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Welche Wohnmobilaufbauten gibt es: Vom Van bis zum Luxusliner
Heute einen Sonnenaufgang in traumhafter Alpenkulisse erleben, morgen den Frühstückskaffee an der Adria genießen und übermorgen die mediterrane Küche mit all ihren kulinarischen Highlights in Italien kennenlernen und immer mit dabei: das eigene Zuhause auf vier Rädern. Damit die Reise auch wirklich zu einem echten Erlebnis wird, stellt sich die Frage, welches Wohnmobil zu dir und deinen persönlichen Ansprüchen passt. Welche Wohnmobilaufbauten gibt es? In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie sie sich unterscheiden und welcher Typ sich für wen eignet.
Im Gegensatz zu einem Wohnwagen, der zum Vorwärtskommen ein Zugfahrzeug benötigt, ist allen Wohnmobilen eines gemein: Sie verfügen über einen Motor und ein Fahrerhaus und können daher selbstständig fahren. Grundsätzlich haben sich vier verschiedene Aufbauarten am Markt etabliert.
Das Aufbauprinzip: Was steckt hinter den Begriffen?
Generell werden Wohnmobile auf Basisfahrzeugen aufgebaut. Während beim Kastenwagen direkt die eigentliche Karosserie für den Ausbau genutzt wird, wird bei den übrigen Typen die Wohneinheit komplett neu auf dem Fahrgestell des Basisfahrzeugs aufgebaut. Daher unterscheiden sich die Wohnmobilaufbauten in ihrem Innenraum, der Dämmqualität und ihrem äußeren Erscheinungsbild voneinander.
Lesetipp: Wohnmobil Grundrisse: Welcher passt zu mir? -> Erfahre alles zu Sitzgruppen, Betten und die Küchenzeile im Wohnmobil.
Campervan und Kastenwagen: Flexibel reisen
Unter den Wohnmobilaufbauten nimmt der Kastenwagen den Platz des wenigen Alltagsbegleiters ein. Ohne mühsame Verrenkungen schlängelt er sich durch enge Bergstraßen, kommt mit urbanen Campingplätzen ebenso wie mit Fährüberfahrten klar. Wählst du ein Modell mit Aufstelldach, gewinnst du im Wohnbetrieb deutlich an Schlafkomfort und Stehhöhe. Sein Raumangebot bleibt dennoch überschaubar. Das macht ihn zu einem wendigen und flexiblen Begleiter für Solo-Reisende oder für Paare, die lediglich mit leichtem Gepäck unterwegs sind.
Lesetipp: Kastenwagen im ADAC Test
Mittelklasse mit Überzeugungskraft: Teilintegriere Wohnmobile
Spricht man von einem teilintegrierten Wohnmobilaufbau, bezeichnet dies ein Reisemobil, dessen ursprüngliches Fahrerhaus vom Basisfahrzeug erkennbar erhalten bleibt. Darüber und dahinter entsteht ein eigenständiger Wohnkörper, der im Vergleich zum Kastenwagen mit deutlich mehr Raumhöhe punktet. Seine Länge, die Breite und Höhe sowie der Radstand bestimmen, ob das Reisemobil auch für den Großstadtdschungel geeignet ist. Integrierst du über der Sitzgruppe ein Hubbett, finden vier Personen bequem Platz, ohne dass du auf ein Alkoven-Reisemobil ausweichen musst.
Lesetipp: Teilintegrierte Wohnmobile – Ideal für Paare und Kleinfamilien
Alkoven: Wohnmobil für Familien oder Freunde
Seine überbaute Schlafnische über dem Fahrerhaus ist der Namensgeber für den Alkoven-Wohnmobilaufbau. Der Alkoven ist eine komfortable Schlafmöglichkeit für bis zu zwei Personen. Zusammen mit dem Bett im Heck und dem aus der umgebauten Sitzgruppe summieren sich die Schlafgelegenheiten auf bis zu sechs und er ist somit für größere Familien die meistgenutzte Wahl. Allerdings geht der Aufbau zulasten der Aerodynamik: Er fängt den Wind und erhöht dadurch den Spritverbrauch. Auch auf Seitenwinde reagiert er im Vergleich zu flacheren Fahrzeugen stärker.
Lesetipp: Alkoven Wohnmobil – Vor- und Nachteile des Reisemobils
Vollintegrierte Wohnmobile: Wenn alles aus einem Guss ist
Hier bleibt von dem Originalfahrzeug lediglich das Fahrgestell, da die Fahrerhauskabine nicht verwendet wird. Für ein vollintegriertes Wohnmobil baut der Hersteller die Karosserie inklusive eines neuen Fahrerhauses vollständig neu auf. Das Ergebnis außen ist ein harmonisches Gesamtbild und im Inneren ein großzügiger Wohnraum. Meist sind vollintegrierte Fahrzeuge besonders gut ausgestattet und auf deine Mitreisenden warten viele Extras. Kaufpreis und Gewicht liegen höher als bei den anderen Aufbauten.
Liner: Luxus auf Lkw-Fahrgestell
Diese Wohnmobile stehen außerhalb der üblichen Skala. Als Basis dient ein Lkw-Fahrgestell, auf das der Wohnaufbau gesetzt wird. Im Vergleich zu anderen integrierten Reisemobilen ist der Liner besonders großräumig und ideal für Langzeitreisende. Mit einem festen Wohnbereich, separatem Schlafzimmer und einer gehobenen Ausstattung ist er die konsequenteste Umsetzung des Gedankens von einem Zuhause auf Rädern.
Jeder Wohnmobilaufbau hat seine ganz eigenen Vor-, aber auch Nachteile und keiner ist grundsätzlich besser als ein anderer. Welches Reisemobil zu dir passt, hängt davon ab, wer mitreist und wohin die Reise geht. Natürlich darf auch die Frage nach dem gewünschten Komfort nicht außer Acht gelassen werden.