Verfügbare Unterkünfte (Parque de Campismo de Castelo do Bode)
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Sehr einfach ausgestatteter Campingplatz oberhalb eines Stausees, nahe der Staumauer (Baden verboten). Vielfach terrassiertes Gelände am Hang in einem Mischwald, zusätzlich Blumen und Ziersträucher. Standplätze überwiegend für Zeltcamper (dort separates Abstellen der Pkws obligatorisch). Teilweise weiter Blick über den See. Bei Zufahrt beachten: Steile Platzeinfahrt (16 % Steigung).
Rua do Campismo 601
2200-638 Martinchel
Santarém
Portugal
Breitengrad 39° 32' 22" N (39.53963333)
Längengrad 8° 19' 8" W (-8.31895)
x A23/IP6, Ausfahrt Martinchel. Weiter nach Martinchel, dort beschildert. Oder von der N110 (Coimbra - Entroncamento) etwa 4 km südlich von Tomar ostwärts abzweigen, beschildert. Noch etwa 9 km. Steile Platzeinfahrt (16 % Steigung).
Der Tempelritterorden errichtete ab 1160 eine Burg über dem Rio Nabão und gründete zu Füßen des Burghügels die Stadt Tomar. Nach Auflösung des Tempelritterordens fiel dessen Vermögen an den neuen Orden der Christusritter, der Entdeckungsreisen nach Übersee förderte. Vom alten Ruhm zeugt in der Burg der Convento de Cristo, das Christuskloster, welches UNESCO-Welterbe ist. An die Rundkirche aus dem 12. Jh. wurde im frühen 16. Jh. die manuelinische Kirche der Christusritter angebaut. An der Außenwand des Chores prangt das feine und filigrane manuelinische Fenster, das üppig mit steinernen Tauen, Tang, Muscheln und dem Christusritterkreuz dekoriert ist.
In Tomar hatten erst die Ritter des Templer-Ordens eine Basis, später war hier der Orden der Christusritter zu Hause. Ihr einstiges, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtes Hauptquartier gehört zu den historisch wichtigsten Monumenten des Landes. Ursprünglich war der Orden der Templer 1118 gegründet worden, um den Pilgerweg nach Jerusalem zu sichern. Ab 1128 wirkte er auch im heutigen Portugal, wo im Norden schon die Christen und im Süden noch die Mauren herrschten. 1160 begann der Orden mit dem Bau einer mächtigen Burg über dem Rio Nabão, an deren Ufern er zwei Jahre später die Stadt Tomar gründete. Im frühen 14. Jh. verfügte Papst Clemens V. die Auflösung dieses international tätigen Ordens. Sein Vermögen ›erbte‹ in Portugal der neue, nationale Orden der Christusritter (Ordem de Cristo), der erst seinen Sitz in Castro Marim (Algarve) hatte, 1356 aber nach Tomar umzog. Er unterstand der portugiesischen Krone und förderte unter dem Infanten Henrique (Heinrich der Seefahrer, 1394-1460) die Eroberungen und Entdeckungen in Übersee. Im einstigen Sitz von Templern und Christusrittern mit seinen verschiedenen Kreuzgängen findet sich ein lebhaftes Nebeneinander von Romanik, Gotik, Manuelinik, Renaissance und Barock. Aus der Zeit der Templer stammen ursprünglich sowohl die Mauern der Burg über Tomar wie auch, innerhalb der Anlage, eine auf 16-seitigem Grundriss errichtete Kirche aus dem 12. Jh. Im 16. Jh. entstand im dekorativen manuelinischen die daran angrenzende Kirche der Christusritter. Als eines der prächtigsten Werke der Manuelinik, die den Glanz des Entdeckungszeitalters reflektiert, gilt an der Außenwand des Alten Kapitelsaals das ›manuelinische Fenster, umrahmt von filigranen Tauen, Muscheln und Korallen aus Steinen, die sich wild wuchernd um Säulen ranken. Ganz oben prangt das Kreuz des Ordens der Christusritter.
