Camping auf Korsika aus der Vogelperspektive

Korsika Rundreise: Charmanter Insel-Roadtrip mit viel Natürlichkeit

Artikel von: Riko Wetendorf (11 min Lesedauer) 04.05.2026

Die Insel Korsika gehört unter Campern zu einem der schönsten Reiseziele am und im Mittelmeer. Auf einer Rundreise habt ihr die Möglichkeit nicht nur Sehenswürdigkeiten zu erkunden, sondern eben auch die Insel und die Menschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Destinationen ist Korsika sehr natürlich geblieben und die Campingplätze überzeugen mehr mit Charma und Lage, als durch eine umfassende Ausstattung. Wir nehmen euch mit auf eine ganz besondere Korsika-Rundreise.

Praktische Infos zur Route
Route Bastia - Cap Corse - Saint-Florent - Calvi - Calanches de Piana - Corte - Ajaccio - Bonifacio - Porto-Vecchio - Bavella-Pass - Bastia
Highlights Die Strände und die raue Landschaft ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Fähre & Maut Für die Anreise nach Korsika ist eine Fährfahrt notwendig.

Anreise mit der Fähre nach Korsika

Korsika mit seiner exponierten Lage im Mittelmeer wird selbstverständlich mit einer Fähre angesteuert. Dabei könnt ihr gleich auf eine Vielzahl von Fährverbindungen zurückgreifen. Da Bastia der Ausgangspunkt unserer Route ist, können wir euch folgenden Fährverbindungen ans Herz legen:

Fähre Livorno–Bastia ab 65 € inkl. Auto
Fähre von Toulon nach Bastia
Fähre von Genua nach Bastia
Fähre Savona nach Bastia

Alternative Verbindungen nach Ajaccio (Westen)

Du kannst unserem Routenvorschlag für Korsika auch ab Ajaccio im Westen von Korsika starten. Dann stehen die folgenden Fährverbindungen zur Verfügung.

Fähre Toulon nach Ajaccio: Dauer & Preise
Fähre von Savona nach Ajaccio
Fähre von Genua nach Ajaccio

Korsika: Wichtige Tipps für Wohnmobil-Fahrer

Damit dein Raodtrip auf Korsika ohne Probleme verläuft, können wir euch noch folgenden Ratschläge für Wohnmobile und Vans mit auf den Weg geben.

Die Größe des Wohnmobils: Bei Wohnmobilen über sieben Metern Länge oder großer Breite ist auf schmalen Küstenstraßen, etwa am Cap Corse und bei Piana, besondere Vorsicht nötig. Eingeklappte Spiegel erleichtern die Fahrt.
Wildcampen: Auf Korsika ist freies Campen streng verboten und wird vor allem in der Hauptsaison kontrolliert. Naturnahe Campingplätze, etwa auf Bauernhöfen, sind eine gute Alternative.
Versorgung: Entlang der Ostküste gibt es deutlich mehr Tankstellen und Supermärkte als im Westen. Einkäufe sollten daher gut geplant werden.

Korsika-Rundreisen: Ab aufs Inselparadies

Korsika muss man einfach erlebt haben. Vor allem die Menschen, die unheimlich stolz auf ihre Insel haben, besitzen eine kulturelle Identität, die ihresgleichen sucht. Die eigene Sprache, die Musil und die außergewöhnlichen kulinarischen Spezialitäten wie Kastanienmehl oder Wildschwein besitzen hier eine hohe Wertschätzung.

Zudem ist die Insel unglaublich facettenreich. Du kannst morgens in kristallklarem, türkisblauem Wasser wie in der Karibik baden und mittags auf 2.000 Metern Höhe zwischen schroffen Granitfelsen wandern. Korsika konnte sich einen gewissen rauen Charme bewahren mit sehr Ursprünglichkeit, Ruhe und den pittoresken Bergdörfer. Manchmal erweckt es den Eindruck, als wenn auf Korsika die Zeit ein wenig stillzustehen scheint.

Bastia: Der perfekte Startpunkt

Bastia ist das Tor zur Korsika und der Hafen der lebendige Mittelpunkt der Stadt. Erkunde die Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Saint-Jean-Baptiste, die Zitadelle Terra Nova oder den Gouverneurspalast mit Stadtmuseum oder besuche den Markt, um dich mit regionalen Produkten wie dem korsischen Käse einzudecken. Kleine Cafés und Restaurants runden den Besuch in Bastia ab.

