Verfügbare Unterkünfte (Fiori D'Arancio)
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Via Cavone 77
80063 Piano di Sorrento
Kampanien
Italien
Breitengrad 40° 37' 53" N (40.6314865)
Längengrad 14° 25' 10" E (14.419448)
Im Bauernland, das die Römer wegen seiner Fruchtbarkeit Campania felix nannten, ließ der Bourbonenkönig Karl III. Mitte des 18. Jh. den Palazzo Reale, auch Reggia di Caserta, errichten. Luigi Vanvitelli plante das Versailles Italiens mit seinen 1217 Räumen, das heute UNESCO-Weltkulturerbe ist. Eine barocke Prunktreppe führt hinauf zur Königskapelle, zum Hoftheater und zu den in Gold, Marmor und Stuck schwelgenden Apartments. Die Bibliothek ist mit Gemälden italienischer und holländischer Meister geschmückt, der goldverbrämte Thronsaal mit Medaillons der Bourbonen. An der Decke des Alexandersaales wird ›Alexanders Hochzeit mit Roxane‹ zelebriert, zu den Akteuren gehören Krieger und Löwen, Putten und ein Dromedar. Im Park wandelt man vorbei an bombastischen Wasserspielen und bewegten Skulpturengruppen zu künstlichen Ruinen und einer Spielzeugfestung für die Prinzen.
Mit einiger Fantasie lässt sich in den Ruinen des Parco Archeologico delle Terme di Baia der einstige Glanz des antiken Baiae erahnen. Es war das mondänste und lasterhafteste Kurbad des Alten Rom, Schauplatz orgiastischer Feste des Patriziats. Reichtum konzentrierte sich hier wie nirgendwo sonst im Römischen Reich. Den Hügel bekrönte einst der kaiserliche Sommerpalast, in dem auch Nero residierte. Um diesen Ort herum scharten sich Luxusvillen und raffiniert angelegte Thermen. Heute thront hier ein Kastell aus dem 16. Jh., in dem das Archäologische Museum untergebracht ist. Die Teile von Baiae, die im Meer versunken sind, kann man per Boot oder bei einem Tauchgang besichtigen.
Das antike Cumae, das dem heutigen Ort Cuma bei Bacoli seinen Namen verlieh, war eine der ersten griechischen Siedlungen auf dem italienischen Festland. Schon ab 770 v. Chr. hatten griechische Seefahrer eine Kolonie auf der vorgelagerten Insel Ischia gegründet, ehe sie 30 Jahre später auf das Festland umsiedelten. Aus Cumae gingen weitere Siedlungen hervor, darunter Neapolis (wörtlich Neustadt), die Keimzelle der turbulenten Metropole Neapel. Heute ist Cuma einer der noch weniger bekannten Reisetipps der Region Kampanien. Mit einem Routenplaner lassen sich die faszinierenden archäologischen Stätten von Cumae und Baiae am Golf von Neapel im Rahmen eines Tagesausflugs erkunden. Ein Reiseführer mit einer Karte erklärt die einzelnen Stätten und die Hintergründe von Magna Graecia, der griechischen Kolonien im südlichen Italien. Das Orakel von Cuma Berühmt war Cumae für das sibyllinische Orakel, das zahlreiche römische Autoren von Vergil bis Ovid in ihren Werken erwähnten. Die Sibylle war die Priesterin Amaltheia, die in ihrem Tempel Prophezeiungen aus den sibyllinischen Büchern aussprach. Im archäologischen Park von Cuma sind heute noch die Reste ihres Heiligtums sowie des Apollotempels und des Zeustempels und der altgriechischen Siedlung zu sehen. Von Cumae aus führt ein Spaziergang zum sagenumwobenen Lago d’Averno mit der Grotte der Sibylle. Hier befand sich einst der Legende nach der Eingang zur Unterwelt. Weitere sehenswerte Stätten der Region Die im Meer versunkenen Ruinen von Baia lassen sich am besten bei Tauchausflügen oder einer Fahrt mit dem Glasbodenboot erkunden. Letzter Halt der Tour ist das Capo di Miseno am äußersten Ende der phlegräischen Halbinsel. Die Römer nutzten Misenum als wichtigen Militärhafen, heute kommen Touristinnen und Touristen vor allem für die schönen Sandstrände. Die etwa 150 km² großen Phlegräischen Felder westlich von Neapel gelten als Supervulkan. Ein großer Teil dieses Vulkans liegt unter dem Meeresboden. Die Solfatara bei Pozzuoli sind ein Trockenmaar, aus dem ständig Gase und Dämpfe austreten und Besucherinnen und Besuchern ein kleines Bild von der Macht dieses Vulkans vermitteln. Eine geführte Tour über das Gelände dauert 45 Minuten.
