Verfügbare Unterkünfte (Club Campeggiatori Romani)
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Via Ardeatina 525
00042 Anzio
Lazio
Italien
Breitengrad 41° 32' 0" N (41.53339)
Längengrad 12° 33' 54" E (12.56524)
Die Villa Farnesina wurde 1506-11 von Baldassare Peruzzi für den Bankier Agostino Chigi in Trastevere errichtet. Sie gilt als ein Meisterwerk der Hochrenaissance und wurde Raffael, Sebastiano del Piombo, Sodoma, Giulio Romano und Peruzzi selbst ausgemalt. 1579 ging die Villa in den Besitz des Kardinals Alessandro Farnese über. Die Wand- und Deckenfresken der Säle und Loggien sind der antiken Mythologie und Dichtkunst gewidmet. So schuf Sebastiano del Piombo Bilder zu den Metamorphosen des Ovid. Raffael malte eine Loggia mit dem Triumph der Galatea aus, iene andere schmückte er mit Szenen aus der Geschichte von Amor und Psyche.
Groß, größer, Domus Aurea: Einen ganzen Stadtteil hat Kaiser Nero zu seinem legendären ›goldenen Haus‹ ausgebaut. Der luxuriöse Palastkomplex, den er nach dem großen Feuer in Rom im Jahr 64 n. Chr. errichten ließ, besaß 300 Zimmer und war von überbordender Pracht. Dem reichen Schmuck mit Gold und Elfenbein verdankt es seinen Namen. Allein das Vestibül soll so groß gewesen sein, dass eine rund 35 m hohe Kolossalstatue Neros darin Platz fand. Ein künstlicher See nahm damals jene Fläche in seinem weitläufigen Garten ein, auf der später das Kolosseum entstand. Nach Neros Selbstmord im Jahr 68 wurden an der Stelle der Palasthallen diverse Tempel und die Thermen des Titus sowie des Trajan errichtet, andere Teile des Areals wurden abgerissen und als Steinbruch genutzt. Heute sind nur noch einige Gebäudereste erhalten, die als Substruktionen der Trajansthermen dienen. Nach einer aufwendigen Restaurierung ist seit dem Frühjahr 2017 ein Dutzend der unterirdischen 40 Säle im Rahmen von Führungen wieder zu besichtigen. Einen Eindruck von der einstigen Pracht der Domus Aurea vermitteln 3D-Videos und Wandprojektionen.
Die bereits 439 geweihte, bis in die Renaissance mehrfach veränderte Kirche birgt das Grabmal für Papst Julius II. mit der kraftvollen Sitzfigur des Moses, ein Meisterwerk Michelangelos von 1513–16. Er zeigt Moses mit den Gesetzestafeln unter dem Arm im Moment innerer Bewegung, zornig, weil sein Volk statt Gott zu ehren, um das Goldene Kalb tanzt. Die Hörner auf seiner Stirn gehen auf einen Übersetzungsfehler zurück: Aus dem Bibelwort coronata (bekrönt) wurde cornuta (gehörnt).
Im Etruskischen Nationalmuseum sind die wichtigsten Funde jener Kultur versammelt, die im 8.-5. Jh. v. Chr. ihre Blüte hatte und schließlich im römischen Reich aufging. Unter den Exponaten sind Vasen, Schmuck, ein Streitwagen und der berühmte Sarcofago degli Sposi aus Terrakotta, auf dessen Deckel die Ehegatten als lächelnde Liegefiguren lagern.
Diese Piazza im Stadtteil Esquilino ist der größte Platz in Rom. Umgeben ist der weite, rechtwinkelige Platz von herrschaftlichen Stadtpalästen mit Arkaden. Im Zentrum befindet sich ein großer Park mit den Resten einer großen Brunnenanlage und einer antiken Villa. Auf der Magischen Tür, der Porta Magica, sind alchemistische Symbole zu finden. Der Legende nach enthalten sie eine Formel, mit der man einfache Metalle in Gold verwandeln kann.
Die Basilica Santa Croce in Gerusalemme mit barockisierter Fassade liegt am Fuß des Esquilin und ist eine der sieben Hauptkirchen Roms, deren Besuch möglichst an einem Tag den Pilgern einen Sündenablass brachte. In einer Seitenkapelle liegt der Schatz, der der Kirche ihren Namen gegeben hat: ein Kreuzessplitter, Nägel und eine Hälfte der Kreuzesaufschrift, die wir in der abgekürzten Form INRI kennen. Das große Apsisfresko von Melozzo da Forlì erzählt die Legende der Auffindung des Kreuzes durch Kaiser Konstantins Mutter Helena. Ihr Palast stand an dieser Stelle an der Stadtmauer.
Die Basilika San Clemente befindet sich nicht weit vom Kolosseum entfernt. Die eigentlich nüchterne Fassade lässt die architektonischen Schätze im Inneren kaum erahnen. Auf drei übereinanderliegenden Ebenen entfaltet sich knapp 2.000 Jahre Geschichte: Rom-Reisende entdecken hier sowohl Spuren des alten Roms als auch eindrucksvolle Zeugnisse des Mittelalters. Basilika San Clemente: Reisetipps für einen Besuch Ein Besuch der Basilika San Clemente gleicht einem Spaziergang durch die römische Geschichte. Denn das Bauwerk besteht eigentlich aus zwei übereinander gebauten Kirchen, die wiederum auf alte römische Gebäude aus dem 1. Jahrhundert gesetzt wurden. Die Basilika auf Straßenhöhe (Oberkirche) ist die jüngste und wird von schmalen Rundbogenfenstern geprägt, im Inneren beeindruckt eine reich verzierte Kassettendecke mit farbigen Malereien und vergoldeten Details. Zu den Höhepunkten zählt der Apsisbogen mit seinen goldschimmernden Mosaiken. Eine Etage darunter entdecken Besucherinnen und Besucher in der älteren Unterkirche frühmittelalterliche Fresken, die von der Glaubenswelt früher christlicher Gemeinden in Rom erzählen. Noch tiefer liegt das Mithras-Heiligtum, ein kleiner Tempel aus dem kaiserzeitlichen Rom, der in die Reste antiker Wohn- und Kultbauten eingebettet ist. Besichtigung der aufwendigen Kosmaten-Arbeiten In der Oberkirche eröffnet sich ein großzügiges Mittelschiff mit zwei Lesepulten. Besonders ins Auge fallen auch die kunstvollen Arbeiten der Kosmaten, einer traditionsreichen römischen Handwerkergruppe, deren dekorative Marmorintarsien große Teile des Basilika-Innenraums prägen. Die kunstvollen Muster entstanden einst in sorgfältiger Handarbeit: Die Handwerkerfamilien nutzten Bruchstücke älterer Marmorausstattungen, formten sie zu Platten und Plättchen und setzten sie anschließend zu komplexen Ornamenten zusammen.
Der Palazzo Madama ist nach Margarete von Österreich benannt, genannt Madama. Sie war die Frau von Alessandro de Medici, der 1537 starb und ihr den Palast hinterließ. Im 17. Jh. wurde das Aussehen des Palazzos durch eine Barockfassade verändert. Mitte des 18. Jh. wurde er zum Palast des päpstlichen Staates und durch einen zweiten Innenhof erweitert. Heute residiert hier, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pantheon, der Senat der Republik, die zweite Kammer der Volksvertretung.
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