Verfügbare Unterkünfte (Camping Santafelicita)
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Via Cenghia 80
31030 Borso del Grappa
Venetien
Italien
Breitengrad 45° 48' 35" N (45.809848)
Längengrad 11° 45' 42" E (11.761913)
Die imposante Chiesa degli Eremitani wurde im 13. Jh. errichtet, bei einem Luftangriff 1944 weitgehend zerstört und anschließend wiederaufgebaut. Erhalten sind einige kostbare Fresken des Renaissancemalers Andrea Mantegna, etwa ›Himmelfahrt Mariens‹, ›Martyrium des hl. Christophorus‹ und ›Abtransport seines Leichnams‹. Im früheren Kloster zeigen die Musei Civici agli Eremitani archäologische Funde, Gemälde von Giorgione und Tizian sowie Skulpturen von Vittoria und Canova.
In der heute 112.000 Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Vicenza lebte und wirkte Andrea Palladio (1508-80). Der geniale Baumeister der Renaissance entwickelte einen gänzlich eigenständigen, von der Antike inspirierten Stil. Das altehrwürdige gotische Rathaus Palazzo della Ragione an der zentralen Piazza della Signoria hüllte er in von dorischen und ionischen Säulen gestützte Arkaden und machte es so zur ›Basilica Palladiana‹. Der schnurgerade Flanierboulevard Corso Palladio führt zum Teatro Olimpico. Das Theater mit steilen Sitzrängen nach römischem Vorbild und architektonischen Kulissen von Vincenzo Scamozzi war Palladios letztes Werk.
Hier keltern die Winzer den Recioto, einen süßen Dessertwein, wie es ihn landesweit kein zweites Mal gibt. Sie verwenden nur die besten, leicht vorgetrockneten Trauben. Für den Weißen müssen sie an den Hängen rund um Soave gereift sein, während der rote Recioto della Valpolicella sein blumiges Aroma den Lessinischen Hügeln nördlich von Verona verdankt. Ein Pflichtbesuch auch für Romantiker, denn unweit des Ortes liegen zwei Burgen mit überwältigender Aussicht einander gegenüber: das Castello della Villa und das Castello di Bellaguardia. Aug in Aug sollen in diesen Mauern die tödlich verfeindeten Veroneser Familien von Romeo und Julia residiert haben. Beide Castelli sind zu besichtigen (Zeiten bitte in der Touristinformation erfragen). Im Castello della Villa ist ein Restaurant untergebracht.
Unzählige Male ab dem 13. Jh. brannten Feinde die überdachte Holzbrücke über die Brenta, den Ponte Vecchio (auch Ponte degli Alpini), nieder oder das Hochwasser riss sie weg - und immer wieder aufs Neue wurde sie aufgebaut. Am schönsten vom großen Andrea Palladio 1596, an dessen Entwurf man sich seither bei jeder Rekonstruktion - zuletzt nach 1945 - akribisch hielt.
Nach Montecchio Maggiore locken nicht nur der Wein und die Erinnerung an die Geschichte der zwei Liebenden Romeo und Julia. Auch für den Kunstinteressierten gibt es einen Grund, das kleine Örtchen aufzusuchen: In der Villa Cordellina-Lombardi, die der venezianische Architekt Giorgio Massari im 18. Jh. erbaut hat, sind herrliche Fresken von Giambattista Tiepolo zu bewundern.
In Asolo fügen sich von Romanik bis Barock alle Baustile in vollendeter Harmonie zusammen. Ab 1500 zog es Venedigs Aristokratie in die sanft gewellten Hügel, an denen die elegantesten Villen entstanden. Besonders schön ist der Terrassengarten der Villa Scotti Pasini, die am Hang unterhalb der Festungsruine Rocca steht.
Für die Villa Barbaro (1558) in Maser nahm sich der Renaissance-Baumeister Andrea Palladio Landhäuser der Römer zum Vorbild. Die Räume wurden von Paolo Veronese mit illusionistischen Fresken ausgemalt. Manche stellen klassische Tugenden dar, andere widmen sich den Idealen des Landlebens oder der antiken Götterwelt.
Götter, Sagenhelden und Musen, Päpste, Kaiser und Staatsmänner geben sich im Museo Canova die Ehre. Ihre Skulpturen und Gipsmodelle, geschaffen von dem klassizistischen Bildhauer Antonio Canova (1757-1822), füllen die Säle des Museums. Besonders eindrucksvoll ist ihre Versammlung in dem weiten lichten Halle der Gipsoteca Ottocentesca aus dem 18. Jh., weitere Werke des exzentrischen Künstlers beherbergen die 1957 angebauten Flügel von Carlo Scarpa.
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