Verfügbare Unterkünfte (Campingplatz Hof-Dahlhoff)
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Burgstraße 5
58730 Fröndenberg/Ruhr
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Breitengrad 51° 30' 52" N (51.51467793)
Längengrad 7° 46' 24" E (7.77359543)
An der Stelle des vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe betriebenen Römermuseums war einst die 19. Legion stationiert, die in der legendären Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr. unterging. Zum Kämpfen lädt das Museum nicht ein, wohl aber zum Mitmachen: Wer mag, schnallt sich das schwere Marschgepäck eines Legionärs auf den Rücken oder ritzt seine Botschaften mit dem Griffel in eine Wachs-Schreibtafel. Auf der ›Römerbaustelle Aliso‹ entsteht auf der Grundlage von archäologischen Untersuchungen die Rekonstruktion der einstigen Befestigungsanlage in Originalgröße.
Man merkt der Kleinstadt im äußersten Südosten des Münsterlands schon ein wenig die Nachbarschaft zum Ruhrgebiet an. Es gibt hier keine Burgen und Wasserschlösser, sondern jede Menge Zement – das Heimatmuseum im alten Rathaus von 1441 zeigt dazu eine Ausstellung. Einen Überblick über das Zementrevier kann man sich von der Soestwarte auf dem Höxberg verschaffen. Die Stephanuskirche birgt einen Taufstein aus dem 13. Jh. und den ebenso alten Reliquienschrein der hl. Prudentia. Außerhalb des Ortes sind Steinzeitgräber und zwei Gräberfelder aus dem 6. und 7. Jh. zu besichtigen.
Burg Vischering (13. Jh.) wurde bei einem Brand 1521 weitgehend zerstört, doch bis 1580 wieder errichtet und erweitert. Mit ihrer Renaissance-Festungsarchitektur aus Ringmauern, Wassergräben, Zugbrücke und Schießscharten gilt sie als eine der schönsten Wasserburgen des Münsterlands. Eine abwechslungsreiche Dauerausstellung vermittelt Wissenswertes rund um die Geschichte der Anlage.
Das historische Rathaus von Beckum beherbergt heute das Stadtmuseum. Das Gebäude hat einen mittelalterlichen Kern, der sich bis 1441 zurückverfolgen lässt. Von der repräsentativen Funktion des Rathauses künden der hohe Treppengiebel und die Bogenhalle im Erdgeschoss. An der Fassade sind die Patrone von Kirche und Stadt, der hl. Stephanus und der hl. Sebastian, angebracht (Kopien, Originale um 1500 im Inneren). Highlight im Erdgeschoss ist ein Tante-Emma-Laden aus dem Jahre 1908, der noch bis 1992 in Betrieb war und einen nostalgischen Einblick in die Warenwelt vergangener Zeiten gewährt. Im ersten Obergeschoss befindet sich der alte Sitzungssaal des Rathauses. In den weiteren Räumen werden Sonderausstellungen zur Beckumer Stadtgeschichte und zum zeitgenössischen Kunstschaffen der Region präsentiert. Im Obergeschoss sind die wichtigsten Epochen der städtischen Vergangenheit ausgestellt.
Mit dem Namenszusatz macht die Stadt an der Lippe auf ihre reizvolle Lage aufmerksam. Die waldreiche Seenlandschaft im Herzen des Naturparks Hohe Mark mit Halterner Stausee, Hullerner Stausee und den Silberseen lockt Urlauber zu Bootshafen und Sandstrand. Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz — das LWL Römermuseum erinnert an die Varusschlacht im 9. Jh. Für Kinder gibt es jede Menge Freizeitspaß im ›Ketteler Hof‹.
Es ähnelt dem Lübecker Holstentor: Das Lüdinghauser Tor (Ende 15. Jh.) ist Teil der einstigen Befestigungsanlage und heute Wahrzeichen der Stadt Dülmen. Hier ruht, in der Krypta der Pfarrkirche Hl. Kreuz, die Mystikerin des Münsterlands. Anna Katharina Emmerick (1774-1824), als ›Dulderin‹ bekannt, trug die Wundmale Christi. Papst Johannes Paul II. sprach sie 2004 selig. Sehenswert, wenn auch nur von außen zu besichtigen, da es als Internat dient, ist Schloss Buldern, ein prächtiger Herrensitz mit Säulenportikus und runden Ecktürmen, umgeben von einem Park mit Teich.
Attendorn liegt im südlichen Sauerland zwischen Rothaar- und Ebbegebirge und kam durch Woll- und Leinenweberei zu Wohlstand. Ein paar Reste der Stadtmauer und Wehrtürme wie der runde Bieketurm zeugen noch von dieser stolzen Vergangenheit. Die gotische Pfarrkirche St. Johannes Baptist, auch Sauerländer Dom genannt, mit romanischem Turm, gotischem Langhaus und barocker Zwiebelhaube, steht jedes Jahr im Zentrum alter Osterbräuche.
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