Verfügbare Unterkünfte (Camping Thirea)
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22001 Portes
Peloponnes
Griechenland
Breitengrad 37° 24' 4" N (37.401284)
Längengrad 22° 45' 13" E (22.753655)
Auf der Halbinsel Peloponnes zeigt sich das Urlaubsland Griechenland von seiner traditionellen, authentischen Seite. Optisch erinnert die Peloponnes ein wenig an eine nach unten zeigende Hand mit drei prominent sichtbaren Fingern und einem Daumen. Aktivurlaubende zieht es zum Wandern in die Mani, den Mittelfinger der Halbinsel. Für Fans der Antike bietet die Peloponnes gleich mehrere einzigartige Highlights wie die Sportstätten von Olympia, die Ausgrabungen von Mykene und die Reste des legendären Sparta. Mit einer Peloponnes-Karte lässt sich gut eine Route planen, die mit dem Auto einmal rund um die Halbinsel führt und dabei zwischen historischen Sehenswürdigkeiten und entspannten Tagen am Strand abwechselt. Entdeckungen auf der Peloponnes: Routenplaner für Kulturfans Eine Reise rund um die Peloponnes kann am Flughafen Kalamata im Süden beginnen. Von hier führt der Weg zunächst nach Olympia, zum Heiligtum des Zeus, in dem in der Antike zu Ehren des Göttervaters die Olympischen Spiele abgehalten wurden. Von hier geht die Fahrt wahlweise auf kurvenreichen Straßen durch die Berge im Binnenland oder etwas entspannter an der Küste entlang über die Hafenstadt Patras. Zwischenstopp in Nafplio Im Osten der Peloponnes warten gleich mehrere herausragende antike Ausflugsziele wie Mykene , Tiryns und Epidauros auf Besucherinnen und Besucher. Einen Abstecher wert ist Korinth mit dem Poseidon-Tempel. Als Basis für die östliche Peloponnes ist das schöne Nafplio zu empfehlen, das von einer venezianischen Festung gekrönt wird. Unbekannte Perle Monemvassia Die winzige Insel Monemvassia verzaubert im Süden mit ihren romantischen Gassen und der Festungsruine auf dem Gipfel. Vom antiken Sparta ist nicht viel geblieben, doch ein Reiseführer hilft bei der Interpretierung der historischen Stätte. Schließlich endet die Rundfahrt mit einigen Tagen Urlaub an einem der schönen südlichen Strände.
Der Besuch von Mantinea lohnt sich weniger wegen der äußerst spärlichen Überreste der einst von einer Mauer mit 105 Türmen umgebenen Stadt, sondern wegen einer 1972 erbauten Privatkirche. Der Architekt K. Papatheodoros mischte antike griechische, byzantinische und vokstümliche Elemente miteinander, schuf auch innen ein buntes, verspieltes und oft überraschendes Stlgemisch.. Das Ergebnis, ein dreidimensionales Puzzle, widerspricht zwar den Vorgaben der orthodoxen Kirche, dient aber dennoch manchmal für Taufen und Hochzeiten. Ein Tipp für Liebhaber von Skurrilitäten.
In einem ehemaligen Elektrizitätswerk aus den zwanziger Jahren des 20. Jh. wird auf Griechisch und Englisch alles erklärt, was man über den Olivenanbau und die Olivenverarbeitung wissen möchte. Versteinerte Olivenzweige belegen, dass es diesen Baum schon vor über 50 000 Jahren im östlichen Mittelmeerraum gab. Zu sehen sind außerdem antike Öllampen und Ölamphoren, viele technische Geräte der neueren Zeit, Fotos und Kurzfilme zum Thema. Attraktiv ist auch der kleine Museumsshop.
Die Burg von Mykene und ihre Kunstschätze gaben einer ganzen Kulturepoche den Namen. Bereits im 16. Jh. v. Chr. gab es königliche Schachtgräber. Der Palast kam 200 Jahre später hinzu. Die heute noch erhaltenen Festungsmauern und das Löwentor entstanden 1250 v. Chr., und bald darauf wurde auch der Königspalast erneuert. Das Löwenpaar über dem Eingang zur inneren Burg zählt zu den frühesten Beispielen europäischer Monumentalplastik. Gleich hinter dem Tor entdeckte Heinrich Schliemann 1876 einen gepflasterten Kreis mit Königsgräbern, aus dem er die Maske des Agamemnon barg. Sie ist im Archäologischen Nationalmuseum von Athen zu sehen. Außerhalb der Burg, an der Straße zum modernen Mikines, steht das Schatzhaus des Atreus aus dem 13. Jh. v. Chr., das bedeutendste Kuppelgrab der Epoche. 13 m hoch ragt seine Kuppel auf.
Klassizistische Stadtpalais prägen die Altstadt von Nauplia. Diese sind der Episode Nauplias als griechischer Hauptstadt (1829-34) während der Regentschaft König Ottos von Bayern zu verdanken. Auch Gebäude aus osmanischer und venezianischer Zeit, einige Kirchen und interessante Museen, sind erhalten. Läden bieten Kunsthandwerk, Schattenspielfiguren und alte Kelims zum Kauf an. Zur reichen Vasensammlung gehören Amphoren mit fantasievollen Darstellungen von Seegetier und Pflanzen. Den Helm eines Kriegers schmückt ein Eberzahn. Boote fahren hinüber zur Insel Bourtsi, die von einer venezianischen Burg beherrscht wird. Die Festung sicherte einst den Hafen. Eine Straße und eine Treppe mit 999 Stufen führen hinauf zur Festung Palamidi. Sie wurde 1711-14 erbaut und war lange das stärkste Bollwerk Griechenlands. Noch beeindruckender als das Innere ist der fulminante Ausblick auf die Stadt und den Argolischen Golf.
Tiryns wurde der Sage nach von König Eurystheus regiert, in dessen Dienst Herakles seine zwölf Heldentaten vollbrachte. Vom einstigen Glanz zeugen die Ruinen der Oberburg aus dem 14. Jh. v. Chr., deren Zyklopenmauerwerk aus gewaltigen, ohne Mörtel aneinandergefügten Steinen besteht. Am besten erhalten ist die 30 m lange Ostgalerie, deren Decke einem spitzbogigen Gewölbe ähnelt.
Das Asklepios-Heiligtum von Epidauros, einer der bedeutendsten Heil- und Kultorte der Antike, umfasste Tempel, Hospitäler und Sportstätten. Bauteile des runden Tholos, der Säulenhalle des Abaton und der Torbau des Gymnasions wurden rekonstruiert. Weltberühmt ist das Theater mit seinen 55 Sitzreihen über der runden Orchestra. Es bietet herrliche Ausblicke und eine exzellente Akustik. Im Sommer findet hier ein Theaterfestival statt. Das Museum bewahrt Architekturfragmente, Reliefs und Skulpturen, die bei Ausgrabungen zutage kamen. Auch einige der Gebäude von Epidauros werden anhand von Rekonstruktionszeichnungen näher erläutert. Das Katagogion mit vier schattigen Innenhöfen war Unterkunft für Pilger und Kurgäste. In den unterirdischen Gängen des Tholos wurden vermutlich Schlangen gehalten, und das Abaton diente als Heilschlafhalle.
Als Wunder der Natur gelten die beiden Dolinen am Rand von Didima. Durch den Einbruch von Karsthöhlendecken entstanden in der hinter dem Dorf aufragenden Bergflanke Krater von 100 m Durchmesser und 40 m Tiefe. In einen von ihnen führt ein kurzer Tunnel. Eremiten bauten in die Steilwände zwei kleine Kapellen hinein.
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