Positano an der italienischen Amalfiküste ist ein Kleinod unter den Orten der Region. Ein Grund dafür ist die spektakuläre Küstenlandschaft, die Positano umsäumt. Schon die Anfahrt mit dem Auto über die legendäre Küstenstraße ist ein echtes Erlebnis. Hier ist der Weg für Reisende tatsächlich das sprichwörtliche Ziel. Reisetipps für Positano: Städte an der Küste Andere Orte an der Amalfiküste mögen mit mehr Sehenswürdigkeiten aufwarten. Für viele Reisende aber ist Positano mit seinen engen Gassen und historischen Gebäuden selbst die Hauptattraktion. Sogar in der Nebensaison sind die Straßen oft überfüllt. Das gilt ebenso für die beiden Strände der Stadt: den Spiaggia Grande und den etwas kleineren Strand von Fornillo. Die meisten Badegäste kommen im Urlaub nicht nur wegen der Familienstrände hierher, sondern auch wegen der beeindruckenden Kulisse der Steilhänge mit ihren kleinen Häusern. Die Wassertemperatur liegt im Sommer zwischen 24 und 29 °C. Mit ADAC Maps eine Route planen durch Positano Ohne Routenplaner für Positano verläuft man sich relativ schnell in den verwinkelten und engen Gassen, die zudem von steilen Treppen unterbrochen sind. Die Bucht wird von Hängen eingerahmt, die zum Großteil bebaut sind. Entsprechend empfehlen sich feste und bequeme Schuhe. Überhaupt bewegt man sich in der Stadt am besten zu Fuß auf der Reise, denn mit dem Auto kommt man hier nur schwer voran. Zu den touristischen Highlights zählt die Kirche Santa Maria Assunta, deren großer Vorplatz ein beliebter Aussichtspunkt auf das Meer ist.
An der Costiera Amalfitana öffnet sich ein Tal im Schatten gewaltiger Bergkegel. Hier liegt die Hafenstadt Amalfi, die älteste Seerepublik Italiens. Sie war ab dem 10. Jh. mächtige Rivalin von Genua, Pisa und Venedig. Ihre Kriegsflotte besiegte die Sarazenen, ihre Handelsschiffe brachten Gewürze, Teppiche und Seide aus dem Orient. Glanzvoll und prächtig ist der Duomo SantAndrea aus dem 11. Jh. Über einer steilen Freitreppe ragen Fassade und Campanile auf, geschmückt mit Majolika, Mosaiken und geometrischen Mustern im arabisch-normannischen Stil. Das Hauptportal mit einer um 1066 in Konstantinopel gegossenen Bronzetür führt ins barockisierte Innere. Die 1208 aus Patras überführten Gebeine des hl. Andreas ruhen in der Krypta, die durch den Chiostro del Paradiso (1268) zugänglich ist, einen Kreuzgang mit spitzbogigen Arkaden im orientalischen Stil. Dem arabischen Einfluss verdankt Amalfi auch die Kunst der Papierherstellung. Die Seerepublik war eine der ersten Städte Europas, in denen Büttenpapier geschöpft wurde. Das Museo della Carta zeigt alte Geräte und dokumentiert die Herstellung.
