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Pure Lebensfreude – Portugals schönste Orte zum Campen

Die endlosen Strände, der raue Atlantik, der entspannte Lifestyle, das köstliche Essen und natürlich der feine Portwein – Portugal hat mir einfach den Kopf verdreht. Seit meinem Besuch vor ein paar Jahren muss ich irgendwie immer wieder dorthin zurückkehren. Die große Distanz ignoriere ich dabei gerne. Zwischen Deutschland und dem Land im äußersten Südwesten von Europa liegen nämlich mindestens 2.500 Kilometer. Aber: Der weite Weg lohnt sich. Wieso, weshalb, warum ich immer wieder in Portugal campen gehe – und welche drei portugiesischen Lieblingsorte sich besonders tief in mein Herz gebrannt haben, liest du hier in diesem Artikel.

Das Surferstädtchen Ericeira

Ich war bisher schon unzählige Male in Ericeira. Und immer wieder schockverliebt. Das schnuckelige Fischerstädtchen, das circa 50 Kilometer nordwestlich von Lissabon liegt, hat es mir einfach von Minute eins mehr als angetan. Was ich dort so toll finde? Die entspannte Stimmung, die freundlichen Menschen, die schnuckeligen Häuser, die von blau-weißen oder bunten Kacheln geziert werden, sowie natürlich – für mich als Surferin – die Weltklasse Strände, die sich in und um Ericeira scharen. Und auch Camping-technisch hat Ericeira einiges in petto – Wildcamper und Campingplatz-Fans kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Für Letztere eignet sich Ericeira Camping wunderbar, wer aber gerne von Stellplatz zu Stellplatz tingelt, findet an den Stränden der Gegend auch immer wieder ein schönes Wildcamping-Plätzchen am Strand. Aber aufgepasst: In Portugal ist Wildcampen eigentlich verboten, wird aber in der Nebensaison oftmals toleriert, solange man sich unauffällig verhält und seinen Platz wieder so ordentlich verlässt, wie man ihn vorgefunden hat.

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Willkommen in der Algarve

Wer mit dem Camper in Portugal unterwegs ist, der sollte auch unbedingt der Algarve im Süden des Landes einen Besuch abstatten. Hier kann man es das ganz Jahr über wunderbar mit dem Camper aushalten – ja sogar im Winter! Nicht umsonst flüchten viele Deutsche, Österreicher und Schweizer Jahr für Jahr vor den fiesen Minustemperaturen in Zentraleuropa, um auf Campingplätzen in der Algarve zu überwintern. Besonders ins Herz geschlossen habe ich dort den Strand Praia de Amado – ein langer Sandstrand, der von schroffen, roten Klippen gesäumt wird und wirklich etwas Magisches an sich hat. Um an den Strand zu gelangen, schlängelt sich eine Straße durch die hügelige Landschaft und endet an einem großen Parkplatz. Vor allem an warmen Sommertagen ist hier einiges los. In der Nebensaison lässt sich auf dem oberen Teil des Parkplatzes wildcampen – einen herrlichen Blick auf die Bucht gibt es inklusive.

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Sagres, du bist wunderbar!

Der dritte Ort, an dem ich bei einem Portugal-Besuch nicht vorbeikomme, ist Sagres – ein Städtchen nahe dem süd-westlichsten Punkt Europas. Hier gibt es alles, was das Camper-Herz sich so wünscht: tolle Strände, idyllische Plätzchen, eindrückliche Natur und auch jede Menge Drumherum – von Restaurants über Shops bis hin zu Bars. Klar ist bei diesem Angebot auch: Hier ist vor allem während der Sommermonate einiges los. Jedoch findet sich immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen. Zum Übernachten eignet sich neben den hiesigen Stränden auch der Campingplatz Orbitur Sagres, der circa 2,5 Kilometer von der Ortsmitte von Sagres entfernt liegt. Während es in der Nebensaison hier sehr entspannt zugeht, kann es zwischen Juli und September schon turbulenter werden. Dann findet sich dort auch ein Surfcamp.

Text von Julia Rösch

Lust auf Portugal bekommen? Dann wirf einen Blick auf Portugals Campingplätze zum Überwintern!

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