Verfügbare Unterkünfte (Ferme de la Hooghe Moote)
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Route d'Uxem 188
59254 Ghyvelde
Hauts-de-France
Frankreich
Breitengrad 51° 1' 59" N (51.03320174)
Längengrad 2° 29' 50" E (2.49742188)
Zeugen der Geschichte sind die beiden Museumsschiffe, die zwischen schnittigen Luxusjachten im Jachthafen an der Vindictivelaan liegen. An der Vindictivelaan 1 ist das ehemalige Segelschulschiff ›Mercator‹ zu besichtigen, das 1960 nach 41 großen Fahrten für immer vor Anker ging. Ihre wohl interessanteste Reise fand 1934/35 statt, als sie im Zusammenhang mit einer französisch-belgischen Wissenschafts-Expedition einige der spektakulären Monolith-Figuren von den Osterinseln nach Belgien brachte. Etwas Besonderes waren auch ihre Flussreise auf dem Amazonas nach Manaos im Jahr 1936 sowie im gleichen Jahr die Überführung des 1889 auf Molokai (Hawaii) verstorbenen flämischen Missionars Peter Damiaan in seine belgische Heimat. Das zweite Museumschiff, die ›Amandine‹, liegt am Vindictivelaan 35. Sie befuhr von 1974 bis 1995 die Fischgründe Islands.
Das Stadhuis ist ein einladendes Renaissancegebäude mit reich geschmücktem Vorbau, in dessen Räumen schwere geschnitzte Möbel und kostbare Ledertapeten für ein luxuriöses Ambiente sorgten. Früher logierte hier der Hausmeister des Landshuis, im 1. Weltkrieg befehligte König Albert I. von hier aus seine Truppen. Der 1. Stock thematisiert diese Zeit mit der Ausstellung ›Erlebniszentrum Freies Vaterland‹. Das Landshuis, im rechten Winkel anstoßend, wirkt ernster. Hier wurden ja auch viele Jahre lang die Gerichtsurteile gesprochen. Im Erdgeschoss ist die Touristeninformation untergebracht.
Die Tuchhalle, hat geradezu gigantische Ausmaße. 125 m lang ist die vielfenstrige Fassade, der Turm mit den vier Ecktürmchen, der sich aus ihrem Zentrum erhebt, misst 70 m. Durch einen Kanal fuhren die Lastkähne in den großen Innenhof, um dort be- und entladen zu werden. Noch aus dem Mittelalter stammt sein Glockenspiel mit 49 Glocken, das der Stadtglöckner an manchen Samstagen zwischen 16 und 17 Uhr mit bekannten Melodien zum erklingen bringt. In der Halle erinnert das Museum ›In Flanders Fields‹ an den Stellungskrieg des Ersten Weltkrieges. Bescheidener tritt das Rathaus an der Schmalseite des Gebäudes auf, ein zarter Renaissancebau mit anmutigen Arkaden. Beide Gebäude wurden nach ihrer Zerstörung im Ersten Weltkrieg detailgetreu wieder aufgebaut.
Kunstliebhaber besuchen das Kunstmuseum am Meer, das auf fünf Etagen einen ausgezeichneten Überblick verschafft über belgische Kunst des 19. und 20. Jh. Unter anderem die ›Rollenden Wolken‹ von Maurice Wyckaert oder die ›Zaalzicht retrospectieve‹ von Bram Bogart sind zu sehen. Das Museum wurde im März 2009 unter dem neuen Namen Kunstmuseum Mu.Zee wiedereröffnet. Es entstand durch die Zusammenführung des Museums für schöne Künste (MSK) und des Provinzmuseums für moderne Kunst (PMMK). Zu seinen eigenständigen Außenstellen gehören das Permekemuseum und das James-Ensor-Haus.
