Besonderheiten beim Camping in Munster

Munster im Süden der irischen Insel hält für Urlauber eine große Zahl an Naturwundern parat. Die Region mit den mächtigen Klippen an der Küste, den bezaubernden, fjordartigen Buchten und den grünen Landschaften des Killarney-Nationalparks ideal für ausgiebige Touren mit dem Fahrrad oder zu Fuß geeignet. Viele Wohnmobilreisende folgen den berühmten Ferienrouten wie dem 179 Kilometer langen Ring of Kerry an der Küste entlang und lassen sich von den atemberaubenden Aussichten begeistern. Auf der Strecke befinden sich neben Naturwundern historische Festungsanlagen und charmante Kleinstädte wie Castletownbere und Tralee verlocken mit ihrer Musikkultur und den traditionellen irischen Pubs zu einem Zwischenstopp. Am Meer gibt es diverse Angebote für windabhängige Wassersportarten wie Kiten und Surfen.

Anreise

Für die Anreise mit dem Wohnmobil nach Munster muss zweimal die Fähre genommen werden. Einmal geht es im französischen Calais auf das Boot nach Calais. Anschließend kann man beispielsweise in Liverpool und in Holyhead in Wales nach Irland übersetzen. Von Fishguard aus geht es über den St.-Georgs-Kanal nach Rosslare Harbour in Munster. In Großbritannien lohnt sich ein Zwischenstopp in der lebendigen Metropole London. Aber auch die traditionelle Fischer- und Hafenkultur in Liverpool hat ihren ganz eigenen Reiz.

Während die Fähren aus Großbritannien meist in Dublin ankommen, bringen die Schiffe aus dem französischen Roscoff ihre Passagiere nach Cork. Aus Cherbourg reisen die Urlauber nach Rosslare. Beide Städte liegen mitten in der Region Munster und sind ein günstiger Ausgangspunkt, um weiter zu den berühmten Naturwundern auf der irischen Insel zu fahren. Die französischen Abfahrtshäfen befinden sich überwiegend in der Bretagne und in der Normandie im Nordwesten des Landes. Am besten nutzt man für die Anreise die Wege über Lille, Paris, Le Mans und Rennes. Von der Mitte Deutschlands aus sind es etwa 1.300 Kilometer bis nach Munster.

Reiseziele in Munster

Viele der Campingplätze in Munster befinden sich vor der traumhaften Kulisse der Nationalparks und Küstenklippen. Zudem verlocken Städte wie Cork, Tralee und Limerick zu einem Besuch.

Unterwegs auf der Dingle-Halbinsel

Eines der beliebtesten Reiseziele in Munster ist die Dingle-Halbinsel mit ihren berühmten Ausflugs- und Wanderrouten. Urlauber können den malerischen Küstenformationen mit ihren Vogelklippen entweder zu Fuß oder mit dem Wohnmobil folgen. Neben den majestätischen Felsen sind die saftig grünen Wiesen, zum Beispiel rund um die Slieve-Mish-Berge, sehenswert. Kleine Dörfer und Städtchen wie Camp, Tralee und Dingle begeistern mit ruhigem Ambiente.

Naturwunder im Killarney-Nationalpark

Ein absolutes Muss für Naturfans ist der Nationalpark Killarney im Südwesten von Munster. Hier können die Feriengäste zum Camping an die klaren Seen Lough Leane, Muckross und Upper Lake kommen. An deren Ufern können uralte Festungsanlagen wie das Ross Castle bewundert werden. Wer Lust hat, kann die Klosterinsel Innisfallen Island besuchen. Für freizeitorientierte Urlauber sind die Golfplätze Killarneys empfehlenswert.

Munsters Kulturmetropole Cork

Cork liegt im Süden und ist eines der kulturellen Zentren von Munster. Internationales Renommee genießt vor allem das Filmfest der Stadt. Abseits davon lohnt es sich, über den Markt zu schlendern und traditionelle Produkte aus Munster einzukaufen. Sehenswert sind darüber hinaus das alte Elisabeth-Fort und die benachbarte neogotische Kathedrale St. Fin Barres.

Gastronomie

Die irische Küche ist besonders stark von den Produkten der Bio-Bauernhöfe in Munster geprägt. Bei den Fleischprodukten spielt dabei allem voran das Lamm eine wichtige Rolle. Die Tiere leben oft frei und werden ökologisch gehalten. Lamm, Rind und Schweinefleisch werden oft zu den typisch irischen Stews, den herzhaften Eintöpfen mit Kartoffeln, verarbeitet. Auch kross gebratene Rostbraten und saftige Steaks kommen in den Restaurants von Munster auf den Tisch. In den Küsten- und Hafenorten kommen frische Fänge aus dem Atlantik in den Kochtopf. In der Saison kann man hier auch Austern, Venus- und Jakobsmuscheln genießen. Viele Gaststätten verkaufen außerdem Hummer und Krabben. Lachs und andere Fische werden meist geräuchert oder gegrillt gegessen.

Beste Reisezeit

Durch den Golfstrom ist das Klima in Irland ganzjährig vergleichsweise mild. Zu den beliebtesten Monaten für eine Reise mit Camping in Munster zählen jedoch der Juni, Juli, August und September. Dann pendeln die durchschnittlichen Maximaltemperaturen zwischen 17 und 20 Grad Celsius. Zeitweise können die Werte natürlich deutlich höher liegen. Im Juli sollte angesichts erhöhter Regenwahrscheinlichkeit entsprechende Ausrüstung an Bord des Wohnmobils sein. Deutlich weniger Niederschlag fällt in Munster zwischen Februar und Juni. In diesem Zeitraum können die Temperaturen jedoch auch durchaus unter die 10-Grad-Marke rutschen – im Februar sogar bis an den Rande des Gefrierpunktes. Tagsüber zeigt das Thermometer bisweilen aber zwischen 10 und 18 Grad Celsius an.

Aktivitäten und Ausflüge

Urlauber in Munster begeben sich gerne beim Radfahren und Wandern zu den dramatischen Steilküsten der Insel Irland. Die Winde des Atlantiks verlocken außerdem zum Kiten und Surfen.

Beim Wandern die traumhaften Landschaften Irlands kennenlernen

Auf Wanderwegen wie dem Ring of Kerry, dem Ring of Beara und dem Dingle Way lassen sich die Naturschönheiten Irlands am besten erkunden. Die Panoramastrecken eröffnen traumhafte Aussichten auf die majestätischen Klippen an der Küste. Zudem kommt man an abgeschiedenen Dörfern vorbei, in denen nach wie vor gälisches Irisch gesprochen wird.

Den Radwegen durch Munster folgen

Parallel zu vielen Wanderwegen verlaufen auch gut ausgebaute Radstrecken. Bisweilen kann man auch auf die vergleichsweise ruhigen Straßen wechseln, die zum Beispiel als Panoramaweg Ring of Beara durch die Natur führen.

Für ambitionierte Sportler: Surfen und Kiten

Windsurfen und Kiten ist eine Aktivität für echte Liebhaber und ambitionierte Sportler. An der Westküste von Munster herrschen besonders gute Bedingungen, um sich vom Wind über das Wasser ziehen zu lassen. Zu den Top-Terrains zählt der Brandon Bay im Norden der Halbinsel Dingle.