Verfügbare Unterkünfte (Saga Souvenir AS)
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Stasjonsvegen 9
5743 Flåm
Fjord-Norwegen
Norwegen
Breitengrad 60° 51' 49" N (60.8638259)
Längengrad 7° 6' 55" E (7.11539803)
Der kleine Ort im engen, malerischen Lærdal hat vor allem durch seine teergeschwärzte Stabkirche aus dem späten 12. Jh. Berühmtheit erlangt. Vielen Besuchern gilt sie als die schönste ihrer Art, die fotogenste ist sie allemal. Das in sechs Stufen aufsteigende Dach ist mit Holzschindeln bedeckt. Von den obersten Giebeln ragen geifernde Drachenköpfe in den Himmel. Heidnischen Ursprungs sind auch die geschnitzten Fratzen, die seit mehr als acht Jahrhunderten böse Geister fernhalten. Das Innere ist erfüllt von mystischer Dunkelheit.
Schwarzbraun und wettergegerbt erhebt sich auf einer kleinen Halbinsel im Lustrafjord die Stabkirche Urnes. Sie ist die älteste erhaltene Stabkirche Norwegens und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ihre heutige Gestalt erhielt sie um 1130, Teile eines älteren Baus wurden integriert. Davon zeugt das reich verzierte Nordportal mit Schnitzmotiven aus heidnischen Sagen. Auch der düstere Innenraum birgt zahlreiche eindrucksvolle Ornamente und Figuren.
Zum Fähranleger im kleinen Ort Gudvangen bot sich lange Jahre als Kontrastprogramm zur bequemen E 16 die alte Trasse durch die Schlucht Stalheimskleiva. Diese sehr enge Straße windet sich mit 13 Haarnadelkurven und 20 Prozent (!) Gefälle an einer Steilwand die enge Klamm hinab. Der Ausblick in die Tiefe und auf einen mehr als 100 m hohen Wasserfall löste sowohl Bewunderung als auch ein flaues Gefühl im Magen aus. Zuletzt konnte die Straße den immer stärker angestiegenen Autoverkehr nicht mehr bewältigen. Derzeit ist die Trasse komplett gesperrt, auch wegen der Gefahr von Steinschlägen. Eine alternative touristische Nutzung wird diskutiert.
Eine Fahrt mit der historischen Flåmsbana ist nicht nur für Eisenbahnfans ein absolutes Highlight. Die 20 km lange Trasse von Flåm bis Myrdal zählt zu den spektakulärsten Bahnstrecken Europas, in technischer wie landschaftlicher Hinsicht. Vom Ufer des lieblichen Aurlandsfjords geht es in vielen Windungen durch das enge, wildromantische Flåmsdal zur Hochgebirgsstation Myrdal hinauf, die in 866 m Höhe liegt: Das bedeutet eine durchschnittliche Steigung von 5,5 Prozent und damit Weltrekord für Eisenbahnen auf Normalschiene. An den schönsten Aussichtspunkten der Strecke wird extra langsam gefahren oder sogar gestoppt, u.a. bei zwei der höchsten Wasserfälle Norwegens, dem 310 m hohen Rjoandefoss und dem 225 m hohen Kjosfoss.
Etwa 1 km westlich von Foss bildet Finnesloftet einen besonderen Anziehungspunkt für kulturhistorisch Interessierte. Das solide zweistöckige Holzhaus wurde im Jahr 1295 errichtet und ist damit zweifellos das älteste profane Wohngebäude Norwegens. Sowohl die Konstruktion als auch Schmuckelemente erinnern an die norwegischen Stabkirchen, die ebenfalls in dieser Zeit entstanden. Die große mittelalterliche Halle ist im Rahmen von Führungen zu besichtigen, sie dient zudem als Veranstaltungsort kultureller Events.
Unscheinbar wirkt die aus Steinen in unterschiedlichen Grau- und Weißtönen um 1270 erbaute Vosser Vangskyrkja, deren mächtiger dunkler Turm über den Bäumen des sie umgebenden Friedhofs aufragt. Ihr schlichtes Inneres besticht durch die Holzschnitzereien der Kirchenbänke und der Kanzel. Das steinerne Olavskreuz in der Nähe der Kirche soll vom hl. Olav höchstpersönlich 1023 hier aufgestellt worden sein.
Die Seilbahn bringt Sie nicht nur im Winter zu den Skipisten, sondern auch im Sommer auf den Berg. Am besten nehmen Sie die Seilbahn auf den Vosser Hausberg Hangursnolten und genießen das Panorama von der Aussichtsterrasse der Cafeteria aus. Wem der Sinn nach Höherem steht, kann mit dem Sessellift noch eine Etage höher schweben, nämlich auf den Hangurstoppen hinauf. Dort oben findet er eine große Auswahl an markierten Wanderwegen übers Fjell.
Etwa 7 km östlich von Eidfjord befindet sich gleich neben der RV 7 einer der spektakulärsten Wasserfälle Norwegens, der Vøringfoss. Durch das Sima-Wasserkraftwerk, das zweitgrößte Norwegens, wurde dieser jedoch eines Großteils seines Wassers beraubt. Dank eines Abkommens mit den Werksbetreibern lohnt sich der Besuch des Wasserfalls zumindest in den Sommermonaten von Juni bis Mitte September. Denn in dieser Zeit erhält der Vøringfoss mehr Wasser, das mit großem Getöse 182 m in die Tiefe in das enge Måbøtal hinunterstürzt. Den besten Fotoblick bietet das etwas höher als der Parkplatz gelegene Fossli Hotel. Zum Fuß des Wasserfalls hingegen kann man auf einem uralten Saumpfad mit fast 1300 Steinstufen und 125 Kehren hinabsteigen.
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