Camping in Miramar

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Besonderheiten zum Camping in Miramar

Die Campingplätze in Miramar befinden sich nahe am hellen, goldgelben Strand der Mittelmeerküste und sind teils umgeben von grünen Gärten, in denen Apfelsinenbäume blühen. Der Strand ist flach und leicht zugänglich und somit gerade auch für Familien hervorragend geeignet. Aus der Ferne grüßt bereits die Balearen-Insel Ibiza, die vom nahegelegenen Hafen mit der Fähre zu erreichen ist.

Schwimmbecken und Gymnastikmöglichkeiten runden ein erholsames Urlaubsangebot auf den Plätzen ab. Maulbeerbäume und andere Pflanzen sorgen dafür, dass es auch in den heißen Monaten des Jahres stets angenehm schattig in den Wohnwagen und Wohnmobilen bleibt. Die schöne spanische Küstenstadt Valencia mit ihrer reichen Kultur bietet sich für einen Tagesausflug an.

Anreise

Da Spanien ein beliebtes Reiseziel ist, will die Planung der Anfahrt gerade in den Ferienmonaten gut durchdacht sein. Von Hamburg aus beispielsweise beträgt die Entfernung etwa 2.200 km, von Frankfurt am Main aus sind es knapp 1.800 km. Es empfiehlt sich, die Strecke auf mehrere Tage aufzuteilen und auch Zeit in Frankreich zu verbringen. In beiden Ländern kann es für Reisende mit Auto, Caravan oder Wohnmobil zu Mautgebühren auf verschiedenen Abschnitten kommen.

Von Frankfurt am Main aus ist zum Beispiel eine Anfahrt via A31 und A6 nach Lyon möglich. Hier bietet sich eine erste Übernachtung an, die sich mit einem Stadtbummel verbinden lässt. Hinter Lyon führt die Strecke über die A9 nach Montpellier. Der wunderschönen französischen Hafenstadt sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Sie gibt schon eine gute Vorstellung vom mediterranen Flair, das einen erwartet.

Gut 150 km hinter Montpellier erfolgt der Grenzübertritt nach Spanien, die A9 wird zur AP-7. Jetzt geht es nur noch Richtung Süden die Küste entlang, vorbei an so prachtvollen Städten wie Barcelona, der Hauptstadt der Region Katalonien. Auf der AP-7 umfahren Reisende auch das nahe an Miramar gelegene Valencia. Die Ausfahrt 61 Richtung Oliva/Pego ist dann auch die Ausfahrt zum Campingplatz in Miramar.

Gastronomie

Die Region rund um Valencia hat Spanien und der Welt ein bekanntes Gericht geschenkt: die Paella. Insgesamt ist die valencianische Küche keine klassische Mittelmeerküche, sondern ländlich geprägt. Die Grundzutaten sind Reis, Gemüse und Fisch.

Neben der Paella, der Reispfanne, die traditionell in großen Metallpfannen über dem offenen Feuer zubereitet wird, gibt es die Fideuà. Die Meeresfrüchte in diesem Nudelgericht werden entweder mit Tinte oder Safran schwarz oder gelb gefärbt.

Da die Region ein bekanntes Obstanbaugebiet ist, werden zum Nachtisch häufig neben dem Mandelnugat Turrón saftige Orangen serviert. Dazu trinken Einheimische und Besucher gerne das Lokalgetränk Horchata de Chufa, eine eiskalte Erdmandelmilch.

Beste Reisezeit

Die Landschaft am Mittelmeer rund um Miramar erfreut ganzjährig mit schönem Wetter. In der Ferienzeit von Juni bis September liegen die Höchsttemperaturen bei bis zu 30 Grad Celsius. Nachts kühlt die Luft selten unter 20 Grad ab, sodass einem gemütlichen Abend im Freien nichts im Wege steht.

Im Juli gibt es nur etwa einen Regentag, im Juni und August rund zwei. Über bis zu 15 Stunden Sonnenschein freuen sich Urlauber, die im Juli anreisen. Aber auch im Juni und August ist der Himmel meist wolkenlos. Selbst im Winter ist die Sonne knapp 10 Stunden zu sehen.

