Verfügbare Unterkünfte (Camping Pezza Cardo)
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Route de Pezza Cardo
20137 Porto-Vecchio
Korsika
Frankreich
Breitengrad 41° 37' 14" N (41.62077)
Längengrad 9° 17' 56" E (9.2989563)
Aus dem Fischerdorf Propriano an der Südwestküste Korsikas wurde ein beliebter Ferienort, nicht zuletzt wegen seiner schönen Strände. Heute findet sich entlang der lebhaften Uferstraße alles, was Urlauber interessieren könnte: Die Touristeninformation vermittelt Tauchern, Seglern, Trendsportlern die richtigen Angebote. Bunt dekorierte Molenrestaurants, Bars und Discos ermöglichen einen vergnüglichen Abend.
Einst versteckten sich Räuber und Rebellen in der ehemals unzugänglichen Landschaft Fiumorbo auf Korsika. Sie ist im Département Haute-Corse zwischen Monte Renoso (2352 m) und Ghisonaccia in der Mitte der Ostküste zu finden ist. Heute führen Straßen selbst in die entlegensten Dörfer, von denen aus Wanderwege das Gebiet erschließen (Informationen in der Touristeninformation von Ghisonaccia).
Vom Parkplatz hinter der Staumauer Barrage de lOspédale führt eine anderthalb Stunden lange Wanderung durch schattige Kiefernwälder zu dem Wasserfall Piscia de Gallu (zu deutsch: Hahnenpisse). Hier stürzt das Wasser 75 m tief in riesige Becken. Für den steilen Abstieg sollte man festes Schuhwerk tragen.
Inmitten eines Farnwaldes erstrecken sich die archäologischen Ausgrabungsstätten von Cucuruzzu und Capula. Die Ruine des Forts von Cucuruzzu mit Feuerstellen und einer Treppe aus dem 2. Jt. v. Chr. diente als Wohn- und Kultstätte. Mahlsteine und Knochenfunde im Inneren vermitteln nur lückenhafte Kenntnisse über das Leben der Bewohner. Von oben war die Anlage durch einen Wachgang mit schmalen Öffnungen gesichert. Um die Festungsanlage zu betreten, musste man sich durch einen Felsspalt in den riesigen Steinen der Mauer zwängen. Vorbei an der Kapelle San Lorenzo, gebaut auf den noch sichtbaren Grundfesten einer älteren mittelalterlichen Kirche, gelangt man zum Castellu di Capula. Um die trutzige Festung kämpften korsische Krieger noch bis ins 13. Jh. Ein Menhir als kopfloser Krieger, bewaffnet mit einem Schwert, sollte unliebsame Besucher abschrecken.
In den antiken Kurort im Süden Korsikas zogen sich vermutlich die Römer in den Sommermonaten zurück, wenn sie an der Küste die Malaria plagte. Heute ist das nette, 850 m über dem Meer gelegene Ferienörtchen rund 20 Kilometer nordwestlich von Porto Vecchio mit seinen Restaurants und Bars auch Ziel einheimischer Urlauber und Ausgangspunkt für Wanderungen ins Ospédale-Massiv. Hier ist es auch im Hochsommer angenehm frisch.
4 km entfernt von LOspédale liegt das Dörfchen Cartalavonu. Von hier aus führt eine einstündige Wanderung durch die urwüchsige Waldlandschaft des Forêt de LOspédale mit Felsen, Schwarzkiefern, Steineichen und Farngewächsen hinauf zum 1315 m hohen Gipfel Punta di a Vacca Morta. An schönen Tagen blickt man von hier bis Sardinien.
Korsikas wichtigste prähistorische Ausgrabungsstätte entdeckte 1946 der Olivenbauer Charles-Antoine Cesari auf seinem Grundstück: vier mit Schwertern bewaffnete Menhirstatuen. Augen, Mund und Nase waren gut zu erkennen und auch die im Stein angedeuteten Gewänder waren trotz der jahrtausendelangen Verwitterung noch gut erhalten. Daraufhin wurde ein ganzes Dorf mit Kultmonumenten und Menhiren frei gelegt. Inzwischen UNESCO-Weltkulturerbe, bezeugt die Ausgrabungsstätte im Ortsteil Petreto-Bicchisano die Frühgeschichte der Insel von der Jungsteinzeit (6000-2000 v. Chr.) über die Megalithkultur (3500-1000 v. Chr.) bis zur torreanischen Zeit (1600-800 v. Chr.) und zu den Römern. Am Eingang des Ausgrabungsbereichs vermittelt ein kleines Museum die Entwicklung von Dolmen, Steinalleen (= Alignements, seit ca. 2000 v. Chr.) und Menhiren, wobei letztere um 1600 v. Chr. menschenähnliche Gestalt annahmen, wie z.B. die Scalsa-Murta genannte Menhirstatue im Museum.
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Nein, Camping Pezza Cardo bietet keine Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste.
Verfügt Camping Pezza Cardo über ein Zertifikat?
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