Campingplatz-Tipp: Camping San Damiano

Direkt an der wildromatischen Küste in der Nähe von Bastia ist das Camping San Damiano mit einem kilometerlangen Sandstrand gelegen. Direkt nach der Anreise ist diese Anlage der perfekte Ort, um das Mittelmeer und die Sonne richtig auszukosten. Ein herrlicher Ort zum Entspannen.

Blick auf die Altstadt von Bastia, den Leuchtturm und den Hafen, Korsika, Frankreich
Blick auf die Altstadt von Bastia, den Leuchtturm und den Hafen, Korsika, Frankreich, Europa.

Cap Corse: Die nördliche Halbinsel

Allein die Fahrt über Küstenstraße über Nonza mit dem berühmten schwarzer Strand bis nach Centuri ist ein Highlight der zweiten Station unsrer Rundreise. Über 1000 Treppenstufen führen hinunter an den Strand, der oft sehr menschenleer ist, aber ein wahres Naturschauspiel. Weinliebhaber werden das Cap Corse zu schätzen wissen, denn hier gibt es hervorragende Weine, die in den kleinen Ortschaften hier ausprobiert werden können.

Campingplatz-Tipp: Camping-Caravaning L’Isulottu

Das Camping-Caravaning L’Isulottu vereint so viel korsischen Charme auf sich, dass Gäste es wirklich lieben lernen. Umweltbewusst und sehr natürlich liegen die Standplätze im Schatten, zudem können komfortable Lodges gebucht werden. In der Umgebung warten zahlreiche Buchten mit Sand- und Kiesstränden zum Baden oder Angeln. Wandermöglichkeiten, ein Kloster aus dem 13. Jahrhundert sowie das malerische Dorf Morsiglia lassen hier den Aufenthalt nie langweilig werden.

Saint-Florent: Saint-Tropez Korsikas

Die bezaubernde Ort wird aufgrund der Strände und der Präsenz auch gern als das „Saint-Tropez Korsikas“ bezeichnet. Das alte Zentrum rund um den Hafen, sehenswerte Bauten und wirklich genussvolles Essen lassen Besucher von Saint-Florent gerne in Schwärmen geraten. Von hier kommst du außerdem per Boot zum Traumstrand Saleccia übersetzen, was allein schon ein einzigartiges Erlebnis ist.

Campingplatz-Tipp: Camping d’Olzo

Noch etwas nördlich und sehr idyllisch gelegen, ist das Camping d’Olzo ein sehr natürlicher und großer Platz für sehr viel Individualität. Eine sehr gute Pizzeria und eine hervorragende Ausstattung tragen zum Wohlfühlen bei. Wer näher an Saint-Florent übernachten möchte, könnte noch das Camping Kalliste oder das Camping U Pezzo direkt in Meereslage in Betracht ziehen.

Calvi: Kultur und Ausblick aufs Meer

Calvi ist ein wunderbarer Halt auf unserer Korsika-Rundreise. Die Zitadelle des Ortes, die über Kopfsteinpflasterstraßen zugänglich ist, ermöglicht ebenso einen wunderbaren Ausblick über den Golf von Calvi wie die Kirche Notre Dame de la Serra, die auf einer Anhöhe gelegen ist. Die pulsierende Altstadt, der Hafen und die Promenade Quai Landry sorgen für einen abwechslungsreichen und unbeschwerten Tag.

Campingplatz-Tipp: Camping Les Castors

Rund um Calvi gibt es gleich mehrere Campingplätze, aber wir empfehlen das Camping Les Castors. Einen weißen Sandstrand und das Meer vor der Tür, können Gäste alternativ auch am Pool entspannen. Durch die gute Infrastruktur des Platzes könnt ihr sogar eure Vorräte auffrischen und für die kommenden Tage aufrüsten.

Calanches de Piana als Naturwunder

Korsika bezaubert durch eine atemberaubende Naturlandschaft, weshalb die Calanches de Piana zum Pflichtprogramm unserer Reise gehören. Die roten Felsformationen gehören zum UNESCO-Welterbe und sorgen für magische Momente bei Sonnenuntergang.

Campingplatz-Tipp: Camping les Oliviers (Porto)

Nach einem Tag in der Natur ist das Camping les Oliviers (Porto) ein kleines Paradies für die erholsamen Momente. Umgeben von Bergen und nahe am Küstendorf Porto gibt es eine wunderschöne Poolanlage, Fitness und einen nahegelegenen Strand.

