Camper Stories

PiNCAMP on Tour – Camping in Italien 2020

Sowohl die Campingplätze als auch die Grenzen Italiens sind für Camper seit einigen Wochen wieder geöffnet. Wir haben Simone aus dem PiNCAMP-Team in das liebste Camping-Land der Deutschen geschickt, um einen Eindruck von der derzeitigen Situation zu gewinnen. Ihre Erfahrungen hat sie mit uns in einem Interview geteilt.

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Simone on Tour mit dem beliebtesten PiNCAMP-"Mitarbeiter" – unserem eigenen Camper.

PiNCAMP Magazin: Simone, du warst schon im Juni auf deutschen und nun auf italienischen Campingplätzen. Wie unterscheiden sich die Hygiene-Maßnahmen?

Simone: Grundsätzlich sind die Corona Regeln und Maßnahmen unseren sehr ähnlich: Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, Supermärkten, öffentl. Verkehrsmitteln. 1 Meter Abstand zu anderen Personen halten und Händewaschen, bzw. desinfizieren. Desinfektionsmittel steht an allen Eingängen zur Verfügung.

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Am Strand von Marina di Venezia: Desinfektionsmittel gibt es in Hülle und Fülle – die italienischen Campingplätze passen super auf.

In den Sanitäranlagen und Pools gibt es teilweise automatische Zählsysteme oder Ampeln, um die Anzahl der Personen in den Anlagen gemäß der Vorschrift zu beschränken. Da haben die Campingplätze wirklich tolle Konzepte entworfen, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

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Smart: Diese Ampel bei Enzo Stella Maris zeigt an, ob der Pool bereits ausgelastet ist.

PiNCAMP Magazin:*Wie sieht es denn mit dem Aktivitäten-Angebot aus?

Simone: Pools, Spielplätze, Minigolf, Sportanlagen sind geöffnet und können genutzt werden! Die einzige Ausnahme bilden die Saunen. Nur sehr wenige Plätze haben ihr Angebot aus Vorsicht eingeschränkt. Um sicherzugehen, ist es dennoch sinnvoll sich vorher zu informieren. Dasselbe gilt für die Animation: Auf fast allen Plätzen wird eine in der Regel etwas abgespeckte und an die die Situation angepasste Animation sowohl für Kinder als auch für Erwachsen angeboten. Auch hier sollte man sich vorher informieren, wenn einem das sehr wichtig ist.

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Marina di Venezia: Es darf geplantscht werden!

PiNCAMP Magazin: Italiens Strände sind einer der Gründe, weshalb deutsche Camper die Anfahrt auf sich nehmen. Wie sieht es mit der Nutzung aus?

Simone: Die Strände sind geöffnet und zugänglich. Die Liegen werden entsprechend der Abstandsregelungen aufgestellt und nach jeder Nutzung gereinigt. Das wird auch wirklich ausgesprochen gründlich gemacht, so wie ich das gesehen habe. Sich Sorgen machen, dass man keine Liege mehr abbekommt, muss man übrigens nicht. Dafür ist die Auslastung noch längst nicht wieder hoch genug.

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Selten so wundervoll leer: Der Strand bei Marina di Venezia.

PiNCAMP Magazin: Wie sieht es denn in den beliebtesten Ecken aus? Wir denken da an Venedig, den Gardasee & Co.

Simone: Ob man es glauben mag oder nicht: Am Gardasee ist Mitte Juli noch eine Menge frei gewesen. Ich würde schätzen, dass die Auslastung auf den Campingplätzen bei 15-30% lag. Die Campingplatzbetreiber freuen sich über jeden einzelnen Gast – und ich war schlichtweg fasziniert, den Gardasee in der Hauptsaison so leer genießen zu können. In Venedig war es auf den Campingplätzen vor allem an den Wochenenden etwas voller, da hier deutlich mehr Italiener für den Kurztrips anreisen. Aber mit „deutlich voller“ meine ich 50% Auslastung.

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Gardasee, Sommer, ganz viel Platz: Diese Dreier-Kombination ist eine Rarität. Foto: Camping San Francesco.

PiNCAMP Magazin: Hast du Tipps für Camper, die sich im August auf den Weg nach Italien machen wollen?

Simone: Generell wird es sicher wieder etwas voller werden. Ich habe mit einigen Campingplatzbetreibern gesprochen, die davon ausgehen, dass wieder mehr sowohl italienische als auch ausländische Gäste kommen werden. Wer die ganz beliebten Campingplätze in Venetien und am Gardasee ansteuern will, sollte lieber vorher reservieren. Derzeit dürfte man aber noch die freie Wahl haben – das gibt es so sonst auch nicht.

Unbedingt ans Herz legen kann ich Touren durch Venedig, Florenz und Rom. Durch die ausbleibenden Kreuzfahrtschiffe kann man diese traumhaften Städte derzeit von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Das gleiche gilt für den Gardasee, z.B. Sirmione.

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