Verfügbare Unterkünfte (Yelloh! Village Terre d'Oliviers)
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Route de Bastia N 197
20220 Monticello
Korsika
Frankreich
Breitengrad 42° 37' 52" N (42.631379)
Längengrad 8° 57' 9" E (8.9525012)
Viel fotografiertes Wahrzeichen des Ortes ist der 1549 erbaute Wachturm, der auf dem Felsvorsprung vor dem Hafen thront. Im Turm selbst erzählt eine Ausstellung die Geschichte der Küstentürme Korsikas: Ab 1530 errichteten die Genuesen sie zum Schutz vor Piraten. Sichteten die Wächter Eindringlinge, entzündeten sie Feuer auf den Flachdächern. Daneben dienten die meisten dieser befestigten Bauten der Bevölkerung als Zisternen zum Sammeln von Regenwasser. 67 der gedrungenen Gebäude sind noch heute zu sehen. Von der Plattform des Turms sieht man Korsikas wildesten Küstenabschnitt, wo rote Granitfelsen mit dem tiefblauen Meer kontrastieren.
Im ehemaligen Munitionslager neben dem Genuesenturm ist jetzt ein kleines, hübsches Aquarium mit zwölf Becken untergebracht, in denen sich Hummer, Kraken, Rochen, Seespinnen und andere heimische Meerestiere tummeln. Wer wissen möchte, welche Zutaten in die schmackhafte Fischsuppe Bouillabaisse gehören, sollte sich die Namen der Bassinbewohner aus Becken Nr. 5 merken.
Ursprünglich hieß die Stadt Paolina, nach ihrem Gründer Pasquale Paoli. Später nannte man den Ort nach den roten Granitfelsen der nahen Île de la Pietra. Auf dem Reißbrett angelegt, unterscheidet sich L’Île-Rousse von anderen korsischen Städtchen durch seine rechtwinkeligen Straßen und weiten Plätze. Auf der Place Paoli ehrt eine Statue den Stadtvater.
Auf 160 qkm breitet sich dieser trockene und praktisch unbewohnte Landstrich zwischen dem Meer bei St-Florent und der Mündung des Ostriconi-Flusses aus. Früher machte in der Region der Anbau von Oliven, Mandeln, Wein und Getreide die Bauern reich. Inzwischen ist die Macchia bis zu den verwaisten steinernen Getreidespeichern vorgedrungen. Wer bei Ogliastro auf einem der schmalen Pfade zum Meer abbiegen will, sollte über Allradantrieb verfügen oder ein Mountainbike benutzen.
Vom Genuesenturm aus verteidigte der legendäre Capitano Casella 1768 ganz allein das Städtchen gegen die französischen Belagerer. Mit einem Netzwerk von Seilen bediente er die Gewehre und ließ die Gegner so glauben, sie hätten es mit vielen Kämpfern zu tun. Sie ließen sich deshalb auf Verhandlungen ein, die dem Capitano freies Geleit sicherten. Der lange schwarze Strand unterhalb des Stufenwegs ist zum Baden nicht geeignet: Der angeschwemmte Schiefer stammt von einer erst 1966 stillgelegten Asbestmine.
Das hübsche im Sommer vielbesuchte Seebad wird auch als korsisches St-Tropez bezeichnet. Eine Fußgängerbrücke führt aus dem Ort zum Badestrand im Süden. In der Dorfmitte weist ein Schild auf die ca. 500 m entfernte Cathédrale du Nebbio (auch Ancienne Cathédrale Santa-Maria-Assunta) aus dem 12. Jh. hin, ein bedeutendes Bauwerk im pisanischen Stil. Blendarkaden schmücken die Fassade, Muschel- und Tierdekor die Säulen im Inneren.
Der 24 qkm große Aitone-Hochwald - ein Meer aus Lärchen, Seekiefern, Tannen und Buchen - zieht sich von Evisa bis zum Col de Vergio. Im Hochsommer wachsen hier Walderdbeeren, im Herbst Steinpilze und Morcheln. In der Luft liegt der süße Duft der Laricio-Schwarzkiefern, die 45 m hoch und bis zu 200 Jahre alt werden können. Hier leben Wildschweine und Mufflons.
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Klaus
Campingplatz ist länger schon aufgelassen
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