Verfügbare Unterkünfte (Camping Municipal La Pinède)
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Chemin des Sablières 502
84410 Bédoin
Provence-Alpes-Côte d'Azur
Frankreich
Breitengrad 44° 7' 30" N (44.125252)
Längengrad 5° 10' 22" E (5.172953)
Die ›Porte Romaine‹, ein Steinbogen auf der Nordseite der Kathedrale St-Siffrein, ist Carpentras’ einziges Denkmal aus römischer Zeit. Wichtiger im Stadtbild nimmt sich das Gotteshaus selber aus. St-Siffrein ist eine der wenigen gotischen Kathedralen der Provence. Im Jahr 1313 verlegte Papst Clemens V. seinen Amtssitz nach Carpentras, das schon seit 1229 im Besitz des Heiligen Stuhls in Rom war. Die Päpste zogen bald weiter nach Avignon, befestigten Carpentras jedoch mit mittelalterlichen Mauern. Zusammen mit der Porte d’Orange, einem massigen Stadttor aus dem 14. Jh., legen die Mauern noch immer einen wehrhaften Ring um die lebendige Kleinstadt.
Das Château gilt neben dem von Grignan als das bedeutendste Renaissance-Schloss der Provence. Wer die Nordfassade mit den markanten Türmen erblickt, hegt daran keinen Zweifel. Wenn am Abend die Sonne Schloss und Dorf grandios ausleuchtet, möchte man kaum glauben, dass das Ensemble einmal dem Verfall preisgegeben war. Erst der ungarische Maler und Graphiker Victor Vasarely rettete das Château de Gordes nach 1945 vor dem endgültigen Niedergang. In den herrschaftlichen Sälen sind heute 300 Werke des flämischen Pop-Art-Malers Pol Mara ausgestellt.
Das mittelalterliche Gordes scheint mit dem schroffen Fels über dem Coulon-Tal verwachsen zu sein. Renaissancegiebel und schmale Gassen staffeln sich, abgeschirmt von Toren und Mauern, am Hang. Krone des Ortes ist das Château de Gordes aus dem 16. Jh. In seinen Sälen sind Werke des flämischen Pop-Art-Malers Pol Mara (1920–98) ausgestellt.
Hoch über der Altstadt erhebt sich der Papstpalast Palais des Papes wie eine Burg und lockt jedes Jahr zahlreiche Interessierte in die Stadt an der Rhône. Lange residierte das Oberhaupt der katholischen Kirche im französischen Avignon. Der Papstpalast in der Provence gilt als einer der bedeutendsten gotischen Profanbauten Europas. Eine Besichtigung ist ein Highlight für alle, die sich für die Geschichte Avignons und Architektur interessieren. Reiseführer Avignons: Geschichte des Palais des Papes Aufgrund des immer größer werdenden französischen Einflusses auf die katholische Kirche wurde im Jahr 1305 erstmals ein französischer Bischof zum Papst gewählt: Klemens V. stand stark unter dem Einfluss der französischen Krone. Er kehrte Rom ab 1309 den Rücken und erklärte Avignon zur päpstlichen Residenz. Sein Nachfolger Papst Johannes XXII., ebenfalls Franzose, verlegte den Sitz des Papstes dann nach Avignon. Doch erst zwischen 1335 und 1342 wurde der mächtige Palais des Papes unter den Päpsten Benedikt XII. und Klemens VI. errichtet und in den darauffolgenden Jahren erweitert, umgebaut und ausgestaltet. Besichtigung des Palais des Papes Der wie eine Festung wirkende Palais des Papes erhebt sich hoch über den Gassen von Avignon. Er gehört wie die Brücke von Avignon zum UNESCO-Weltkulturerbe und kann besichtigt werden. Die Palastanlage teilt sich in einen älteren Teil im Norden (Palais Vieux), der unter Papst Benedikt XII. erbaut wurde, und einen neueren Teil (Palais Neuf). Letzterer wurde unter Papst Klemens VI. errichtet. Im Inneren des burgartigen Palastes erwarten Besucherinnen und Besucher Kapellen, Audienz- und Bankettsäle: Highlights sind der Speise- und Festsaal Grand Tinel, die Gerichtssäle und die mit farbenprächtigen Fresken ausgemalten Privatgemächer der Päpste. Gekrönt wird ein Besuch des Palais des Papes von einem herrlichen Ausblick auf die Stadt von den Terrassen der Anlage.
Die aus dem Volkslied ›Sur le pont dAvignon‹ berühmte, einst 900 m lange Brücke stammt aus dem 12. Jh. Nach mehrmaligem Wiederaufbau entriss ihr ein Hochwasser 1668 etliche Bögen: Von einst 22 blieben nur noch vier übrig. Auf einem der Pfeiler ehrt die Chapelle St-Nicolas den Schutzpatron der Schiffer.
Das in einem ehemaligen Stadtpalais des 17. Jh. beheimatete Museum gegenüber dem Eingang zum Theater verwahrt u.a. die Katastersteine der antiken Stadt, und damit quasi das Kopfsteuerverzeichnis der damaligen Einwohner. Näheres ist auch über die römischen Bauten der Stadt zu erfahren.
Der provenzalische Riese Mont Ventoux (1912 m) hat es in sich. Über den Col des Tempêtes, den Pass der Stürme, rast der Wind im Winter nicht selten mit 200 km/h hinweg. Oft bleibt die D 974 bis Ostern gesperrt. Ein unvergessliches Erlebnis bietet der weite Blick von der gewaltigen pyramidalen Spitze des höchsten Berges der Provence – vor allem zur Blütezeit im Frühsommer.
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