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Via Alessandro Volta 73/75
22035 Canzo (CO)
Lombardei
Italien
Breitengrad 45° 50' 25" N (45.84055353)
Längengrad 9° 16' 24" E (9.27342474)
Die Stadt Chiasso liegt im Schweizer Kanton Tessin am südöstlichen Rand des Kantons. Die Stadt gehört zum Kreis Balerna und ist die zweitgrösste Gemeinde des Kreises. Chiasso ist eine Kleinstadt mit etwa 15000 Einwohnern und Grenzstadt zu Italien. Gebäude von früher Neuzeit bis heute Zum Baubestand im schützenswerten Ortsbild Chiasso zählen die Kirche San Vitale, das Gemeindehaus, der Palast Molteni, der Palast Corecco, der Bahnhof Chiasso FFS, die Magazzini Generali, das Ex Hotel Felix, das Oratorium Madonna di Fatima und der Palast Corecco. Graphikdesign und Kommunikation Das m.a.x. Museum Chiasso planten die Architekten Pia Durisch und Aldo Nolli. Sie schufen große, helle, neutrale und einfache Räume, die die Ausstellungsobjekte voll zur Geltung kommen lassen. Die Fassade des max museo ist einem großen lichtdurchlässigen Schaufenster ähnlich. Nachts wird der Hohlraum der Fassade beleuchtet, wodurch das Innere sichtbar wird und die Stadt als eine Art Laterne beleuchtet wird. In seinen Wechselausstellungen dreht sich alles um Grafik, Design, Fotografie und zeitgenössische visuelle Kommunikation.
Der 1,9 km lange Muro di Sormano über dem italienischen Teil des Lago Maggiore ist ein recht kurzer, aber der anspruchsvollste Straßenabschnitt des jährlichen Radrennens Giro di Lombardia. Er steigt im Durchschnitt zwar ›nur‹ um 15,8 Prozent, an manchen Stellen aber um 27 Prozent an – Radprofi Ercole Baldini verwendete dafür einst das Wort ›bestialisch‹. Weil der Muro ursprünglich nicht asphaltiert war und viele Sportler durch Fans zu Fall gebracht wurden, nahmen ihn die Veranstalter des Giro aus dem Verlauf. Nach der Asphaltierung und Sperrung für den motorisierten Verkehr ist er seit 2012 wieder Teil der Radstrecke. Originell wirkt die Gestaltung der Oberfläche: Sie ist mit Zitaten von Radsportlern bemalt, die die geplagten Profis motivieren sollen. Jeder geschaffte Höhenmeter ist angegeben, dazu Bestzeiten und weitere grafische Elemente. So erhielt der Muro den Beinamen ›Open Air Museum des historischen Radsports“.
Ein Durchgang zwischen Palazzo della Ragione und Palazzo del Podestà führt von der Piazza Vecchia hinüber zur Piazza del Duomo. Hier stehen zwei Sakralbauten über Eck, der Dom und die Basilika Santa Maria Maggiore. Sie, nicht der Dom, ist die Hauptkirche Bergamos. Die prächtige Porta dei Leoni führt ins Kircheninnere mit dem Grabmal des Opernkomponisten Gaetano Donizetti (1797–1848), eines Sohnes Bergamos. Zur Ausstattung gehören Holzintarsien im Chor nach Entwürfen von Lorenzo Lotto und Wandteppiche zum Marienleben. Die benachbarte Cappella Colleoni ist die Grabkapelle des Heerführers Bartolomeo Colleoni.
