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Via Lepre 28
36020 San Nazario
Venetien
Italien
Breitengrad 45° 52' 41" N (45.8781269)
Längengrad 11° 43' 14" E (11.72068)
Gelegen im Norden Italiens, besticht das Trentino mit einmaligen Bergpanoramen, idyllischen Seen und charmanten Ortschaften. Die Mischung aus Kultur und Tradition macht die Region in den Dolomiten zu einem beliebten Urlaubsziel. Die Trentino-Karte hält Highlights wie Bozen, den nördlichen Gardasee oder das Fassatal bereit. Aktive Urlauberinnen und Urlauber starten zu Wanderungen in der Region, während Geschichtsinteressierte die Schlösser und Ruinen als Ausflugsziele zu schätzen wissen. Familien mit Kindern lieben das kühle Nass des Garda- oder Ledrosees, verbringen den Urlaubstag in einem der Klettergärten oder machen sich zu einer Mountainbike-Tour durch die Brenta-Dolomiten auf. Im Winter lässt sich hier ausgezeichnet Skifahren. Trentino-Tipps: das Valsugana Das Valsugana erstreckt sich im Südosten des Trentino in der Nähe von Trient. Am Oberlauf des Brenta gibt es mit dem Lago di Caldonazzo und dem Lago di Levico zwei idyllische Seen, die zum Baden und Wassersport einladen. Ein Highlight ist Borgo Valsugana, das mit Bauten aus dem Barock und der Spätrenaissance zu den schönsten Dörfern Italiens zählt. Oberhalb des Dorfs liegt das Castel Telvana, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht. Trentino-Reisetipps: beeindruckende Kulisse des Fassatals Das Fassatal gehört mit der Sellagruppe und der Marmolada zu den sehenswertesten Tälern der Region. Es handelt sich um das einzige Tal, in dem die Trentinerinnen und Trentiner noch Ladinisch, einen romanischen Dialekt, sprechen. Zahlreiche Skigebiete des Skikarussells Dolomiti Superski machen den Urlaub im Winter interessant. In den Sommermonaten lässt sich die Region sehr gut bei verschiedenen Wanderungen erkunden. Unterschiedliche Seilbahnen sind ganzjährig in Betrieb. Rund um den Gardasee Im Süden erstreckt sich der Gardasee , dessen nördliche Ortschaften Nago, Torbole und Riva del Garda laut Trentino-Karte zu dieser Region gehören. Die Winde am See sind ideal und so tummeln sich in den Sommermonaten hier zahlreiche Surferinnen und Surfer. Zum Bummeln sind die laut Maps miteinander verbundenen Promenaden der Örtchen ebenfalls perfekt geeignet.
Götter, Sagenhelden und Musen, Päpste, Kaiser und Staatsmänner geben sich im Museo Canova die Ehre. Ihre Skulpturen und Gipsmodelle, geschaffen von dem klassizistischen Bildhauer Antonio Canova (1757-1822), füllen die Säle des Museums. Besonders eindrucksvoll ist ihre Versammlung in dem weiten lichten Halle der Gipsoteca Ottocentesca aus dem 18. Jh., weitere Werke des exzentrischen Künstlers beherbergen die 1957 angebauten Flügel von Carlo Scarpa.
In der heute 112.000 Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Vicenza lebte und wirkte Andrea Palladio (1508-80). Der geniale Baumeister der Renaissance entwickelte einen gänzlich eigenständigen, von der Antike inspirierten Stil. Das altehrwürdige gotische Rathaus Palazzo della Ragione an der zentralen Piazza della Signoria hüllte er in von dorischen und ionischen Säulen gestützte Arkaden und machte es so zur ›Basilica Palladiana‹. Der schnurgerade Flanierboulevard Corso Palladio führt zum Teatro Olimpico. Das Theater mit steilen Sitzrängen nach römischem Vorbild und architektonischen Kulissen von Vincenzo Scamozzi war Palladios letztes Werk.
