Besonderheiten zum Camping in San Sebastián

Viele der Campingplätze von San Sebastián befinden sich in der Nähe des Meeres. Badeurlauber und Wassersportler genießen die schönste Zeit des Jahres an der Playa Zurriola. Wer zum FKK Camping kommt, der findet an dem beliebten Strand sogar einen geeigneten Bereich, um nahtlos braun zu werden. Auch Dauercamper kommen gerne an die Plätze im Baskenland, weil viele ganzjährig geöffnet sind. Dabei ist allerdings zu beachten, dass in den Wintermonaten häufig Regen fällt. Zu jeder Jahreszeit sind die kulturellen Höhepunkte der Stadt nur eine vergleichsweise kurze Distanz von den Campingplätzen entfernt. Ein Urlaub in San Sebastián ist insbesondere für Genießer ein Highlight. Selbstversorger bekommen hervorragende regionale Produkte und können zudem in ausgezeichneten Restaurants speisen.

Anreise

Die Stadt San Sebastián liegt an der nordspanischen Küste und ist über Frankreich zu erreichen. Wer mit dem Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil ins Baskenland kommt, fährt in der Regel ab Bordeaux auf der Autobahn A63 über Biarritz. Um von Deutschland aus nach Bordeaux zu gelangen nehmen Urlauber aus dem Norden meist die Strecke über Maastricht, Paris und Orleans. So sind Besucher aus Hamburg rund 1710 km unterwegs. Wer aus der Mitte Deutschlands zum Camping nach San Sebastián fährt, der nimmt beispielsweise ab Kasse die Route über Frankfurt, Metz und Orleans und ist damit rund 1590 km unterwegs. Urlauber, welche die kürzeste Distanz ab Süddeutschland wählen, fahren zum Beispiel ab München via Zürich, Genf und Clermont-Ferrand nach Bordeaux. Insgesamt beträgt die Strecke bis San Sebastián ab der bayerischen Landeshauptstadt etwa 1522 km. Spätestens nach 1000 km sollten Fahrer eine längere Pause einplanen. Urlauber aus Hamburg dürfen sich vor Orleans auf eine ausgedehnte Rast freuen. Die Münchner genießen gerne am Genfer See einen Zwischenstopp. Für eine Übernachtung während der Anreise sollten in Frankreich Park- und Campingplätze abseits der Autobahn aufgesucht werden, diese haben den Vorteil größerer Sicherheit.

Gastronomie

San Sebastian ist unter den Gourmets ein besonderes Ziel. Beim Bummel durch die Altstadt sorgen die zahlreichen Bars mit ihren kleinen Häppchen für Stärkung. Die Pintxos sind vergleichbar mit den spanischen Tapas und werden gerne zu dem typischen Weißwein Txakoli gegessen. Mehrere Sterne-Restaurants verführen die Gäste mit lukullischen Genüssen. Dort gibt es Klassiker wie Seespinne mit Lauch, Zwiebeln und Tomaten oder zarte Kiemenbacken als Vorspeise. Die Küchenchefs servieren aber auch modernste Speisekreationen und köstliche Weine beispielsweise aus dem Rioja. In der Küstenstadt werden besonders gerne Gerichte aus frischem Fisch und Meeresfrüchten genossen. Als Dessert nach Tintenfisch, Aal und Gambas gibt es entweder den Schafmilchjoghurt Cuajada mit Honig oder das getränkte Biskuit Goxua mit Karamell und Sahne.

Beste Reisezeit

Das Klima im Baskenland ist mild und feucht. Selbst im Hochsommer wird es nicht extrem heiß. Das Thermometer steigt im wärmsten Monat August auf bis zu 27 Grad Celsius. Im Juni und Juli freuen sich Urlauber über bis zu sieben Sonnenstunden täglich. Das Wasser hat im Sommer rund 22 Grad und eignet sich perfekt zum Wellenreiten. Zwischen Anfang Mai und Ende September ist das Wetter für Städte- und Aktivurlauber angenehm. Außerdem regnet es nicht sehr häufig. Im Winter dagegen muss der Besucher mit deutlich mehr Niederschlägen rechnen. So regnet es im Dezember an etwa 14 Tagen. Der Vorteil ist, dass es in dem maritimen Klima kaum gefriert. Selbst im kältesten Monat Februar herrschen im Schnitt immer noch mindestens 7 Grad.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Museum San Telmo: Am Fuße des Monte Urgull liegt die Gemäldesammlung in einem ehemaligen Dominikanerkloster.
  • Palast Miramar: Der dreistöckige Königspalast beeindruckt mit seinem achteckigen Turm, dem geschmückten Tudorbogen und dem mansardenartigen Obergeschoss.
  • Kathedrale von San Sebastian: Das neugotische Gotteshaus mit drei Schiffen, Hochaltar und kunstvollen Statuen stammt von 1897.
  • Plaza de la Constitución: Das Zentrum der Altstadt war einst eine Stierkampfarena, daran erinnern die nummerierten Balkone, die einst Sitzplätze waren.
  • Aquarium: Neben den zehn Becken ist besonders der 360° Tunnel ein faszinierendes Erlebnis. Dort können die Haie perfekt beobachtet werden.