Kiefer am Strand von Palombaggia, Korsika, Frankreich

Corte: Das Herz der Insel im Gebirge

Mitten im Herzen der Insel befindet sich Corte, die einstige Hauptstadt von Korsika. Die örtliche Festung mit dem örtlichen Museum thront über der Stadt und ermöglicht einen einzigartigen Ausblick. Corte ist der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen im Restonica-Tal oder zum Gletschersee Lac de Melo. Hier könnt ihr gerne mehr als einen Tag einplanen, um ausreichend Zeit für die aufregende Landschaft zu haben-

Campingplatz-Tipp: Camping Alivetu

Inmitten der Insel regiert auf den umliegenden Campingplätzen von Corte der Charme des korsischen Gebirges. Die Felsen und eher trocknen Standplätze wirken zunächst etwas abweisend, aber gerade dies ist auch ein Teil, der Korsika ausmacht. Der nahe Fluss und die schattenspenden Bäume haben dennoch ihren Reiz.

Ajaccio: Die Geburtsstadt Napoleons

Zurück an der Küste haben wir mit Ajaccio das Kontrastprogramm zur felsigen Naturlandschaft. Die Geburtsstadt von Napoleon wird durch ihren berühmten Sohn geprägt. Das Nationalmuseum in der Maison Bonaparte mit zahlreichen Familienerbstücken und kostbaren Kunstwerken ist ein Muss, aber auch das Musée des Beaux Arts im Palais Fesch, der Markt oder die schicken Boulevards haben ihren Reiz.

Campingplatz-Tipp: Camping Benista

Weil Ajaccio ein wichtiger Fährhäfen ist und die Hauptstadt Korsikas mit einem Flughafen aufwarten kann, lohnt sich eher das Camping Benista etwas südlicher der Metropole. Eine schöne Poolanlage, Standplätze im Schatten und vielseitige Unterkünfte sprechen für einen Stopp auf dieser Anlage.

Bonifacio: Die spektakulärste Stadt

Bonifacio gehört den beliebtesten Reisezielen auf Korsika. Die pulsierende Metropole im Süden der Insel wurde auf weißen Klippen errichtet und der Ausblick ist wirklich einzigartige. Berühmt ist die Treppe des Königs von Aragon, die aus 187 in den Kalksteinfelsen geschnittene Stufen besteht. Es warten allerdings auch wunderschöne Strände und zahlreiche Tauchspots. In Bonifacio finden sich dahingehend unzählige Angebote für Interessierte.

Campingplatz-Tipp: Camping L‘Araguina

In unmittelbarer Stadtnähe könnt ihr auf dem Camping L’Araguina übernachten. Durch die gute Anbindung zur Stadt könnt ihr den Tag in einem Café oder Restaurant bei gutem Essen ausklingen lassen, einen Spaziergang zum Strand machen und anschließend die Ruhe auf dem Platz genießen.

Porto-Vecchio: Die schönste Strände der Insel

Obwohl die Hafenstadt jede Menge an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, ist sie vor allem für ihre Strände mit Karibikflair bekannt. Wer eine Auszeit Palombaggia und Santa Giulia nehmen möchte, sollte früh da sein, da Parkplätze und schöne Liegeplätze schnell vergeben sind. Den Besuch der Stadt solltet ihr auf jeden Fall mit einem Strandtag verbinden.

Campingplatz-Tipp: Camping Arutoli

In der Nachbarschaft der Stadt ist das Camping Arutoli eine gute Wahl. Zwar nicht direkt am Meer gelegen, aber mit einem Pool und sehr beschaulichen Standplätzen sehr überzeugend. Die Anbindung nach Porto-Vecchio erlaubt eine unbeschwerten Stadtbummel.

Bavella-Pass: Die rauen Berge

Bevor unsere Korsika-Rundreise in Bastia ihr Ende findet, lohnt sich noch einmal ein Abstecher in die Berge. Die „Nadeln von Bavella“ bieten noch einmal abwechslungsreiche Wanderungen durch die alpine Landschaft der Insel.

Campingplatz-Tipp: Camping De La Cote Des Nacres

Da es in dieser gebirgigen keine Campingplätze gibt, lohnt sich schon ein Stück Rückreise in Angriff zu nehmen und auf dem Camping De La Cote Des Nacres am Meer die letzte Nacht unsrer Rundreise zu verleben. Klein, beschaulich und mit nur wenigen Schritten am Strand, ist die Campingplatz ein sehr gelungener Abschluss.

Unsere Rundreise endet dann in Bastia. Von hier aus könnt ihr mit der Fähre entweder nach Italien oder nach Frankreich übersetzen, um euch auf die Heimreise mit hoffentlich einzigartigen Erinnerungen zu begeben.

Interessante Fragen zur Korsika-Rundreise

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