Hier keltern die Winzer den Recioto, einen süßen Dessertwein, wie es ihn landesweit kein zweites Mal gibt. Sie verwenden nur die besten, leicht vorgetrockneten Trauben. Für den Weißen müssen sie an den Hängen rund um Soave gereift sein, während der rote Recioto della Valpolicella sein blumiges Aroma den Lessinischen Hügeln nördlich von Verona verdankt. Ein Pflichtbesuch auch für Romantiker, denn unweit des Ortes liegen zwei Burgen mit überwältigender Aussicht einander gegenüber: das Castello della Villa und das Castello di Bellaguardia. Aug in Aug sollen in diesen Mauern die tödlich verfeindeten Veroneser Familien von Romeo und Julia residiert haben. Beide Castelli sind zu besichtigen (Zeiten bitte in der Touristinformation erfragen). Im Castello della Villa ist ein Restaurant untergebracht.
Für Liebhaber des Spiels aller Spiele ein Muss: Das mittelalterliche Scaliger-Städtchen mit seinen weithin sichtbaren zinnenbewehrten Mauern, die 2 km lang bis zur Oberen Burg auf dem Colle Pausolino führen, ist berühmt für sein Schachspiel im King-Size-Format. Auf der lang gestreckten zentralen Piazza vor der Unteren Burg (heute Rathaus) bildet das Pflaster ein Schachbrett. Darauf finden in geraden Jahren am zweiten Wochenende im September Turniere statt. Dabei sind nicht nur die Rösser echt. Einwohner in Kostümen im Stil des 15. Jh. stellen die anderen Figuren dar. Sie erinnern damit an die Legende von einem weisen Burgherrn, der einstmals die Bewerber um die Hand seiner Tochter nicht mit dem Schwert, sondern mit Schachfiguren gegeneinander hatte kämpfen lassen.
Nach Montecchio Maggiore locken nicht nur der Wein und die Erinnerung an die Geschichte der zwei Liebenden Romeo und Julia. Auch für den Kunstinteressierten gibt es einen Grund, das kleine Örtchen aufzusuchen: In der Villa Cordellina-Lombardi, die der venezianische Architekt Giorgio Massari im 18. Jh. erbaut hat, sind herrliche Fresken von Giambattista Tiepolo zu bewundern.
Das Museo Storico della Guerra 1915/19 im Ortsteil Canove und ein unübersehbares Ossario (Beinhaus) zeugen von den grausamen Schlachten des Ersten Weltkrieges. Als kulturhistorisches Zentrum der im 12 Jh. von Einwanderern aus Bayern besiedelten ›Hochebene der sieben Gemeinden‹ (Altopiano dei Sette Comuni) hingegen ist Asiago hochinteressant. Cimbern nannten die Italiener jene Zimmermannsleute aus dem Norden, die ihre eigene Sprache mitbrachten. Neuerdings gibt es ernstzunehmende Versuche zur Bewahrung dieses kostbaren Sprachschatzes (Cimbrisch). Bewahrt wird auch das Rezept für den Kräuterbitter ›Amaro Cimbro, wohltuender Abschluss eines üppigen Mahls.
Die Heimatstadt des Renaissance-Malers Jacopo Bassano (1517-92), eigentlich Jacopo da Ponte, liegt idyllisch zwischen dem Monte Grappa (1775 m) und einer weiten Ebene. Über die Brenta führt die überdachte Holzbrücke Ponte Vecchio, auch Ponte degli Alpini, die Andrea Palladio 1596 entwarf. Mit Fresken geschmückte Renaissancehäuser säumen die Straßen, die zur belebten Piazza della Libertà führen. Nahebei zeigt das Museo Civico, das im Kloster der Chiesa San Francesco (13. Jh.) an der Piazza Garibaldi untergebracht ist, schöne Gemälde von Jacopo Bassano.
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