Verfügbare Unterkünfte (Camping Grenzstein)
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Oehningerstrasse 75
8260 Stein am Rhein
Ostschweiz
Schweiz
Breitengrad 47° 39' 38" N (47.660728)
Längengrad 8° 52' 29" E (8.874952)
Der im Schlösschenstiel erbaute Komplex Mühle Tiefenbrunnen (von Einheimischen dMühli genannt) - früher Brauerei und Mühle - beherbergt heute neben einem Restaurant, einem Café und dem Museum zur Esskultur Mühlerama die renommierte Kabarettbühne The Millers, die auch ein Stücke für Familien und Varieté-Veranstaltungen auf dem Programm hat.
Südlich vom Bürkliplatz wird es immer grüner und stiller. Der Landschaftsgarten an den Quaianlagen wurde 1887 eröffnet. Kern des Aboretums ist ein wissenschaftlicher Gehölzgarten mit exotischen Baumarten und seltenen Pflanzen aus aller Welt. Es gibt auch eine Gesteinssammlung, Wiesen, Bänke und Spazierwege. Das Seebad Enge hat eine Holzterrasse, Sauna und Bar und bietet ein fantastisches See- und Alpenpanorama.
Von diesem Platz aus ist alles Wichtige im Zentrum bequem zu erreichen: zu Fuß der Schiffsanleger am Bürkliplatz, das Opernhaus, das Oberdorf und der Utoquai, nach wenigen Tram-Stationen das Kunsthaus Zürich, das Niederdorf, die Bahnhofstrasse und der Hauptbahnhof. Nur wenige Schritte vom Bellevue entfernt befinden sich zwei legendäre Adressen des Zürcher Gastgewerbes: die Kronenhalle (Rämistr. 4) und das Café Odeon (Limmatquai 2). In beiden trafen sich Schriftsteller, Kreative und Künstler wie Coco Chanel, Yves Saint Laurent, Alberto Giacometti, James Joyce, Richard Strauss, die Dadaisten, Kurt Tucholsky, Klaus Mann, Stefan Zweig, Karl Kraus, Bertolt Brecht, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Auch Albert Einstein ließ sich gelegentlich in den Lokalen blicken. Die Kronenhalle glänzt zudem mit Originalwerken von Pablo Picasso, Marc Chagall und Joan Miró.
Dieser abschüssige, trapezförmige Platz ist nach Rudolf Stüssi benannt. Der Zürcher Bürgermeister hatte 1443 im Alten Zürichkrieg - einem Streit zwischen Zürich und den Eidgenossen aus Schwyz um das Erbe des letzten Grafen von Toggenburg - sein Leben gelassen. Ob die Brunnenfigur von 1574, ein stolzer Ritter mit Lanze, wirklich den Bürgermeister darstellt, ist allerdings nicht bewiesen. Die gut erhaltenen Wohnhäuser am oberen Teil des Platzes sind »echt alt«, jene an der Unterseite zum großen Teil rekonstruiert, etwa das Haus Zum Königstuhl, das erst 1938 errichtet wurde, den hübschen Erker aber vom Vorgängerbau übernommen hat.
Das Zürcher Rathaus, ein Bau der Spätrenaissance von 1698, steht am Quai, mit den Füßen in der Limmat. Figuren aus Antike und Stadtgeschichte schmücken die Fassade. Der Festsaal im Innern prunkt mit Stuckdecke, Gemälden und Turmkachelofen. Bis 2026 wird das Rathaus umfassend saniert. Die breite Rathausbrücke mit ihren Kiosken ist beliebt wegen des Ausblicks. Schräg gegenüber vom Rathaus, am Limmatquai 62, residiert das Literaturhaus Zürich. Die Bibliothek bietet historische Lesesäle.
Das Quartier um die Uferstraße Schipfe ist eines der ältesten und stimmungsvollsten in Zürich. Die heutige Bebauung besteht aus schmalen hohen Gebäuden des 17. und 18. Jh. Ein romantischer Fußweg, der teilweise unter Arkaden und über eine Holzbrücke verläuft, trennt die Schipfe vom Fluss. Früher wurden an diesem Uferabschnitt der Limmat Waren von den Seeschiffen auf Flussschiffe umgeladen. Heute findet man hier kleine Läden mit Mode oder Kunsthandwerk und das Restaurant Schipfe 16.
Die beiden ineinander übergehenden Gassen gehören zu den schönsten im Niederdorf. Extrem schmale Durchgänge, in denen zwei Personen kaum aneinander vorbeikommen, zweigen gelegentlich zur nächsten Gasse ab. Am Neumarkt stehen noch mittelalterliche Gebäude, darunter mehrere Zunfthäuser. Einige beherbergen Antiquitätengeschäfte, die anderen bieten urige Gasthäuser. Die Oepfelchammer (Rindermarkt 12) war das Stammlokal des Schriftstellers Gottfried Keller. Bis heute ist die alte Weinstube kaum verändert. Keller verbrachte den Großteil seines Lebens in der Altstadt von Zürich. Im Haus zur Sichel (Rindermarkt 9) wohnte er als Jugendlicher. Das Leben dort beschrieb er in seinem autobiografisch geprägten Roman ›Der grüne Heinrich‹ von 1855.
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