Bergamo ist das ideale Urlaubsziel für alle, die Kultur und Kunst mit Ausflügen in die Natur verbinden wollen. Unterteilt in eine denkmalgeschützte Oberstadt und eine moderne Unterstadt bietet Bergamo zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, die sich bei einem Rundgang mit der Karte erkunden lassen. Vor den Toren der Stadt warten die Ausläufer der italienischen Alpen und wunderschöne Seen wie der Lago d’Iseo. Die Città Alta von Bergamo: Routenplaner für Kulturfans Die historische Oberstadt ist von einer 5 km langen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, von der sich immer wieder tolle Ausblicke über die Stadt und das Umland bieten. Die Kathedrale Sant’Alessandro, die Kirche Santa Maria Maggiore und der Palazzo della Ragione rahmen die zentrale Piazza Vecchia ein. Ein außergewöhnlicher Hingucker ist die Cappella Colleoni , die im 15. Jahrhundert für den Venezianer Bartolomeo Colleoni als Grabmal erbaut wurde. Zwei Highlights im wahrsten Sinne des Wortes sind die beiden mittelalterlichen Türme Campanone und Gombito, deren Aussichtsplattformen einen herrlichen Blick eröffnen. Weitere Sehenswürdigkeiten von Bergamo: Reisetipps für jeden Geschmack Eine Standseilbahn verbindet die Città Alta seit 1887 mit der modernen Città Bassa, der Unterstadt. Hier lädt die Sentierone genannte Edelmeile zum entspannten Flanieren ein. Entlang der Strecke warten Sehenswürdigkeiten wie die prachtvoll geschmückte Kirche Santi Bartolomeo e Stefano, das ungewöhnliche Puppenmuseum und die Porta Nova. Neben dem nach ihm benannten Opernhaus erinnert ein Denkmal an Bergamos berühmtesten Sohn, den Komponisten Gaetano Donizetti. Ein Muss auf jeder Reise ist ein Zwischenstopp bei La Marianna außerhalb der Città Alta bei den Botanischen Gärten: Hier wurde das heute weltberühmte Stracciatella-Eis erfunden.
Giacomo Carrara, ein Patrizier aus Bergamo, gründete 1794 die Akademie, die seine Gemäldesammlung aufnahm und eine Kunstschule umfasste. In der Unterstadt ließ er für beide ein klassizistisches Gebäude errichten, das bis heute besteht. Der Sammlungsschwerpunkt des Museums liegt auf italienischen Meistern wie Pisanello, Bellini, Mantegna, Botticelli, Raffael, Tizian, Tintoretto und Lotto. Aber auch Künstler wie Dürer und Brueghel sind vertreten.
Im Süden des Tessins, nahe der italienischen Grenze bei Morbio Inferiore und Morbio Superiore, liegt der Parco delle Gole della Breggia als kleines, aber außergewöhnliches Schutzgebiet. Auf rund 65 ha folgt der Park dem Lauf des Flusses Breggia, der sich tief in das Gestein eingeschnitten und dabei eine bis zu 200 Millionen Jahre alte Abfolge von Gesteinsschichten freigelegt hat. Seit den 1980er-Jahren als Naturschutzgebiet ausgewiesen, ist der Park von wissenschaftlicher und kulturhistorischer Bedeutung und auf markierten Wegen frei zugänglich. Geologie, Wasser und gewachsene Natur Das Herzstück des Parks bildet das geologische Profil, das von der Jurazeit bis in die Kreide reicht. Unterschiedlich gefärbte Kalk- und Mergelschichten wie Moltrasio-Kalk, Ammonitico Rosso, Rosso ad Aptici oder Maiolica liegen offen zutage, teils gefaltet und eindrucksvoll sichtbar. Entlang der Wege öffnen sich enge Schluchtpassagen, steile Felswände und stille Gumpen im Flussbett, die besonders im Sommer zum Verweilen am Wasser einladen. Markante Punkte wie der Buzun dal Diavul, eine enge, tiefe Nebenschlucht, oder die klar erkennbare Grenze zwischen Jura und Kreide machen die Erdgeschichte unmittelbar erfahrbar. Industriegeschichte und Themenwege Neben der Natur erzählt der Park auch von menschlicher Nutzung und Arbeit. Alte Mühlen, historische Produktionsstätten und der eiserne Brückenschlag zeugen von einer langen Wirtschafts- und Industriegeschichte entlang der Breggia. Besonders prägend ist das stillgelegte Zementwerk Saceba, dessen Anlagen als eindrucksvolles Industriedenkmal erhalten sind. Themenwege wie der Geoweg oder der Zementweg verbinden diese Stationen zu Rundtouren, die Geologie, Landschaft und Industriegeschichte zusammenführen. Mit Infotafeln, Picknickplätzen und teils geöffneter Gastronomie eignet sich der Park für ruhige Halbtagestouren von Frühling bis Herbst und bietet Raum für Entdeckung, Lernen und Erholung in gleicher Weise.
