Verfügbare Unterkünfte (Casteltesino Camping)
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Loc, Sottomolizza 1
38053 Castello Tesino
Trentino-Südtirol
Italien
Breitengrad 46° 4' 6" N (46.06848)
Längengrad 11° 37' 59" E (11.6331)
Atemberaubende Panoramen, bizarre Felsformationen und malerische Bergdörfer – Teile der Dolomiten in den südlichen Kalkalpen gehören zu Recht zum UNESCO-Welterbe. Ein Blick auf die Dolomiten-Karte offenbart die Highlights der Gebirgskette: Stattliche Dreitausender wie die Marmolata, die Seiser Alm als größte Hochalm Europas oder der wildromantische Pragser Wildsee sind nur einige der sehenswerten Ausflugsziele der Region. Die Sonnenuntergänge, die das Dolomitengestein in ein orangefarbenes Licht tauchen, gehören zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen. Entdecken Sie noch mehr Tipps in unserem Dolomiten-Reiseführer. Dolomiten-Reisetipps – die wichtigsten Bergmassive Sellagruppe, Rosengarten, Hochpustertal , Schlernmassiv, Pragser Dolomiten und die Civettagruppe gehören zu den wichtigsten Felsformationen der Region, die sich ideal bei Wanderungen auf Höhenwegen oder Skitouren erkunden lassen. Beliebt sind auch Ausflüge zu den Drei Zinnen im Hochpustertal oder Touren rund um die Langkofelgruppe. Orte und Täler der Dolomiten erkunden Der Dolomiten-Karte nach ist Bozen das Eingangstor zur Region und mit seiner romantischen Altstadt und den kleinen Gassen ideal für einen Bummel geeignet. Mit dem Südtiroler Archäologiemuseum und dem Naturmuseum Südtirol gibt es auch bei schlechtem Wetter einiges zu sehen. Das Grödnertal mit dem Wolkensteingebirge und den Südtiroler Gemeinden St. Ulrich und St. Christina ist bekannt für Holzschnitzarbeiten. Wer auf der Suche nach einem Mitbringsel ist, wird hier sicher fündig.
Der Domplatz verdankt seine majestätische Ausstrahlung auch dem imposanten Stadtturm, der zu dem mit Schwalbenschwanz-Zinnen bekrönten Palazzo Pretorio gehört. Dieser wurde wie die Kirche im 13. Jh. unter Fürstbischof Friedrich von Wangen, dem ›Baumeister Trients‹, errichtet. Die Bischofsresidenz beherbergt heute das Diözesanmuseum. Zu den wertvollsten Stücken zählen sieben Wandteppiche zur Passion Christi, Meisterwerke der flämischen Renaissance, die Bernardo Clesio in Antwerpen erworben hat.
Die Renaissancekirche Santa Maria Maggiore beherbergt Gemälde aus dem 16. und 17. Jh. An der rechten Chorwand ist die Darstellung einer Sitzung des Konzils von Trient zu sehen. Es tagte 1545-63 zum Teil in dieser Kirche und sollte die Protestanten wieder unter das Dach der katholischen Kirche führen, läutete dann aber mit kompromisslosen Beschlüssen die Gegenreformation ein.
Von der Piazza del Duomo führt die Via Belenzani Richtung Norden. An der elegantesten Straße Trentos steht der Palazzo Alberti-Colico mit farbenprächtigen Fresken. Die Fassade des nahen, um 1500 erbauten Palazzo Geremia bedecken Fresken des Renaissancemalers Fogolino, der täuschend echte Scheinarchitekturen schuf. Gegenüber, im Innenhof des Palazzo Thun, wird die Originalbronze des Neptun aufbewahrt, die den gleichnamigen Brunnen auf der Piazza del Duomo krönt. Am Ende der Via Belenzani erhebt sich die Chiesa di San Francesco Saverio von 1711, ein Prunkstück des Barock mit farbenfrohen Fresken.
Der 93 m hohe Glockenturm der gotischen Pfarrkirche weist dem Besucher schon von weitem den Weg nach Tramin. Er ist der höchste gemauerte Kirchturm Südtirols und auch einer der schönsten. Spitzbogenfenster, Wasserspeier und Kreuzblumen schmücken den 1466-92 gebauten, gotischen Turm. In der dreischiffigen Hallenkirche, eigentlich ein Neubau aus dem Jahr 1910, blieb der mittelalterliche Chor aus dem 15. Jh. mit einem sehenswerten Freskenzyklus der Bozner Schule erhalten. Die Bilder illustrieren das Martyrium der hl. Julitta und ihres dreijährigen Sohnes Quiricus unter Kaiser Diokletian.
Der 1960 verstorbene Trentiner Futurist Fortunato Depero hat das Museum geplant und geschaffen. Dabei hat er den Raum mit seinen Gemälden, mit schillernd bunten Wandteppichen, mit Marionetten der plastischen Tänze und mit unverwechselbaren Werbeplakaten gefüllt. Der Futurismus war ein wichtiger Beitrag Italiens zur Kunst des 20. Jh. Die Casa Depero gehört als getrennter Ausstellungsort zum Museum der modernen Kunst MART, das ebenfalls über eine bedeutende Sammlung des Futurismus verfügt.
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