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Waldbrände in Frankreich: Pyrénées-Orientales, Aude und Gard betroffen
Bereits deutlich früher als in den vergangenen Jahren sind die ersten Waldbrände im Süden von Frankreich ausgebrochen. Betroffen sind vor allem die sechs Départements Pyrénées-Orientales, Aude, Hérault, Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône. In den vergangenen Tagen mussten Campingplätze in Canet-en-Roussillon und Sainte-Marie-la-Mer aufgrund der Brände evakuiert werden.
Nach den Unwettern im Frühjahr und dem Frühsommer in Südeuropa hat die Hitze der vergangenen Wochen eine neue Gefahr heraufbeschworen. Die starke Trockenheit hat bereits jetzt für die ersten Waldbrände in Südfrankreich gesorgt, die schon große Flächen in Mitleidenschaft gezogen haben.
Waldbrände in Südfrankreich mit Evakuierungen
Besonders stark betroffen sind derzeit die sechs Départements Pyrénées-Orientales, Aude, Hérault, Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône. Für das Wochenende gilt die höchste Warnstufe immerhin noch für Pyrénées-Orientales, Aude und Gard.
In den vergangenen Tagen waren 800 Feuerwehrleute und 150 Fahrzeuge im Einsatz, um den Flammen Einhalt zu gebieten. Mehr als 900 Hektar Land wurden bereits durch das Feuer zerstört.
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Campingplätze evakuiert nahe Perpignan
Durch die ausgeprägte Waldbrandgefahr und den in Flammen stehenden Gebieten wurden nahe Perpignan mehr als 3.000 Menschen evakuiert. Teil der Maßnahme waren auch drei Campingplätze in Canet-en-Roussillon und Sainte-Marie-la-Mer.
Teilweise musste auch die wichtige Autobahnstrecke A9 in Richtung Spanien gesperrt werden. Trotz der kurzfristigen Aufhebung der Sperre müssen Reisende hier weiterhin mit Einschränkungen rechnen.