Das Mosteiro de Santa Maria da Vitória, eine der größten mittelalterlichen Klosteranlagen Portugals und heute UNESCO-Welterbe, ließ König João I. (1358–1433) zum Dank für himmlischen Beistand errichten. Das gotische Kloster wurde zum Gedenken an die Schlacht (Batalha) von Aljubarrota errichtet, bei der portugiesische Truppen 1385 mit englischer Hilfe ein weit größeres Heer aus dem Nachbarreich Kastilien schlugen. Damit sicherten sie die Unabhängigkeit ihres Landes. In der Klosterkirche sind König João I. und sein Sohn Henrique, auch Heinrich der Seefahrer (1394–1460) genannt, zur letzten Ruhe gebettet. Der Kreuzgang Claustro real ist mit feinstem Steinzierwerk geschmückt.
Fátima ist Portugals berühmtester Pilgerort. 1917 soll hier die Jungfrau Maria drei Hirtenkindern sechsmal erschienen sein, um ein dreiteiliges Geheimnis zu enthüllen. Teil dieser Weissagung war auch die Vorhersage des Attentates auf Papst Johannes Paul II., das sich 1981 tatsächlich ereignete. Der Papst glaubte, Unsere Liebe Frau von Fátima habe ihm sein Leben gerettet, und kam deshalb dreimal als Pilger hierher. Massenwallfahrten erlebt der Ort noch heute zwischen Mai und Oktober jeweils vom 12. auf den 13. des Monats. Auf einem Platz, der doppelt so groß ist wie der Petersplatz in Rom erheben sich die Rosenkranzbasilika (1928–53) und die 2007 eingeweihte Basilika der Heiligsten Dreifaltigkeit (Basílica da Santíssima Trindade).
Nahe dem Wallfahrtsort Fátima entdeckten zwei Jäger 1971 die faszinierenden Tropfsteinhöhlen »Grutas da Moeda« (Höhlen der Münze), deren Name auf eine Legende zurück geht. Eines Tages überfielen Wegelagerer einen wohlhabenden Mann, der ein Dickicht durchquerte, brachten ihn um und nahmen seinen Geldbeutel an sich. Seine Leiche warfen sie in die Öffnung einer Grotte. Sie waren aber derart nervös, dass sie seinen Geldbeutel, auf den sie es eigentlich abgesehen hatten, versehentlich ebenfalls in die Tiefe fallen liessen. Die Münzen verstreuten sich in alle Richtungen und wurden nie wieder gefunden. Erkunden kann man heute Galerien mit einer Länge von rund 350 m, in einer Tiefe von bis zu 45 m unter der Erde. Innen herrscht eine mittlere Temperatur von 18 Grad Celsius. Ohne einen Pullover kann es also kühl werden. Zur Höhle gehört seit Ende 2009 ein interaktives Informationszentrum (Centro de Interpretação Científico-Ambiental - CICA), das vor allem geologische Aspekte näher beleuchtet.
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Wieviel kostet der Aufenthalt auf Parque de Campismo de Castelo do Bode?
Die Preise für Parque de Campismo de Castelo do Bode könnten je nach Aufenthalt variieren (z. B. gewählter Zeitraum, Personen). Erfahre mehr zu den Preisen auf dieser Seite.
Hat Parque de Campismo de Castelo do Bode Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste?
Nein, Parque de Campismo de Castelo do Bode bietet keine Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste.
Gibt es Internet auf Parque de Campismo de Castelo do Bode?
Nein, es gibt kein WLAN.
Verfügt Parque de Campismo de Castelo do Bode über ein Zertifikat?
Welche Sprachen können beim Check-In auf Parque de Campismo de Castelo do Bode genutzt werden?
Liegt der Parque de Campismo de Castelo do Bode am See?
Hat Parque de Campismo de Castelo do Bode einen Pool?
Welche Essens-/Einkaufsmöglichkeiten bietet Parque de Campismo de Castelo do Bode?
Wie viele Standplätze hat Parque de Campismo de Castelo do Bode?
Wie viele Mietunterkünfte stellt Parque de Campismo de Castelo do Bode zur Verfügung?
Wie weit ist der nächste Ort vom Parque de Campismo de Castelo do Bode entfernt?
Gibt es auf dem Parque de Campismo de Castelo do Bode eine vollständige VE-Station?