Verfügbare Unterkünfte (Kinsarvik Camping)
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Sandvikvegen 17
5780 Kinsavik
Westnorwegen / Møre og Romsdal - Rogaland - Vestland
Norwegen
Breitengrad 60° 22' 28" N (60.37454)
Längengrad 6° 43' 8" E (6.71893)
Norwegens gebirgige und von Fjorden zerteilte Küste bietet Verkehrsplanern ein herausforderndes Betätigungsfeld. Als Teil der Nationalstraße 13 wurde 1985 östlich von Bergen der 7,5 km lange Vallaviktunnel eröffnet. 28 Jahre später ging ganz in der Nähe die Hängebrücke über den Hardangerfjord in Betrieb, die längste des Landes. Als Zufahrt zu dieser entstanden im Tunnel eine 600 m lange Abzweigung und ein Kreisel. Wer darauf zufährt wird schon einmal auf die Nordlichter eingestimmt, die eigentlich erst weiter im Norden Skandinaviens zu sehen sind: Die Decke der drei Zufahrten und des Kreisverkehrs erstrahlt in magischem Blau, rund um die gelb illuminierte, sieben Meter dicke Mittelsäule und über den drei Straßenverzeigungen schweben weiße unterbrochene Leuchtbänder – ein starker Auftritt.
Der Hardangerfjord schneidet 180 km in die Landschaft ein und ist mit seinen steilen Flanken, den Gletschern, Wasserfällen und den hübschen Ferienorten einer der schönsten Fjorde Norwegens. Im Frühjahr blühen Obstbäume unter schneebedeckten Berggipfeln. Die milden Temperaturen, die hier Äpfel und Kirschen prächtig gedeihen lassen, bringt der warme Golfstrom.
Der Ort Odda am Sørfjord ist ein guter Ausgangspunkt, um auf kurzem Weg in die Welt des ewigen Eises vorzudringen. Biegen Sie am südlichen Ortsende von der RV 13 nach Westen ab und fahren dann nach rund 800 m links in Richtung Buer. Nach einem guten Kilometer halten Sie sich an einer Weggabelung rechts und folgen auf schmalem Sträßlein dem reizvollen Buardal talaufwärts bis zu einem Parkplatz bei einem einsamen Gehöft. Von dort führt Sie ein gut ausgeschilderter Fußpfad in etwa zwei Stunden Gehzeit (6 km) direkt zur eindrucksvollen Gletscherzunge Buarbreen (ausgeschildert: Buar glacier), einem Ausleger des gewaltigen Folgefonn-Gletschers.
Das Freilichtmuseum Hardanger liegt am Fjord in Utne, ca. 300 Meter vom Fähranleger der Fährverbindung zwischen Kvanndal und Kinsarvik entfernt. Ein auf Knien betender Mönch, Bauern in ihrer Stube, eine lustige Runde auf einem Boot - setzte sich ein echter Mensch unter die lebensroßen Puppen, man würde ihn nicht erkennen. Das Hardanger-Museum zeigt, wie Tradition und Volkskunst am Hardangerfjord praktiziert wurden. An bestimmten Aktionstagen im Sommer wird dies auch live demontriert und jeden Dienstag im Juli ist Backtag. In der Ausstellung sind auch mehrere Instrumente der berühmten Botnafiedelbauer Isak Nilsen Skår (1663-1759) und Trond Isaksen Flatabø (1713-1772) vertreten, die auch Geigen für den Export nach Kopenhagen bauten.
Der mächtige Folgefonna-Gletscher bedeckt die Berge im Westen Oddas.Bei der Touristeninformation in Odda erhält man eine Fülle von Informationen und kann auch geführte Gletscherwanderungen verschiedenster Länge und Schwierigkeit buchen. Wer dem eisigen Riesen auf eigene Faust nahe kommen will, nehme die Stichstraße nach Buar (5 km, steil!) und sodann die Wanderstiefel. Bis zur Gletscherzunge Buarbreen geht es 2 Stunden z. T. recht anstrengend über Stock und Stein. Doch der unmittelbare Blick auf den drittgrößten Gletscher Norwegens lohnt die Schweißtropfen!
Die Seilbahn bringt Sie nicht nur im Winter zu den Skipisten, sondern auch im Sommer auf den Berg. Am besten nehmen Sie die Seilbahn auf den Vosser Hausberg Hangursnolten und genießen das Panorama von der Aussichtsterrasse der Cafeteria aus. Wem der Sinn nach Höherem steht, kann mit dem Sessellift noch eine Etage höher schweben, nämlich auf den Hangurstoppen hinauf. Dort oben findet er eine große Auswahl an markierten Wanderwegen übers Fjell.
Die bunten Häuser des Städtchens drängen sich im engen Tal des Sørfjords, des längsten Seitenarms des Hardangerfjords. Wasserreichtum und günstige Energiegewinnung machten Odda bis Ende des 20. Jh. zum Standort der Schwerindustrie, allerdings bis in die 1970er-Jahre hinein mit entsprechenden Umweltproblemen. Die meisten Fabrikschlote sind heute jedoch verschwunden.
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