Durch das enge Drachental (Valle del Dragone) vom Meer getrennt, thront Ravello malerisch auf einem 350 m hohen Felssporn. Orienthandel und kluge Bündnispolitik bescherten einst Wohlstand. An die Glanzzeiten erinnert der Duomo San Pantaleon aus dem 11. Jh. mit einer bilderreichen Bronzetür (1179) von Barisano da Trani. Das Innere dominiert eine reliefgeschmückte Kanzel aus dem 13. Jh. von Nicolo di Bartolomeo aus Foggia. Sechs Löwen tragen ihre gedrehten, mit Mosaiken verzierten Säulen. Den Ambo, die Lesekanzel von 1130, ziert ein Mosaik mit Jonas, der statt von einem Wal von einem Seeungeheuer verschlungen wird. Nahebei lädt Villa Rufolo mit dem maurischen Hof zum Ausblick über die Küste ein. Das Panorama, gerahmt von Kopien antiker Büsten, lockt auch auf die Terrazza dell’Infinito im Giardino Cimbrone.
Der Vesuv, der einzige aktive Vulkan des europäischen Festlandes, beherrscht alle Veduten des Golfs. Das wechselnde Tageslicht zaubert reizvolle Effekte auf den Schichtvulkan. Seine Hänge sind bis zu einer Höhe von 700 m besiedelt, etwa 1 Mio. Menschen leben in der Gefahrenzone. Der verheerende Vesuv-Ausbruch des Jahres 79 schob die Küstenlinie fast 2 km ins Meer vor. Der Caldera-Ring brach auf, Teile des Monte Somma (1132 m) wurden abgesprengt und der Vesuvio (1281 m) entstand. Die letzte Eruption erfolgte 1944, seitdem schlummert der Vulkan, nicht einmal eine Rauchfahne zeigt sich über dem Krater. 1995 wurde der Parco Nazionale del Vesuvio ins Leben gerufen, ihn erschließen farblich gekennzeichnete Wanderwege. Auf dem fruchtbaren Lavaboden wachsen köstliches Obst und feuriger Wein, Ginster und Orchideen, Pinien, Kastanien, Eichen und Birken. In die faszinierende Welt der Vulkane entführt das Museo Vulcanologico dell‘Osservatorio Vesuviano (Führung nach Voranmeldung, Infos: ov.ingv.it) auf dem Colle dei Canteroni (608 m). Vulkanologen behalten den schlummernden Riesen übrigens ständig im Auge, man kann also getrost einen Blick über den Kraterrand riskieren. Die breite Strada del Vesuvio führt von Ercolano kehrenreich bis zum Parkplatz in 1017 m Höhe, zu dem man auch mit dem Bus vom Bahnhof in Ercolano gelangt. Von hier geht es noch 1,5 km zu Fuß weiter bergan vorbei an Lavafeldern bis zum nicht zugänglichen Krater. Man blickt in seinen tiefen rostroten, weißfleckigen Schlund, wo unter erstarrter Lava in mehreren Kilometern Tiefe Abermillionen Kubikmeter Magma brodeln. Fulminant ist die Aussicht von hier auf den Golf von Neapel und seine Inseln.
Mitte des 19. Jh. erwarb der Schotte Sir Francis Neville Reid die Ruinen der Villa der Patrizierfamilie Rufolo gegenüber der Kathedrale und ließ sie in orientalisch-romantischem Stil teilweise wieder aufbauen. Vor allem der prachtvolle Park der Villa Rufolo hatte es Richard Wagner angetan, der auf seiner Italienreise hier die Inspiration zu Klingsors Zaubergarten in seiner Oper ›Parsifal‹ fand. Verzaubert werden Besucher heute noch, berauscht vom Duft unzähliger Blüten und hingerissen vom unglaublich schönen Ausblick auf Küste und Meer. Im Sommer erklingen auf der großen Terrasse des Gartens prominent besetzte Konzerte.
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