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Drei Zinnen: Wanderer stehen Schlange in den Dolomiten
Der Massentourismus nimmt auch in den Alpen (Dolomiten) neue und extreme Züge an. Um die Drei Zinnen zu bewundern, stehen die Wanderer mittlerweile fast täglich Schlange, um mit dem Shuttlebus zur beliebten Gebirgsformation gelangen zu können. Durch die Regulierung der Autos, kann die Nachfrage vom Shuttlebus kaum noch bedient werden.
Es gibt wirklich schöne Orte auf dieser Welt, die absolut sehenswert sind. Aber der Massentourismus nimmt Züge an, die kaum noch haltbar geworden sind. Italienische Städte haben mit Tagesgebühren reagiert, in Deutschland wird vielerorts die Kurtaxe erhoben und auf den Lofoten wird ebenfalls über eine Gebühr nachgedacht, damit die Natur und Sehenswürdigkeiten mit den Einnahmen geschützt werden können. Einen Abbruch der Nachfrage haben diese Maßnahme auch nicht gebracht. Diese bittere Erfahrung müssen auch die Verantwortlichen in den Dolomiten machen.
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Drei Zinnen: Menschenmassen wart auf den Bus
Um die wunderschöne Gebirgslandschaft der Dolomiten und auch die Bauern vor dem Ansturm zu schützen, wurde der Autoverkehr in Richtung der berühmten Drei Zinnen reguliert. Nur noch 800 Autos pro Tag dürfen die Mautstrecke passieren. Dafür sind eine Anmeldung sowie eine Gebühr von 40 Euro notwendig.
Dem Interesse an der Gebirgsformation hat dies keinen Abbruch getan. Der Ansturm ist weiterhin groß, so dass täglich Massen von Wanderern auf den Shuttlebus warten. Bis zu 14.000 Menschen wollen an schönen Tagen den Aufstieg in das Gebirge wagen. Für die Gemeinde Auronzo di Cadore stellt dies eine kaum stemmbare Belastung dar. Der Alpen-Tourismus erfährt eine deutliche Veränderung, denn viele Betten auf in Hütten sind schon weit im Voraus ausgebucht, der Aufwand der Müllentsorgung wächst und viele Bauern klagen über rücksichtlose Wanderer.
Deshalb sind weitere Maßnahmen geplant, die zu Einschränkungen führen können.
Bild: Andrea Schieber, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons