Verfügbare Unterkünfte (Domaine du Lac)
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route du Mesnil
14130 Blangy-le-Château
Normandie
Frankreich
Breitengrad 49° 14' 24" N (49.24)
Längengrad 0° 16' 12" E (0.27)
Wenn man von Rouen kommt und der D 982 folgt, kann man die Seine auf der gewaltigen Brücke Pont de Brotonne überqueren. Die führt am linken Ufer direkt in das herrliche Wegenetz des Parc Naturel Régional des Boucles de la Seine Normande. Dort kann man nach Herzenslust die Eichen- und Buchenwälder durchstreifen oder das Informationszentrum ›Maison du Parc‹ bei Notre Dame de Bliquetuit besuchen. Das Zentrum vermittelt alles Wissenswerte über den Park und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Gelände. Hinter den Hügeln des Waldes schließt sich am linken Seine-Ufer die erlenbestandene Moorlandschaft Marais Vernier an, wo zwischen strohgedeckten Fachwerkhäusern (chaumières) Schafe und Rinder weiden. Man erkundet den Marais am besten mit dem Rad oder zu Fuß.
Die Karte der Normandie umfasst eine rund 650 km lange Küste. Hier befinden sich die schneeweißen Klippen der Côte d’Albâtre, lange Sandstrände und malerische Hafenbuchten. Hinzu kommen kulinarische Highlights wie die drei großen C der nordfranzösischen Region: Calvados, Cidre und Camembert. Wunderbar genießen lassen sich diese unter anderem in einem der gemütlichen Cafés der Hauptstadt Rouen. Hier flanieren Urlauberinnen und Urlauber an gotischen Kirchen und pittoresken Fachwerkhäusern entlang. Normandie: Reisetipps für Naturfreunde Von der Côte Fleurie mit Seebädern wie Cabourg und Trouville-sur-Mer über das Seine-Tal bis zu den Kreidefelsen von Étretat: Wer mit dem Routenplaner die Normandie bereist, kann zahlreiche Urlaubsziele mit unvergesslichen Einblicken in die facettenreiche Natur ansteuern. Ein Beispiel sind die Wildwiesen und Wälder im Naturpark Boucles de la Seine Normandie in den Departements Eure und Seine-Maritime. Beliebte Ausflugsziele auf der Normandie-Karte Als Ort der stärksten Gezeiten Europas bietet die Bucht des Mont-Saint-Michel ein Naturschauspiel der Superlative. Empfehlenswerte Aussichtspunkte sind La Roche Torin und Courtils. Wer in seinem Urlaub auf den Spuren großer französischer Künstlerinnen und Künstler wandeln möchte, sollte beim Planen der Route das Dorf Giverny und das Musée des Beaux-Arts in Rouen einbeziehen. Denn hier, auf halber Strecke zwischen Paris und Rouen, befinden sich Haus und Garten des berühmten impressionistischen Malers Claude Monet. Anregungen für den Familienurlaub in der Normandie Wildromantische Natur und ein buntes Potpourri an Aktivitäten für alle Altersgruppen bietet die Halbinsel Cotentin. Erkunden lässt sie sich auf einem der Wanderwege südlich der Hafenstadt Cherbourg. Letztere wiederum offeriert kleinen und großen Gästen abwechslungsreiche Unterhaltung. Ein lohnenswerter Abstecher für Meeresenthusiasten ab dem 5. Lebensjahr ist etwa der Themenpark Cité de la Mer mit U-Boot und Einblicken in die letzten Tage des Luxusdampfers Titanic.
Auf einer Radtour geht es vorbei an Teichen mit grünschimmernder Entengrütze und reetgedeckten Katen nach Quillebeuf. Vom Seine-Dorf schaut man über den Fluss auf die Tanks der Großraffinerie von Port-Jérôme. Quillebeuf ist ein hübsches Flussschifferdorf mit Cafés am Kai und einer alten Kirche.
Bei einer Radtour durch den Marais Vernier geht es von Quillebeuf schnurstracks über eine schmale Landstraße von der Seine nach St-Samson-de-la-Roque. Pappelreihen und Korbweiden weisen den Weg. Vom Dorf lohnt sich ein Schlenker nach Norden zum Leuchtturm an der Pointe de la Roque, einer 50 m hohen Uferklippe mit Blick über die Seine.
Wilhelm der Eroberer, ab 1035 als Wilhelm II. Herzog der Normandie, ließ um 1060 auf einem Hügel die erste Burg errichten. Seine Nachfolger bauten sie zu einer der größten Festungsanlagen Europas aus, mit dem Donjon als Burg in der Burg und mächtigen Bastionen und Vorwerken. Von der Ausstattung der meisten Bauten, etwa der romanischen Salle de L’Echiquier aus dem 12. Jh. für die herzögliche Finanzverwaltung, blieb so gut wie nichts erhalten. Die Kirche St-Georges aus dem 11. Jh. wurde zuletzt im frühen 16. Jh. umgestaltet. Das Château beherbergt das Musée de Normandie und das Musée des Beaux-Arts.
In der Stadt zwischen den Stränden der Perlmuttküste, den Apfelbäumen des ländlichen Pays dAuge und den Hügeln der Suisse Normande lässt sich gut leben. Caen (108.000 Einwohner) ist die zweitgrößte Stadt der Region und kulturelles Zentrum der Normandie. Die wichtigsten Baudenkmäler stammen aus dem Zeitalter Wilhelms des Eroberers (11. Jh.). 1944 wurde das von Alliierten und Deutschen erbittert umkämpfte Caen stark zerstört. Heute ist es dank seiner vielen Gärten und Parks eine grüne Stadt.
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