Small Camp KR
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Platzinfos
Umgebung
- Nächstgelegene Ortsmitte: Baia Domizia (CE)
ADAC Suchnummer: Pin_517521
Unter dieser Nummer findest du den Platz im gedruckten ADAC Campingführer und in der dazugehörigen Planungslandkarte.
Standort
Adresse
SP272
81037 Baia Domizia (CE)
Kampanien
Italien
Koordinaten
Breitengrad 41° 12' 25" N (41.20715425)
Längengrad 13° 47' 28" E (13.7911746)
Highlights und Sehenswürdigkeiten
Casertavecchia
Cattedrale San Michele
Inmitten geduckter Bürgerhäuser erhebt sich auf der Piazza Vescovado die 1153 geweihte Kathedrale San Michele, in der romanische, arabische und normannische Stilelemente ein harmonisches Gesamtkunstwerk ergeben. Die Säulen im Mittelschiff stammen aus der Antike. Ihre unterschiedliche Länge glichen die mittelalterlichen Baumeister einfach, aber genial aus, indem sie den Boden ansteigen ließen.
Capua
Museo Provinciale Campano
Ein Rundgang durch die archäologische Abteilung des im Palazzo Antignano untergebrachten Museo Campano stimmt auf das antike Capua ein. Höhepunkt inmitten antiker Vasen, Skulpturen und Mosaiken sind die Madri, stillende Frauenfiguren aus Terrakotta. Sie stammen aus dem 6. bis 2. Jh. v. Chr. und gelten als Fruchtbarkeitssymbole.
Sant'Angelo in Formis
Basilica di Sant'Angelo in Formis
Ein Zauber liegt über der lieblichen Landschaft an den Hängen des Monte Tifata, wo oberhalb der gleichnamigen Ortschaft eine der interessantesten mittelalterlichen Kirchen Süditaliens steht. Den ursprünglichen Bau errichteten Mönche im 6. Jh. auf den Ruinen eines Diana-Tempels. Ihr heutiges Aussehen verdankt die dreischiffige Basilica di Sant’Angelo in Formis dem Abt Desiderius von Montecassino sowie Baumeistern und Künstlern des 11. Jh., wobei Teile des Fußbodens, Inschriften, Säulen und Mosaiken des vorchristlichen Tempels erhalten blieben. Diese heidnischen Baureste fügen sich in perfekter Harmonie mit den hinreißenden Fresken byzantinischer Maler zu einem einzigartigen Monument des Glaubens zusammen. Szenen aus dem Alten und Neuen Testament an den Seitenwänden, ein von den Symbolen der vier Evangelisten umgebener Christus auf dem Thron in der Apsis und eine Darstellung des jüngsten Gerichts an der Westwand beim Ausgang - dieser Bilderbogen ist sicherlich der bedeutendste Freskenzyklus Italiens aus dem 11. Jh.
Pozzuoli
Lago d'Averno
Der altrömische Dichter Vergil vermutete in dem kreisförmigen Gewässer den Eingang zum Hades, zur Unterwelt. Doch anders als in Cuma folgte ihm dabei kein Archäologe. Rund um den von Mythen umwobenen See hat sich vielmehr ein idyllisches Freizeitparadies etabliert, mit Ferienhäusern und Ausflugsrestaurants, mit Anglern und Wasserskifahrern. Auch die Römer der Spätantike kümmerten sich nicht um das angebliche Tor zum Schattenreich und nutzten den See, um mit einer Verbindung zum nahen Lago Lucrino und einem gigantischen Tunnel bis Cumae einen Kriegshafen anzulegen. Die riesige Ruine am Ufer stammt von einer Thermenanlage, wird aber, wie häufig in den Phlegräischen Feldern, als »Tempel« - hier als Apollo-Tempel bezeichnet.
Baia
Baia
Mit einiger Fantasie lässt sich in den Ruinen des Parco Archeologico delle Terme di Baia der einstige Glanz des antiken Baiae erahnen. Es war das mondänste und lasterhafteste Kurbad des Alten Rom, Schauplatz orgiastischer Feste des Patriziats. Reichtum konzentrierte sich hier wie nirgendwo sonst im Römischen Reich. Den Hügel bekrönte einst der kaiserliche Sommerpalast, in dem auch Nero residierte. Um diesen Ort herum scharten sich Luxusvillen und raffiniert angelegte Thermen. Heute thront hier ein Kastell aus dem 16. Jh., in dem das Archäologische Museum untergebracht ist. Die Teile von Baiae, die im Meer versunken sind, kann man per Boot oder bei einem Tauchgang besichtigen.
