
Welche sind die Top 3 Campingplätze?
Besonders beliebte Campingplätze sind: Sandvika Camping, Visby Strandby - Norderstrand, Överhörnäs Camping.
Was sind die Top 3 Merkmale von Campingplätzen?
Welche Regionen sind bei Campern besonders beliebt?