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Poljicka cesta 53
21315 Dugi Rat
Split-Dalmatien
Kroatien
Breitengrad 43° 26' 29" N (43.441666)
Längengrad 16° 39' 8" E (16.65238)
Die Riva (kroatisch: Obala Hrvatskog narodnog preporoda) bildet die palmengesäumte Hafenpromenade direkt vor der Südfassade des Diokletianpalastes, wo jeder Morgen mit Espresso und Meerblick beginnt – ein kulinarisches Ritual, das auf Kroatisch Špica heißt. Ihre heutige Form bekam die Promenade vor rund zwei Jahrhunderten, als die Franzosen unter Marschall Marmont die Region regierten.
Der Jupiterov hram – der Jupitertempel – ist einer der am besten erhaltenen antiken Tempel Kroatiens und versteckt sich fast unscheinbar in einer schmalen Spliter Gasse unweit des Peristyls. Zwischen 295 und 305 n. Chr. erbaut, war er dem höchsten römischen Gott Jupiter geweiht und damit auch Kaiser Diokletian selbst, der sich als dessen gesalbten Sohn betrachtete. Mit der Ausbreitung des Christentums wurde der Tempel in ein Baptisterium umgewandelt. Vor dem Eingang bewacht eine ägyptische Granitsphinx den Zugang.
Pusti me proć – kroatisch für Lass mich durch – ist die schmalste Gasse Splits und eine der engsten ganz Kroatiens: ein kaum schulterbreiter Durchgang von rund zehn Metern, der sich direkt neben dem Jupitertempel durch das mittelalterliche Gewirr des Diokletianpalastes zwängt. Sie ist kein geplantes Baudenkmal, sondern ein organisch gewachsener Restspalt zwischen alten Mauern.
Die Matejuška war jahrhundertelang der Hafen der Spliter Fischer – von hier liefen die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels Veli Varoš Tag für Tag mit ihren Booten aufs Meer aus, um ihre Familien zu ernähren. Noch heute trocknen dort Netze in der Sonne, ein großer Fischhaken als Denkmal verabschiedet die Fischer aufs Meer – und der Tagesfang landet direkt vor Ort auf dem Grill. Der kleine Hafen ist heute einer der beliebtesten Treffpunkte der Stadt.
Das Veli Varoš, Splits ältestes Wohnviertel, war über Jahrhunderte ein einfaches Fischerviertel: steile Gassen, kleine Steinhäuser, Bewohnerinnen und Bewohner, die sich meist von Sardinen ernährten. Laut Überlieferung segnete Franz von Assisi das Viertel im Jahr 1212 persönlich – weshalb es lange Borgo di San Francesco hieß und noch heute ein Franziskanerkloster beherbergt. Heute ist Veli Varoš vor allem eines: der Ort, an dem Split noch nach Split aussieht: Wäsche zwischen den Häusern, Katzen auf Mauern, kein Touristentrubel.
Der an der Westspitze der Insel Hvar gelegene Hauptort Hvar gehörte über 400 Jahre lang zum Herrschaftsbereich Venedigs und war in dieser Zeit der wichtigste Adriahafen der Lagunenstadt. Von dieser glanzvollen Epoche künden am Hauptplatz Trg Sveti Stjepana die mit einem filigranen Glockenturm ausgestattete Kathedrale St. Stefan, der Uhrturm, die Loggia und das wuchtige Arsenal, in dem 1612 eines der ersten nachantiken kommunalen Theater eröffnet wurde.
Die Urlaubsregion Mitteldalmatien erstreckt sich in Südkroatien entlang der Adria. Sie reicht von Zadar über Split bis zum Neretva-Delta. Weiter im Süden Dalmatiens locken weitere Highlights wie Dubrovnik oder Cavtat. In Split und auf den vorgelagerten Inseln präsentiert der Reiseführer zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten für einen abwechslungsreichen Urlaub. Mitteldalmatien-Reisetipps für Kulturfans und Badeurlauber In Split erleben Reisende Badefreuden an der Adria und bestaunen imposante Kulturgüter. Die Hauptattraktion der Küstenstadt ist der Diokletianspalast . Die gigantische Palastanlage mit einer Fläche von 30.000 m² ließ der römische Kaiser Diokletian 305 n. Chr. als Altersruhesitz errichten. Bemerkenswert sind der Haupthof des Palastes, das zur Kathedrale umgestaltete Diokletianmausoleum und der einstige Jupiter-Tempel, heute die Taufkapelle des Heiligen Johannes. Urlaubsregion auf der Karte erkunden: Mitteldalmatien-Routenplaner Mit ADAC Maps gelingt es Urlaubsgästen, zu den schönsten Ausflugszielen Mitteldalmatiens die Route zu planen. Aus Split lohnt sich eine Überfahrt auf die Insel Hvar . In der gleichnamigen Inselhauptstadt ist nach einem Aufstieg zur mittelalterlichen Festung die Stadt gut zu überblicken. An der 50 km langen Makarska-Riviera ist Erholung an den Traumstränden der Ferienorte angesagt.
Die Marmontova ulica – Splits berühmteste Flaniermeile – verdankt ihren Namen einem Franzosen: Marschall Auguste Marmont, Napoleons Militärkommandant, der die Modernisierung der dalmatinischen Städte vorantrieb. Sie war die erste geplante Geradlinienstraße in ganz Split, angelegt parallel zum antiken Cardo des Diokletianpalastes – eine symbolische Verbindung zwischen antikem Erbe und moderner Stadtentwicklung. Hier eröffnete 1922 die erste Bibliothek der Stadt und Splits erstes Kino. Seit 1996 ist die Marmontova ulica Fußgängerzone – heute gesäumt von Cafés, Galerien und lokalen Läden, verbindet sie die Riva mit dem Kroatischen Nationaltheater.
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