Cuma
Cuma
Das antike Cumae, das dem heutigen Ort Cuma bei Bacoli seinen Namen verlieh, war eine der ersten griechischen Siedlungen auf dem italienischen Festland. Schon ab 770 v. Chr. hatten griechische Seefahrer eine Kolonie auf der vorgelagerten Insel Ischia gegründet, ehe sie 30 Jahre später auf das Festland umsiedelten. Aus Cumae gingen weitere Siedlungen hervor, darunter Neapolis (wörtlich Neustadt), die Keimzelle der turbulenten Metropole Neapel. Heute ist Cuma einer der noch weniger bekannten Reisetipps der Region Kampanien. Mit einem Routenplaner lassen sich die faszinierenden archäologischen Stätten von Cumae und Baiae am Golf von Neapel im Rahmen eines Tagesausflugs erkunden. Ein Reiseführer mit einer Karte erklärt die einzelnen Stätten und die Hintergründe von Magna Graecia, der griechischen Kolonien im südlichen Italien. Das Orakel von Cuma Berühmt war Cumae für das sibyllinische Orakel, das zahlreiche römische Autoren von Vergil bis Ovid in ihren Werken erwähnten. Die Sibylle war die Priesterin Amaltheia, die in ihrem Tempel Prophezeiungen aus den sibyllinischen Büchern aussprach. Im archäologischen Park von Cuma sind heute noch die Reste ihres Heiligtums sowie des Apollotempels und des Zeustempels und der altgriechischen Siedlung zu sehen. Von Cumae aus führt ein Spaziergang zum sagenumwobenen Lago d’Averno mit der Grotte der Sibylle. Hier befand sich einst der Legende nach der Eingang zur Unterwelt. Weitere sehenswerte Stätten der Region Die im Meer versunkenen Ruinen von Baia lassen sich am besten bei Tauchausflügen oder einer Fahrt mit dem Glasbodenboot erkunden. Letzter Halt der Tour ist das Capo di Miseno am äußersten Ende der phlegräischen Halbinsel. Die Römer nutzten Misenum als wichtigen Militärhafen, heute kommen Touristinnen und Touristen vor allem für die schönen Sandstrände. Die etwa 150 km² großen Phlegräischen Felder westlich von Neapel gelten als Supervulkan. Ein großer Teil dieses Vulkans liegt unter dem Meeresboden. Die Solfatara bei Pozzuoli sind ein Trockenmaar, aus dem ständig Gase und Dämpfe austreten und Besucherinnen und Besuchern ein kleines Bild von der Macht dieses Vulkans vermitteln. Eine geführte Tour über das Gelände dauert 45 Minuten.
Santa Maria Capua Vetere
Santa Maria Capua Vetere
Santa Maria Capua Vetere, das antike Capua, bewahrt die Ruinen des Anfiteatro Campano aus dem 1. Jh. Mit seinen vier Arkadengeschossen und 50 000 Zuschauerplätzen stand dieses Amphitheater dem Kolosseum in Rom an Größe nur um Weniges nach. In der Kämpferschule Capuas lernte der thrakische Sklave Spartakus das Gladiatorenhandwerk. Doch er floh 73 v. Chr. und avancierte zum Anführer des berühmten, zwe Jahre währenden Aufstandes gegen die Römer.
Capua
Capua
In der Antike fungierte das am Fluss Volturno gelegene Casilinum als Hafen des 5 km entfernten Capua. Nachdem dieses im 5. Jh. von Vandalen zerstört worden war, übernahm Casilinum Rolle und Namen. Das Museo Campano birgt urtümliche Sitzstatuen der Muttergottheit Mater Matuta mit Wickelkindern (7.–2. Jh. v. Chr.) sowie staufische Porträtbüsten von der Porta di Capua. Am Monte Tifata befindet sich die Basilica Sant’ Angelo in Formis (10./11. Jh.). Ihr Inneres ist mit farbenfrohen Fresken zum Alten und Neuen Testament ausgeschmückt.
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Häufig gestellte Fragen zum Campingplatz Small Camp KR
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