Die große PiNCAMP Preisanalyse für Europa

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Wir haben uns gefragt: Was kostet eigentlich der durchschnittliche Campingurlaub in den verschiedenen Ländern? Auf der Suche nach der Antwort haben wir die Kosten für eine Übernachtung in der Hochsaison auf über 2.000 Campingplätzen in ganz Europa betrachtet.

Inhaltsverzeichnis

Zuhause ist’s am schönsten – und besonders günstig!

Erfreuliche Nachrichten für alle, die am liebsten in heimischen Gefilden ihren Campingurlaub verbringen: Auch 2024 bleibt Camping in Deutschland im europäischen Vergleich besonders günstig! Nach einer europaweiten Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 14 Prozent auf 52 Euro zahlt eine Camperfamilie mit zwei Erwachsenen und einem 10-jährigen Kind 2024 hierzulande durchschnittlich 38 Euro pro Übernachtung.

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Der Preisvergleich in Deutschland nach Bundesländern

Auch innerhalb Deutschlands gibt es hinsichtlich des durchschnittlichen Übernachtungspreises Unterschiede zwischen den Bundesländern. 

Am günstigsten übernachtet eine Camperfamilie in Thüringen (33 Euro pro Nacht) und in Sachsen-Anhalt (35 Euro). Einen deutlichen Preissprung macht das Campingland Brandenburg. Hier werden 2024 durchschnittlich 42 Euro pro Übernachtung fällig. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 17%. Damit landet Brandenburg noch vor Mecklenburg-Vorpommern (42 Euro) auf Rang 1 im Preis-Ranking der teuersten Camping-Bundesländer. Die im Europavergleich moderaten Preiserhöhungen von durchschnittlich 11% lassen sich mit dem Nachholbedarf der deutschen Campingwirtschaft im internationalen Wettbewerb sowie der Entwicklung bei den Energie- und Personalkosten erklären.

Kroatien, Schweiz und Italien: Hohe Qualität bedingt höhere Preise

Mit einer Preiserhöhung von durchschnittlich 12% nimmt Kroatien erstmals die Spitzenposition im Preis-Ranking der Campingländer ein. Der Preisanstieg ist mit der erneut gestiegenen Qualität des Campingangebotes und der Umstellung auf den Euro erklärbar. Der
bisherige Spitzenreiter der letzten Jahre, die Schweiz, hat die Übernachtungspreise um 10% erhöht und belegt nach Italien Platz drei im
Ranking der teuersten Campingländer. Mit einem Zuwachs von knapp 18%, der drittstärksten Erhöhung, liegt Österreich auf Platz sieben im Länderranking.

Camping bleibt eine günstige Urlaubsform

In einer Zeit, in der massive Preissteigerungen (z.B. Energie) in allen Lebensbereichen zu erwarten sind, gibt es eine positive Nachricht: Die
Übernachtungspreise auf Campingplätzen sind und bleiben günstig. Die Durchschnittspreise für Übernachtungen sind eine Orientierungshilfe – es ist allerdings wichtig, sie als solche zu verstehen. Natürlich ist auch ein Low-Budget-Campingurlaub in den höherpreisigen Destinationen problemlos möglich, da es auch hier ausgesprochen schöne und günstige Campingplätze gibt.

Campingpreise in Bewegung: Frühzeitige Buchungen sichern günstige Preise

In einer Zeit, in der deutliche Preissteigerungen in allen Lebensbereichen an der Tagesordnung sind, geraten auch die Preise in der Campingwirtschaft in Bewegung. Preise behalten nicht mehr für eine gesamte Saison Gültigkeit, sondern werden je nach Auslastung und Nachfrage flexibel angepasst – so wie es in anderen Bereichen im Tourismus schon längst üblich ist. Vor allem Campingplätze in Toplagen, zum Beispiel an Nord- und Ostsee, in Italien oder Kroatien, reagieren rasch auf die verstärkte Nachfrage und passen die Preise entsprechend nach oben an. “Ich rate allen Campern, möglichst frühzeitig zu buchen und sich so rechtzeitig günstige Preise zu sichern”, sagt Uwe Frers und erläutert: “Mit Hilfe der Verfügbarkeitssuche auf pincamp.de lassen sich Campingplätze mit freien Kapazitäten und zu günstigen Konditionen einfach finden und direkt online buchen.”

Titelbild: © Pol Solé – adobestock.com

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Letzte Aktualisierung: 27/05/2024