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Alter der Kinder bei Abreise:
Badeseen und Dreitausender: Vom Wörthersee in die Hohen Tauern
Dieser Wohnmobiltrip von Kärnten nach Salzburg passt gut in eine Woche. Da wir unterwegs aber an vielen Seen vorbeikommen und sich die wunderschöne Umgebung idealerweise im Rahmen von Tageswanderungen erkunden lässt, ist es besser ein paar Tage mehr einzuplanen. Der Felbertauerntunnel ist wintersicher. Dennoch empfehlen wir für die Tour – nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Bademöglichkeiten – eher die wärmere Jahreszeit
| Praktische Informationen zur Camping-Tour | |
|---|---|
| Route | Klagenfurt am Wörthersee - Velden am Wörthersee – Villach – Arnoldstein - Nötsch im Gailtal – Hermagor – Weißensee – Lienz - Matrei in Osttirol - Zell am See |
| Strecke | 250 km |
| Fahrtzeit | 5 Tage |
| Highlights | Baden im Weißensee, Bergpanorama in Matrei, Fahrt durch den Felbertauerntunnel |
| Beste Reisezeit | Juni - September |
| Maut | Gebühren für den Maut für den Felbertauerntunnel, Maut für Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich |
Start in Klagenfurt am Wörthersee
Klagenfurt, die Hauptstadt Kärntens, ist der Ausgangspunkt unserer Drei-Länder-Tour. Im Ideafall reisen wir bereits vorher an, um die vielen Sehenswürdigkeiten der „Perle am Wörthersee“ ein wenig zu erkunden. Zumindest ein Stadtbummel durch die engen Gassen der Altstadt mit ihren zahllosen Barock- und Renaissancebauten solle auf dem Programm stehen. Danach fahren wir auf der schön angelegten Wörthersee-Süduferstraße bis Velden am Westufer des Sees. Unterwegs bietet sich der gut bewertete EuroParcs Wörthersee für einen Zwischenstopp an.
Villach an der Drau ist der nächste Etappenort. Wer etwas Zeit mitbringt macht hier noch einen Abstecher zum nahegelegenen Ossiacher See. Der drittgrößte See Kärntens ist berühmt für seine warmen Wassertemperaturen – bis zu 27 ° Grad wird es hier im Sommer. Über die Kärtnerstraße B83 geht es dann nach Arnoldstein, wo Österreich, Italien und Slowenien aufeinandertreffen. Ein schöner Abstecher unterwegs ist die Fahrt auf der Villacher Alpenstraße. Die aussichtsreiche Strecke führt uns in 16,5 Kilometern auf das Dach des Dobratsch-Massivs und bietet tolle Blicke auf die Julischen Alpen und die Karawanken. Wieder unten angekommen folgen wir anschließend der Gailtalstraße bis zu dem hübschen Örtchen Nötsch.
Zwischenstopp am höchsten Badesee Europas
Hinter Nötsch öffnet sich das breite Gailtal. Bei der Fahrt nach Westen zieht die prächtige Kulisse der Karnischen Alpen an uns vorbei. In Hermagor zweigt die Straße dann zum Weißensee ab. Der sauberste See Kärntens und mit 930 Meter Höhe höchstgelegener Badesee Europas ist ein hervorragender Ort für einen Zwischenstopp. Ein schöner Campingplatz zum Verweilen ist der EuroParcs Hermagor-Nassfeld. Weiter geht’s durch das landschaftlich reizvolle Drautal, das Kärnten mit Osttirol verbindet. Hier lohnt ein Zwischenstopp in Lienz, das dank seiner 2.000 Sonnenstunden auch als Sonnenstadt bekannt ist und viel mediterranes Flair bietet.
Auf dem Felbertauerntunnel durch die Alpen
Auf der toll angelegten Felberntauernstraße nähern wir uns nun den mächtigen Gipfeln der Hohen Tauern. In Matrei im Herz des Nationalparks Hohe Tauern bietet sich uns dann eine Bergwelt wie aus dem Bilderbuch: Ringsherum rund 150 Dreitausender, zahllose bewirtschaftete Almen und ein riesiges Netz an Wanderwegen – ein echtes Paradies für Aktivurlauber. Auch im Fahrzeug wird es uns aber nicht langweilig: Durch den Felbertauerntunnel fahren wir einmal unter den Alpen durch und gelangen so auf direktem Weg nach Salzburg.
Campingplatz-Tipp: Camping Berggruss
Wieder auf der Nordseite der Alpen angekommen erwartet uns das malerische Salzachtal. Auch hier ist die Straße landschaftlich sehr attraktiv – kein Wunder, dass sie häufig als eine der schönsten Routen in den Süden bezeichnet wird. In Mittersill sind wir dann fast schon am Ziel angekommen – von hier sind es nur noch knapp 25 Kilometer bis Zell am See, wo wir die Tour beenden. Für den Rückweg nach Deutschland bietet sich im Anschluss die Fahrt nach Norden durch das Saalachtal bis Bad Reichenhall an.