Ieper gehörte einst zusammen mit Brügge und Gent zum Dreigestirn der großen flämischen Handelsstädte. Die Tuchhalle hat mit einer Länge von 132 m gigantische Ausmaße. Durch einen Kanal fuhren die Lastkähne in den Innenhof. Aus der Mitte der Halle erhebt sich der Belfried, der mit seiner Höhe von 70 m eine großartige Aussicht bietet. Bescheidener tritt das Rathaus an der Schmalseite der Tuchhalle auf, ein zarter Renaissancebau (17. Jh.) mit anmutigen Arkaden. Als Grenzstadt erlebte Ieper immer wieder unruhige Zeiten. Im 17. Jh. wurde sie von den Franzosen erobert, die die Stadt zu einer wehrhaften Festung ausbauen ließen. Am Ende des Ersten Weltkrieges war von der stolzen Handelsstadt nur noch ein Haufen Schutt übrig. In der Tuchhalle erinnert das Museum ›In Flanders Fields‹ daran, und täglich um 20 Uhr wird an der Menenpoort der Zapfenstreich ›The Last Post‹ geblasen. Trotz allem ist Ieper keine düstere Stadt. Hier wird gelacht, getrunken und gefeiert – zum Beispiel beim Katzenfest, einem bunten Umzug mit der Riesenkatze Cieper.
Der Ijzertoren, der hohe Turm am Rand der Stadt, wurde erst in den 1960er-Jahren errichtet, als Ersatz für das 1946 mutwillig gesprengte Ehrenmal flämischer Soldaten, das Paxpoort daneben. Er hat die Form eines Kreuzes und trägt die Aufschrift AVV-VVK: ›Alles für Flandern - Flandern für Christus‹. Damit wollten die Erbauer ihre Position im flämisch-wallonischen Kultur- und Sprachenstreit stärken. Dieser Konflikt war nach dem Ersten Weltkrieg voll entbrannt. Die meisten einfachen Soldaten waren Flamen. Sie wollten sich nicht mehr damit abfinden, dass sie an vorderster Front kämpfen und fallen mussten, während die Wallonen als Offiziere die Befehle gaben - und das auch noch auf Französisch. Die jährlichen Wallfahrten sind ein Anzeichen für die fortwährende Wunde, die der ›Sprachenstreit‹ auch heute noch dem Land zufügt. Der Turm zeigt über 22 Stockwerke eine interaktive Ausstellung zu Krieg und Frieden. Von oben schweift der Blick über weites, friedliches Land.
In Poperinge werden einige schmackhafte lokale Biere gebraut, wie z.B. das würzig-frische ›Hommelbier‹. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, sollte das Hopfenmuseum besuchen. Es erklärt Anbau und Verarbeitung dieser Bierwürze. In dem 400 Jahre alten Gebäude wurde noch bis in die sechziger Jahre des 20. Jh. der Hopfen gewogen und weiterverarbeitet.
Hinter dem Rathaus liegt die Sint-Walpurgakerk, die im 13./14. Jh. nach dem Brand des romanischen Vorgängerbaus im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Doch die Arbeiten kamen ins Stocken. Der Westturm wurde nie abgeschlossen, lediglich seine unvollendete Ruine ist bis heute erhalten. Zu Beginn des 20. Jh. wurde die Kirche um zwei Schiffe erweitert und besitzt nun durch ihre relative Breite im Vergleich zur geringen Länge ungewöhnliche, wenngleich harmonische Proportionen. In ihrem Inneren beherbergt sie ein sehenswertes Chorgestühl aus dem 17. Jh., eine Kanzel (1727) von Hendrix Pilinx und ein Gemälde von P. Pourbus d. Ä., das die Kreuzabnahme darstellt.
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Wieviel kostet der Aufenthalt auf Ferme de la Hooghe Moote?
Die Preise für Ferme de la Hooghe Moote könnten je nach Aufenthalt variieren (z. B. gewählter Zeitraum, Personen). Erfahre mehr zu den Preisen auf dieser Seite.
Hat Ferme de la Hooghe Moote Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste?
Nein, Ferme de la Hooghe Moote bietet keine Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste.
Verfügt Ferme de la Hooghe Moote über ein Zertifikat?
Ferme de la Hooghe Moote ist ausgezeichnet mit dem Greenkey Eco Label.
Wie viele Standplätze hat Ferme de la Hooghe Moote?
Wie weit ist der nächste Ort vom Ferme de la Hooghe Moote entfernt?
Gibt es auf dem Ferme de la Hooghe Moote eine vollständige VE-Station?