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Chemin des Eglantiers 23
38280 Villette d'Anthon
Auvergne-Rhône-Alpes
Frankreich
Breitengrad 45° 48' 32" N (45.80891)
Längengrad 5° 7' 30" E (5.125163)
Die naturreiche Region Auvergne-Rhône-Alpes liegt im Südosten Frankreichs und ist mit über 70.000 km² die drittgrößte des Landes. Die Auvergne ist vor allem für ihre eindrucksvollen Vulkane bekannt. Dazu kommen in den Rhône-Alpes die schneebedeckten Gipfel der Alpen und des Zentralmassivs, ausgedehnte Lavendelfelder sowie tiefe Schluchten und zahlreiche Seen. Aufgrund dieser landschaftlich reizvollen Lage ist Auvergne-Rhône-Alpes ideal für einen abwechslungsreichen Aktiv- oder Familienurlaub mitten in der Natur. Auvergne-Rhône-Alpes – ein Paradies für Entdecker Das Gebiet Auvergne-Rhône-Alpes ist eine Ferienregion voller Gegensätze. Hier stehen Urlauberinnen und Urlauber auf der Felsspitze Aiguille du Midi in 3.842 m Höhe und bewundern von der Aussichtsterrasse den gewaltigsten Berg der gesamten Alpen, den 4.807 m hohen Mont Blanc. Danach geht es mit der Zahnradbahn von Chamonix aus zum größten zusammenhängenden Gletscher Frankreichs, dem Mer de Glace . Die Gipfelkette Châine des Puys dAuvergne entführt Reisende in eine faszinierende Vulkanlandschaft. Dazu kommt das Hochplateau von Artense mit seinem Mix aus dichten Wäldern, grünen Wiesen und Torfmooren. Städtereisende besichtigen die historische Altstadt von Lyon und das antike Theater von Fourvière. Die Alpenstadt Annecy mit ihren malerischen Kanälen und dem romantischen Schloss lädt ebenfalls zum Bummeln und Erkunden ein. Auvergne-Rhône-Alpes Routenplaner – Highlights für Erholungssuchende Der Reiseführer von Auvergne-Rhône-Alpes ist gespickt mit kulturellen Sehenswürdigkeiten. Auf Spaziergängen und leichten Rad-Wanderungen durch die idyllische Landschaft geht es zu Ausflugszielen wie der mittelalterlichen Stadt Montélimar mit ihrer Festungsmauer, dem prächtigen Château de Fléchères bei Fareins oder dem Kloster Brou mit seinen verspielten Renaissance-Bauten. In den pittoresken Dörfern und kleinen Städten genießen die Feriengäste auf ihrer Reise Ruhe und Entschleunigung. Die frische Luft und das reine Quellwasser steigern ebenfalls das Wohlbefinden. Für noch mehr Wellness sind die Thermalbäder in den rund 24 Kurorten am Urlaubsziel genau das richtige. Das gut 82 °C heiße Thermalwasser im Heilbad Chaudes-Aigues in Cantal gilt als die heißeste Quelle Europas.
Am Zusammenfluss von Rhône und Saône, dort, wo sich einst Industrie angesiedelt hatte, entsteht seit 2003 das Stadtviertel La Confluence mit spektakulärer Architektur. Highlight des Quartiers und neues Wahrzeichen Lyons ist das 2014 eröffnete Musée des Confluences im Stil des Dekonstruktivismus. Das Museum mit mehr als 2 Mio. Exponaten lädt ein zu einer Entdeckungsreise durch die Geschichte der Menschheit von ihrem Ursprung bis heute. Glanzstücke sind zwei zu 80 % vollständige Dinosaurierskelette.
Das Mitte des 1. Jh. n.Chr. in den Hang des Mont Pipet gebaute Théâtre antique gehört mit einem Fassungsvermögen von etwa 13.000 Zuschauern zu den größten römischen Theatern. Heute dient das Bauwerk wieder als Bühne für verschiedene kulturelle Veranstaltungen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das seit 1981 in der ersten Julihälfte stattfindende Jazzfestival Jazz à Vienne.
Besterhaltenes und bedeutendstes Monument der römischen Baudenkmäler von Vienne ist der Tempel des Augustus und der Livia, der Ende des 1. Jh. v.Chr.–Anfang des 1. Jh. n.Chr. errichtet wurde. Der Podiumstempel besitzt eine T-förmige Cella, die zugleich die Rückwand des Sakralbaus bildet, und einen Säulenkranz mit konrinthischen Kapitellen an der Front und den beiden Seiten.
Auf dem Place St-Jean steht die gleichnamige viertürmige Kathedrale, deren Baubeginn im 12. Jh. liegt. Die Westfassade (14./15. Jh.) mit ihrem überhöhten Maßwerk präsentiert den Flamboyant-Stil, die französische Spätgotik. Im Innenraum zeigen die Apsis und der Chor romanische Stileinflüsse, während das Hauptschiff deutlich die gotische Formensprache mit Spitzbogen, Biforien und Fenstern im dreizonigem Wandaufriss erkennen lässt. Highlights im Innern sind der Bischofsthron und eine astronomische Uhr aus dem 14. Jh. Nahe der Kathedrale startet die Zahnradbahn auf den Colline de Fourvière, wo die Basilika Notre-Dame-de Fourvière steht.
Steile Treppen und Gassen (montées) führen in Lyon auf den 130 m hohen Fourvière-Hügel (Colline de Fourvière). Etwas Puste ist gefragt: Die Montée des Carmes Déchaussés zählt 238 Stufen. Der Name verweist auf ein Kloster aus dem 17. Jh., in dem heute Archive untergebracht sind. Mit der Montée Nicolas-de-Lange folgen nach einem scharfen Linksknick weitere 560 Stufen, bis man vor der Basilika Notre-Dame-de Fourvière steht. Bequemer hinauf geht es mit einer der beiden Zahnradbahnen, die unweit der Kathedrale St-Jean starten.
Von der Vienner Altstadt geht es über den Pont de Lattre-de-Tassigny hinüber in den Stadtteil St-Romain-en-Gal. In der Antike befand sich hier ein vornehmes Villenviertel, wovon Bodenmosaike und Wandbilder im Musée Gallo-Romain ein Zeugnis ablegen.
Eine besondere touristische Attraktion in Lyon sind die Traboules. Diese versteckten Passagen und Gänge durch Hausflure, Innenhöfe und Treppenhäuser in Lyon erlauben es, abseits der Straßen lange Strecken zurückzulegen. Sie wurden im 4. Jh. als Abkürzungen zum Fluss Saône gebaut und später von den Seidenwebern genutzt, um ihre Waren geschützt durch die Stadt zu transportieren. Während des Zweiten Weltkriegs dienten die Traboules den Mitgliedern des Widerstands dazu, sich im Verborgenen durch die Stadt zu bewegen. Zu den stimmungsvollsten Traboules in Lyon zählt La Longue Trabule in Vieux Lyon. Er führt unweit der Kathedrale über sechs Innenhöfe von Haus Nr. 54 in der Rue St-Jean zu Haus Nr. 27 in der Rue du Boeuf. Der Gang steht tagsüber offen.
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