Top 2 Insidertipps

  • Pelota-Spiel: Urlauber, die im Baskenland die schönste Zeit des Jahres verbringen, sollten sich unbedingt ein spannendes Pelota-Match anschauen. Die traditionelle Sportart der Region erinnert an Squash und wird professionell im Frontón Municipal Atano III ausgetragen. Wer Lust hat selbst einen Ball zu schlagen, kann sich auf dem Feld hinter der Basilica de Nuestra Señora del Coro versuchen.
  • Festung La Mota: Für einen super Überblick und traumhafte Fotos lohnt sich der Aufstieg auf den Monte Urgull zur Festung la Mota. Im Inneren befindet sich ein kleines Museum zur Geschichte von San Sebastián. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.

Aktivitäten und Ausflüge

Beim Camping in San Sebastián stehen sowohl Genüsse als auch Wassersport und Golf im Mittelpunkt. Ob Surfen, der Besuch eines Sterne-Restaurants oder Wanderungen entlang des Jakobsweges – in der quirligen Stadt in Nordspanien bleiben keine Wünsche offen.

Wassersport

Surfer vergnügen sich gerne im Meer vor der nordspanischen Küste beispielsweise am Strand Playa Zurriola ganz im Osten der Promenade von San Sebastián. Dort können sowohl Surfkurse absolviert als auch passendes Equipment ausgeliehen werden. Ganz an der rechten Seite des Strandabschnittes gibt es die besten Wellen, allerdings sollten sich hier nur Sportler auspowern, die fundierte Erfahrung mitbringen.

Golf

Wer gerne am Abschlag feilt, der findet in und um Donostia, wie die Stadt San Sebastián auf baskisch heißt, insgesamt sechs Golfcourts. Der nächstgelegene ist nur rund 4 km vom Zentrum entfernt. Auf 18-Loch kann hier nach Lust und Laune gespielt werden. Außerdem stehen Putting Green und Chipping Area bereit.

Biarritz

Ein Ausflug an die französische Baskenlandküste ist ein unvergessliches Erlebnis. Biarritz ist ein nobles Seebad, wo der europäische Adel im 19. Jahrhundert seinen Urlaub verbrachte. Das Aquarium zieht besonders Familien in seinen Bann. Die langen Sandstrände sind bei Wassersportlern beliebt.

Events

20. Januar

  • Tamborrada: Dieses Fest wird jedes Jahr zu Ehren des Stadtpatrons abgehalten. Es startet um Mitternacht auf dem Plaza de la Constitución, wo zunächst die Flagge von San Sebastián gehisst wird. Für die nächsten 24 Stunden ziehen trommelnde Musiker auf Umzügen durch die Metropole.

Juli

  • Internationales Jazzfestival: Insbesondere das Kulturzentrum ist Schauplatz des Jazzaldia, wo regionale und internationale Musiker auftreten. Aber auch andere Plätze, wie beispielsweise der Strand, bilden die Bühne für Konzerte, die oftmals kostenlos sind.

15. August

  • Semana Grande: Ein Kanonenschuss eröffnet das Event mit dem berühmten Feuerwerkswettbewerb, zahlreichen sportlichen Wettbewerben, bunten Umzügen und Konzerten berühmter Musiker.

September

  • Internationales Filmfestival: Regisseure, Schauspieler und Filmliebhaber finden sich zu dem glamourösen Event im Kursaal der Stadt ein. Die einwöchige Veranstaltung findet seit 1953 statt und ist eines der renommiertesten Filmfeste des Landes.

21. Dezember

  • Santo Tomás: Auf dem gigantischen Bauernmarkt werden die landwirtschaftlichen Produkte der Region präsentiert. An Ständen, die über die gesamte Stadt verteilt sind, entdecken Besucher Handwerkskunst und Köstlichkeiten wie Käse, Honig, Gebäck und die typische Wurst Txistorra.