Hoch über dem Talboden spannt sich die Tibetische Hängebrücke Carasc als filigranes Band zwischen Monte Carasso und Sementina. Mit rund 270 m Länge und etwa 130 m Höhe gehört sie zu den eindrucksvollsten Fußgängerbrücken der Schweiz. Die schmale Lauffläche aus Lärchenholzplanken lässt die Umgebung besonders intensiv wirken: Der Blick öffnet sich ins Val Sementina, während die Brücke sanft schwingend den Eindruck von Leichtigkeit vermittelt. Trotz ihrer luftigen Konstruktion sorgt eine durchdachte Sicherheitsarchitektur für Stabilität. Ein Hang voller Geschichte und Alltag Rund um Curzútt und die Kirche San Bernardo zeugen Terrassen, Kastanienwälder, Weinberge und alte Siedlungsstrukturen von der traditionellen Nutzung des Hangs. Markierte Wege wie die Via delle Vigne erschließen diese Gegend auf stille Weise und verbinden Natur mit Geschichte. Ausgangspunkt für vielfältige Wanderungen Als Teil eines gut ausgebauten Wegenetzes ist die Tibetische Hängebrücke Carasc mehr als ein einzelnes Bauwerk. Von ihrem Ende aus verzweigen sich Wanderungen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit: zurück nach Curzútt, hinunter nach Sementina oder weiter in Richtung Mornera. Dadurch lassen sich sowohl kurze Ausflüge als auch ausgedehnte Tageswanderungen planen. Die Hängebrücke kann zur zu Fuß erreicht werden. Die Gehzeit von Curzútt zur Brücke beträgt etwa 45–60 Minuten.
In südlicher Tallage der Alpen erstreckt sich der Lago Maggiore über den Schweizer Kanton Tessin, die italienische Lombardei und das Piemont. Die Region ist ein beliebtes Urlaubsziel für Menschen, die gerne wandern oder Ruhe suchen, sowie für Gourmets. Käse, Wurstwaren, Honig, Reis und Wein aus örtlicher Produktion genießen als herausragende Delikatessen einen exzellenten Ruf. Reisetipps zum Lago Maggiore sind natürlich im Reiseführer zu finden. Der Routenplaner führt zu den schönsten Orten rund um den Lago Maggiore. Lago Maggiore: Reisetipps für Naturliebhaber und Genießer Eine Wanderung zum Toce-Wasserfall westlich des Sees sowie Bergtouren auf den Monte Gridone oder Monte Verità begeistern Aktivurlauberinnen und Aktivurlauber. Die schönsten Routen lassen sich mit ADAC Maps planen. Abends schmecken in den Restaurants am See örtliche Delikatessen mit einem guten Glas Wein aus den Hanglagen am Lago Maggiore. Angenehmes Urlaubsklima Am See herrscht ein ausgeglichenes, mediterranes Klima. Hohe Felsen, die den See einrahmen und vor Wind schützen, und seine Lage an der Alpensüdseite beeinflussen das Klima. Bereits im März sind die Frühlingstemperaturen angenehm, in heißen Sommern wirkt der See Temperatur-ausgleichend. Ausflugsziele am Lago Maggiore Eine Überfahrt zu den Borromäischen Inseln ist eine beliebte Urlaubsaktivität im italienischen Teil des Sees. Die fünf Inseln liegen im Golf von Verbania und sind mit Fähren aus Stresa, Locarno, Arona, Pallanzo und Laveno zu erreichen. Wunderschöne Gartenanlagen zieren die Isola Bella und Isola Madre. Die kleinste Insel San Giovanni war einst der Sommersitz des italienischen Dirigenten Arturo Toscanini.
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