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Panoramastraßen und Thermalquellen: Kärnten für Genießer
Der tiefblaue Millstätter See – mit 141 Metern der tiefste See Kärntens – zählt zu den Top-Reisezielen des Bundeslandes. Genau hier beginnt unsere Route, die Seeidylle, Kultur und Alpenstraßen geradezu perfekt miteinander verbindet. Auf dem Weg von der Uferpromenade in Millstatt bis zu den Thermalquellen in Bad Kleinkirchheim wechseln sich traditionsreiche Orte, Panoramastraßen und weite Almflächen im Minutentakt ab. Eine Strecke für Genießer und besonders schön für alle, die unterwegs gern auch mal eine Wanderpause einlegen.
Diese Genießertour ist kurz, abwechslungsreich und landschaftlich spektakulär. Sie bietet sich hervorragend für einen erlebnisreichen Kurztrip nach Kärnten an. Es gibt unterwegs aber etliche schöne Campingplätze, sodass man den Aufenthalt gut verlängern kann. Für die Anfahrt bietet sich als schnellste Option die ganzjährig geöffnete Tauernautobahn A10 an, die in Salzburg beginnt. Durch zahlreiche Bauarbeiten in den letzten Jahren ist allerdings mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, vor allem in den Sommermonaten.
| Praktische Informationen zur Camping-Tour | |
|---|---|
| Route | Millstätter See - Gmünd – Innerkrems – Reichenau - Bad Kleinkirchheim |
| Strecke | 120 Kilometer |
| Fahrtzeit | 3-4 Tage |
| Highlights | Millstätter See, Fahrt auf der Nockalmstraße, Römertherme in Bad Kleinkirchheim |
| Beste Reisezeit | Mai - September |
| Maut | Maut für Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich |
Start am romantischen Millstätter See
Unsere Kärnten-Tour startet am Millstätter See, der sich natürlich auch gut für mindestens eine Übernachtung anbietet. Ein schöner Campingplatz am Ostufer ist der Komfort-Campingpark Burgstaller in Döbriach. Von hier aus können wir noch einen Ausflug zum historischen Stift Millstatt machen oder am Strandbad einen Sprung ins erfrischende Nass wagen. Anschließend fahren wir auf der parallel zur Tauernautobahn verlaufenden Katschberg-Straße B 99 nach Gmünd. Die kleine Künstlerstadt überrascht mit Galerien und Werkstätten in mittelalterlichen Gassen – ein guter Ort für einen Espresso zwischen zwei Fahretappen.
Innerkrems – das Tor zu den grünen Nockbergen
Bei Kremsbrücke lassen wir die Autobahn endgültig hinter uns und zweigen auf die gewundene L19 ab, die uns nach Innerkrems führt, dem Eingangstor zu den berühmten Nockbergen. Diese sanft geschwungenen, grünen Höhenzüge erheben sich über den Tälern und Seen Kärntes und sind eines der Wahrzeichen des Bundeslandes. Für Aktivurlauber bieten sich hier unzählige Möglichkeiten, aber auch im Camper hält der folgende Abschnitt einiges bereit: Hinter Innerkrems erreichen wir nämlich die Nockalmstraße, die zweifellos zu den schönsten Panoramastraßen Kärntens zählt.
Campingplatz-Tipp: Terrassencamping Maltatal
Sagenhafte Ausblicke auf der Nockalmstraße
Die Nockalmstraße ist rund 34 Kilometer lang und führt einmal mitten durch den Naturpark Nockberge. Höchster Punkt ist die Eisentalhöhe auf 2.042 Metern. Die Aussichten auf Zirbenwälder, Almen und die sanften grünen Kuppen der Nockberge sind aber von so gut wie jedem Punkt der Straße fantastisch – kein Wunder, dass sie häufig zu den schönsten Panoramastraßen der Alpen gezählt wird. Wer früh genug dran ist, kann von der Panoramastraße noch zum Gipfel der Eisentalhöhe (2.180 m) wandern. Ebenfalls lohnenswert ist die Tour zum Königstuhl (2.336 m) am Dreiländereck der Bundesländer Kärnten, Steiermark und Salzburg.
Ende der Nockalmstraße ist Reichenau. Von hier aus sind es dann nur noch wenige Kilometer zum renommierten Kurort Bad Kleinkirchheim, wo wir uns in den warmen Dampfbädern der Römertherme perfekt nach der langen Fahrt auf der Höhenstraße entspannen können. Das wunderschön gelegene Örtchen bietet sich dank etlicher Bergbahnen (z.B. Kaiserburgbahn) zudem gut als Ausgangspunkt für Tagesausflüge und Wanderungen an. Der Ausgangspunkt der Tour am Millstätter See ist von hier aus in einer guten halben Stunde erreicht.
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