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Von Völkermarkt zum Klopeiner See: Eine Kulturreise durch Südkärnten
Zwischen Völkermarkt und dem Klopeiner See zeigt sich Kärnten von seiner kulturellen Seite. Diese Route führt uns nicht über hohe Pässe und Gebirgstäler, sondern zu alten Klöstern und historischen Gebäuden. Statt Kehren und Passstraßen stehen Kunstsammlungen, historische Säle und die besondere Architektur Kärntens im Mittelpunkt. Abgerundet wird die Route durch schöne Naturerlebnisse in Südkärnten und dem Besuch eines der wärmsten Badeseen Europas.
Diese recht kurze Tour eignet sich perfekt, wenn man nur ein paar Tage Zeit hat und den sonnigen Süden Kärntens erkunden möchte. Die Strecke ist grundsätzlich ganzjährig befahrbar. Da wir hier keine hohen Alpenpässe überqueren, kann man die Tour auch gut in der Vor- oder Nachsaison machen. Die Badeseen sind natürlich am schönsten im Sommer. Dann ist es zwar etwas belebter, aber generell präsentiert sich dieser Teil Kärntens auch in der Hauptreisezeit als sehr beschaulich.
| Praktische Informationen zur Camping-Tour | |
|---|---|
| Route | Völkermarkt - St. Paul - Museum Liaunig (Neuhaus) – Bleiburg - St. Kanzian am Klopeiner See |
| Strecke | 75 km |
| Fahrtzeit | 2-3 Tage |
| Highlights | Benediktinerstift St. Paul, Museum Liaunig, Baden im Klopeiner Sees |
| Beste Reisezeit | Mai - September |
| Maut | Maut für Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich |
Durch das Lavanttal – der Obstgarten Kärntens
Unser Startpunkt ist Völkermarkt am gleichnamigen Stausee. Völkermarkt ist ein sehr beschauliches Örtchen, der See ein beliebter Ort zum Paddeln und Bootsfahren. Wer einen Sprung ins kühle Nass wagen möchte, besucht am besten das Erlebnisschwimmbad Völkermarkt. Danach geht es dann aber richtig los – auf der Lavamünder Straße B 80 steuern wir das wunderschöne Lavanttal an (bei Ruden auf die L126 wechseln). Dieses Tal hat ein besonders mildes Klima, was es zum Obstgarten von Kärnten macht. Am schönsten ist es hier im Frühjahr, wenn tausende von blühenden Apfelbäumen einen weißen Schleier über das Tal legen.
Unser erstes Ziel im Lavanttal ist das Benediktinerstift St. Paul. Das im Jahr 1091 gegründete Kloster des Benediktinerordens thront in beeindruckender Lage auf einem Felskegel hoch über dem Tal. Im Stiftsmuseum werden bedeutende Kunstschätze aus dem Mittelalter gezeigt, etwa das große Reliquienkreuz der Königin Adelheid von Ungarn und ein riesiger Bestand an wertvollen Ölgemälden. Sehenswert ist auch die Schaubibliothek des Klosters, wo rund 70.000 Bücher in historischen Gewölben untergebracht sind.
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Kunst und Kultur an der Grenze zu Slowenien
Auf der L135 fahren wir einmal durch das Lavanttal, das wir bei Lavamünd in Richtung Jauntal verlassen. Hier erwartet uns das nächste interessante Ziel: Das Museum Liaunig bei Neuhaus. Dieses private Kunstmuseum bietet eine der größten Sammlungen zeitgenössischer österreichischer Kunst ab 1950. Daneben beeindruckt auch die Architektur des Museums: Der Bau ist kunstvoll in eine Hügelkuppe eingelassen und verschmilzt geradezu mit der Landschaft. Danach geht’s weiter nach Bleiburg: Das hübsche Städtchen an der Grenze zu Slowenien ist vor allem durch das Museum mit Werken des österreichischen Malers Werner bekannt. Für Radfreunde bietet der Kunst-Radweg eine tolle Möglichkeit das Jauntal zu erkunden.
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Der perfekte Abschluss: Relaxen am Klopeiner See
Auf der Bleiburger Straße B 81 fahren wir anschließend zum Klopeiner See weiter. Der Abschluss der Tour ist St. Kanzian – ein malerisches Städtchen am Nordufer des Klopeiner Sees. Mit bis zu 28 Grad Wassertemperatur ist der See einer wärmsten Badeseen Europas, die durchgehende Seepromenade lädt zu entspannten Spaziergängen ein. Wer noch mehr Bewegung sucht, besucht den 54 Meter hohen Wildensteiner Wasserfall bei Gallizien oder wandert auf dem Slow Trail Kitzelberg zu einem schönen Aussichtspunkt. Anschließend lassen wir unsere kulturelle Entdeckungsreise entspannt im Badehaus am Ostufer des Klopeiner Sees ausklingen.
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