Camping auf Åland

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Besonderheiten beim Camping auf Åland

Dank einer äußerst vielfältigen Landschaft erweist sich die flache Inselgruppe als herrliches Radfahr- und Wanderparadies. Auf Åland erwarten Besucher dichte Wälder, historische Sehenswürdigkeiten und menschenleere Küstenstreifen. Vor allem im Sommer werden geführte Wanderungen offeriert, aber dank ausgezeichnet markierter Routen lässt sich die Region auch auf eigene Faust sehr gut erkunden. Zahlreiche Campingplätze auf Åland befinden sich in unmittelbarer Nähe zum weiten Meer. Felsige oder feinsandige Strände, romantische Buchten und Liegewiesen direkt am Wasser halten für alle Badefans das Richtige bereit. Kulturinteressierte schätzen Campinganlagen, die in einer Umgebung mit architektonischen Attraktionen liegen, etwa in Bomarsund, das eine Festung aus dem 19. Jahrhundert beherbergt.

Anreise

Von Deutschland aus fahren Camper am besten über Dänemark und Schweden nach Åland. Obwohl die kürzeste Strecke über die Insel Fehmarn verläuft, wählen einige lieber die Route über Jütland, da in ersterem Fall zweimal eine Fähre benutzt werden muss. Bezogen auf die Reisedauer macht es hingegen wenig Unterschied, für welche Variante man sich entscheidet. Bei dem Weg über Jütland nehmen Urlauber die A7 Richtung Dänemark, die ab der Grenze zur E45 wird. Anschließend bringt sie die E20 über Kopenhagen nach Helsingborg und die A4 bis kurz vor Stockholm. Zum Schluss geht es auf der E18 bis zum Ort Kapellskär, von wo aus Fähren nach Mariehamn auf Åland übersetzen.

Von Hamburg aus legen Camper auf dieser Strecke weniger als 1.300 km zurück. Bewohner aus dem Süden Deutschlands, etwa aus München, sind ungefähr 2.000 km unterwegs. Kulturinteressierte legen Zwischenstopps in größeren Städten wie Malmö ein, während sich für Naturliebhaber eine Rast am riesigen Vättern-See anbietet, um sich die Füße zu vertreten.

Reiseziele auf Åland

Auf der Insel Kökar warten Ruinen eines Franziskanerklosters aus dem 15. Jahrhundert auf die Camper, während Kobba Klintar mit wohltuender Ruhe und einer historischen Pilotenstation besticht. Mariehamn und Eckerö hingegen sind mit ihrer Top-Infrastruktur für alle Urlauber geeignete Reiseziele.

Mariehamn

Mariehamn liegt auf einer schmalen Landzunge und begeistert mit unzähligen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bars, Museen und Freizeitangeboten. Die „Stadt der tausend Linden“ lädt zu einem Spaziergang auf der Strandpromenade entlang der Ostküste ein. Familien zieht es zur Insel Lilla Holmen, die sie vom Zentrum aus in Kürze erreichen. Neben einem kinderfreundlichen Strand gibt es hier ein Piratenschiff zum Herumklettern, einen schwimmenden Steg mit Angelmöglichkeit, Picknicktische und vieles mehr.

Eckerö

In der Gemeinde Eckerö sorgt der lange Sandstrand in Degersand für Vergnügen. Dieser befindet sich in einer geschützten Bucht, was speziell für die Jüngsten von Vorteil ist. Für Urlauber jeder Altersklasse ist zudem der Smart Park interessant. Dessen Attraktionen reichen von Abenteuergolf und Segwayfahren bis hin zu einem Streichelzoo. Des Weiteren lockt Eckerö Camper mit der Käringsund Wildsafari an. Hier können Hirsche, Lamas, Wildschweine, Schwäne und Strauße aus nächster Nähe beobachtet werden. Im Safarishop besteht die Möglichkeit, lokale Produkte wie Wildwürste und Straußeneier zu kaufen.

Gastronomie

Viele Reisende freuen sich beim Camping auf Åland auf die zuweilen spezielle traditionelle Küche der Region. Wie wäre es zum Beispiel mit frittierten Algen oder einem Blaubeerbier? Nicht nur am Morgen, sondern auch am Abend und als Imbiss zwischendurch werden gerne åländische Pfannkuchen, die sogenannten Ålandspannkaka, gegessen. Diese servieren die Einheimischen üblicherweise mit Schlagsahne und Pflaumenkompott. Die Fleischgerichte sind sehr breit gefächert: Hier kommen unter anderem Elche, Wasservögel und Robben auf den Tisch. Eine Menge an heimischen Produkten – wie die luftgetrocknete Grünpfeffersalami und die Bierwurst – haben auf internationaler Ebene bereits namhafte Auszeichnungen erhalten. Åland ist außerdem für seine deliziösen und preisgekrönten Milcherzeugnisse berühmt. Handgefertigte Rahmbutter und frischer Ziegenkäse sind nur zwei der zahlreichen Gaumenfreuden.

Beste Reisezeit

Die höchsten Temperaturen beim Camping auf Åland erwarten Reisende im Juli mit bis zu 20 Grad Celsius. Auch Juni und August fallen mit Höchstwerten zwischen 17 und 19 Grad Celsius noch angenehm warm aus. Speziell im Juli und August zieht es Badefans in die Region, da das Wasser in dieser Zeit rund 17 Grad Celsius misst. Die kühlste Periode reicht von Dezember bis Februar mit -4 Grad Celsius im Durchschnitt. Für die Urlaubsplanung ist jedoch auch der Niederschlag zu bedenken. Der Februar wird als der kälteste und gleichzeitig als der trockenste Monat im Jahr verzeichnet. Am niederschlagsreichsten fällt demgegenüber der August aus.

Aktivitäten und Ausflüge

Åland empfängt Besucher mit spannenden Ausflugszielen: Sie können hier auf Schatzsuche in einem Schloss gehen oder auf eine Wandertour mit einem Halt im Spieleland Leklandet.

Drei Sehenswürdigkeiten auf einem Fleck

Im Freilichtmuseum Jan Karlsgården erfahren Urlauber mehr über einen typisch åländischen Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert. Auf dem Areal befindet sich außerdem das ehemalige Staatsgefängnis Vita Björn aus dem 18. Jahrhundert, das heutzutage ebenfalls als Museum geführt wird. Nur wenige Schritte entfernt liegt das Schloss Kastelholm, dessen Bau im 14. Jahrhundert begann. Es handelt sich um das einzige mittelalterliche Schloss auf Åland. Bei dessen Besichtigung stehen unterschiedliche Aktivitäten wie eine Schatzsuche auf dem Programm.

Wanderstrecken mit spannenden Zwischenstopps

Urlauber, die gerne durch ein historisches Kulturgebiet spazieren, wählen die Route Bomarsund - Prästö. Hier kommen sie an einem russischen Telegrafen, einem ehemaligen Militärkrankenhaus und rund 50 Gräbern vorbei, in denen unter anderem Soldaten und Kriegsgefangene ruhen. Auf dem Wanderweg in Eckerö passiert man ein Jagd- und Fischereimuseum, einige Cafés, das Spieleland Leklandet mit Attraktionen für Jung und Alt und ein Curling-Zentrum. In der Gemeinde Saltvik auf Fasta Åland können Naturliebhaber den mit knapp 130 Metern höchsten Berg namens Orrdalsklint besteigen.