Die Wassertemperaturen liegen in den Sommermonaten um die 21 bis 25 Grad Celsius. Sie machen das Schwimmen und Schnorcheln in der Badesaison von Juni bis Oktober zu einem Vergnügen.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Kloster Sant Jeroni de Cotalba: Das Kloster aus dem 14. Jahrhundert bietet ein Ensemble vieler Stilrichtungen von der Gotik bis zum Klassizismus.
  • Playa de Piles und Playa de Oliva: Die feinen Sandstrände vor Miramar sind der beste Platz für Sonnenanbeter.
  • Castillo de Bairén: Die alte Festung nahe Gandia bietet einen wunderschönen Weitblick aufs Meer. Die Ruine lässt das Gefühl alter maurischer Tage wiederaufkommen.
  • Torre de Piles: Der alte Festungsturm nahe der Küste ist von einem Park umgeben, der viele Spielmöglichkeiten für Kinder bietet.
  • Naturpark Marjal de Oliva-Pego: Die sumpfige Landschaft ist ein bevorzugtes Rast- und Nistgebiet für viele seltene Vogelarten und verfügt über eine natürliche Thermalquelle.

Top 2 Insidertipps

  • Asociación Tren Alcoy Gandia: Das nahe Miramar gelegene Eisenbahnmuseum ist ein spannender Ort nicht nur für Kinder. Hier lernen Besucher anhand von Modelleisenbahnen und echten Zügen im alten Bahnhofsgebäude viel über die Funktion und die Geschichte des Zugverkehrs in der Region.
  • Wandern: Die Gegend um Miramar hat nicht nur das Meer zu bieten, sondern auch eine schroffe Felslandschaft, die sich gut erwandern lässt. Auch mit dem Mountainbike können Urlauber gerade in der nicht so heißen Nebensaison schöne Touren durch die von Obstwiesen bestandenen Täler unternehmen.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Provinz Valencia hat eine reiche Vergangenheit, die bei einem Besuch am Meer keinesfalls außen vor gelassen werden sollte. Die nahegelegene gleichnamige Stadt bietet zahlreiche Attraktionen.

Sightseeing in Valencia

Wer sich etwas Abwechslung vom Camping in Miramar wünscht, hat die Möglichkeit, sich die Seidenbörse von Valencia anzusehen. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Börse ist eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke in Europa, bei denen es sich nicht um eine Kirche handelt. Die Ciutat de les Arts i les Ciències wiederum ist ein Paradebeispiel moderner Baukunst im ehemaligen Flussbett des Turia. Der Park- und Gebäudekomplex umfasst so unterschiedliche Bauten wie ein Opernhaus, das größte Aquarium Europas sowie einen Botanischen Garten, der gleichzeitig eine Diskothek ist. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist die 125 m hohe Schrägseilbrücke.

Vom Grün ins Blaue hinein

Nahe Miramar gibt es mehrere Golfplätze, die dazu einladen, die eigene Schlagzahl über den Sommer hinweg zu verbessern. Wer das Gefühl hat, sich auf dem Rasen nicht mehr verbessern zu können, hat die Möglichkeit, einen Surfkurs zu besuchen. So lassen sich die azurblauen Wellen auf eine völlig neue Art entdecken.

Events

Von marodierenden Mauren bis hin zu feuerspuckenden Statuen, von wilden Stadteroberungen bis zu den Urteilen des ältesten Gerichts Europas – die valencianische Region ist einfach sehenswert!

Ganzjährig

  • Wassergericht: Jeden Donnerstag (ausgenommen Feiertage) um 12 Uhr lohnt es sich, zur Kathedrale von Valencia zu kommen. Hier tagt nahe der Apostelpforte das Wassergericht, die älteste noch existierende europäische Rechtsinstitution. Es wurde von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt – und seine Urteile sind auch heute noch verbindlich.

März

  • Las Fallas: Feuer stehen im Mittelpunkt dieses Festes im März. In dieser Woche werden übermenschlich große Statuen, sogenannte „ninots“ ausgestellt, manche von ihnen mehrere Stockwerke hoch. Am 19. März werden diese gigantischen Gestalten aus Pappmaché und Holz dann feierlich verbrannt.

August

  • Moros y Cristianos: „Mauren und Christen“ heißt es jährlich in jeder ersten Augustwoche. Dann wird mit vielerlei Umzügen und nachgestellten Schlachten in historischen Kostümen die Rückeroberung des maurischen Spaniens durch die Christen dargestellt. Die „Fiestas“, also die Feiern finden in der ganzen Region um Valencia statt.