Verfügbare Unterkünfte (Tjaldsvæaði Grindavik)
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Diese Campingplatz-Suchnummer findest du auch in der ADAC Camping App, im ADAC Camping- und Stellplatzführer Buch und in der dazugehörigen Planungslandkarte.
Austurvegur 26
240 Grindavik
Island
Island
Breitengrad 63° 50' 36" N (63.84346)
Längengrad 22° 25' 16" W (-22.42128)
Um das Jahr 870 begann die Kolonisation Islands durch Wikinger aus Norwegen. Der erste Siedler war Ingólfur Arnason. Nach damaliger Gepflogenheit warf er vor der Küste Islands die Hochsitzsäulen seines alten Hauses ins Meer und verkündete, sich dort niederzulassen, wo diese an Land gespült würden. Dies geschah in einer Bucht im Südwesten der Insel. Ingólfur nannte den Ort Reykjavík, ›Rauchbucht‹, vermutlich nach den dampfenden heißen Quellen. Heute ist Reykjavík die Hauptstadt Islands und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Hier leben rund 125.000 Menschen, in der Hauptstadtregion 200.000. Das ist mehr als die Hälfte aller Isländer. Reykjavík ist die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt, entsprechend bescheiden sind die Temperaturen. Selbst im Hochsommer klettert das Thermometer nur selten über 20 °C. Die Einwohner bezeichnen ihre Stadt gerne als nördliches Italien, denn im Sommer lieben sie es, in Cafés und auf Plätzen draußen zu sitzen. Überhaupt ist Reykjavík eine Stadt mit viel Lebensqualität, berühmt für ihre hervorragenden Restaurants, ihre Kneipenszene, die coolen, kleinen Designergeschäfte und ihre herrlichen Freibäder. Gespeist werden diese aus den heißen Quellen. Es ist ein großes Vergnügen, nach einem Besichtigungstag bei kühlen Außentemperaturen ein heißes Bad zu nehmen. Die überschaubare Größe Reykjavíks macht die Stadt ideal für Besucher. Die meisten Sehenswürdigkeiten lassen sich bequem zu Fuß erreichen.
2007 ließ Yoko Ono am Westufer der Insel Viðey zur Erinnerung an John Lennon den ›Imagine Peace Tower‹ errichten. Tagsüber wirkt der weiße niedrige Sockel, auf dessen Platten die Inschrift ›Imagine Peace‹ in zahlreichen Sprachen steht, eher unspektakulär. Seine Besonderheit entfaltet der Friedensturm als Lichtkunstwerk im Herbst nach Einbruch der Dunkelheit. In der Zeit vom 9. Oktober – Lennons Geburtstag – bis zum 8. Dezember – seinem Todestag – wird jeden Abend ein gewaltiger Laserstrahl in den Himmel geschickt.
Rund 50 km südwestlich der isländischen Hauptstadt liegt auf der Halbinsel Reykjanes inmitten eines Lavafeldes die Bláa Lónið, die Blaue Lagune. Mit ihrem milchig blauen Wasser zieht sie zahlreiche Badegäste an, die bei wohltemperierten 37–42 °C entspannen. Oder eine Maske aus Mineralienmatsch auflegen, die eine pflegende Wirkung auf die Haut hat. Besonders im Winter, wenn Schnee die Lavalandschaft bedeckt und aus der Lagune Dampf aufsteigt, ist das ein herrliches, geradezu mystisches Badeerlebnis. Dabei ist das Badeparadies eigentlich ein Abfallprodukt des benachbarten Geothermalkraftwerkes Svartsengi. Seit den 1970er-Jahren wird dort bis zu 240 °C heißes Wasser aus einer Tiefe von 2000 m zur Energiegewinnung an die Oberfläche gepumpt, das reine Wasser anschließend auf das Lavafeld geleitet, wo schließlich ein See – die Blaue Lagune – entstanden ist. Inzwischen besitzt das Thermalbad eine eigene Pumpanlage. Die Architektur des Thermalfreibades mit Umkleiden, Duschen und Restaurant fügt sich gut in die Lavalandschaft ein. Die lindernde Wirkung des Wassers bei Hautkrankheiten nutzt inzwischen auch eine an der Lagune angesiedelte Klinik.
Das 1973 gegründete Reykjavík Art Museum ist das größte Kunstmuseum des Landes und zählt in der isländischen Hauptstadt drei Standorte, die jeweils einem großen isländischen Künstler gewidmet sind: Am Alten Hafen befindet sich das Hafenhaus (Hafnarhús), das Werke des Pop-Art-Künstlers Erró zeigt. Am Park Laugardalur präsentiert das Ásmundur-Sveinsson-Museum (Ásmundursafn) Arbeiten des Bildhauers in seinem alten Wohnhaus. Das Kjarvalmuseum (Kjarvalstaðir) liegt in der kleinen Grünanlage Klambratún und stellt Bilder des Landschafsmalers aus.
In der kleinen Grünanlage Klambrátun liegt das Kjarvalmuseum (Kjarvalsstaðir), das sich dem Werk des isländischen Landschaftsmalers Jóhannes Sveinsson Kjarval (1885-1972) widmet. Der Grundstock des Museums stammt aus einer Schenkung des Künstlers kurz vor seinem Tod. Die Motive für seine Arbeiten fand Kjarval in der isländischen Landschaft und Sagenwelt. Viele Motive hat er immer wieder gemalt, um unterschiedliche Lichtverhältnisse und Stimmungen einzufangen. Das Museum präsentiert eine umfangreiche Sammlung seiner Werke in einer Dauerausstellung. Daneben werden isländische und ausländische Künstler in wechselnden Ausstellungen gezeigt.
Bei Bauarbeiten für ein neues Hotel in der Innenstadt von Reykjavík kamen im Jahr 2001 die Mauerreste eines Langhauses zum Vorschein. Man entschied, die Relikte an Ort und Stelle zu belassen und eine interaktive Ausstellung über die Besiedlung der Insel und das Leben in der Frühzeit Islands einzurichten. Der Ausstellungsname bezieht sich auf den Zeitpunkt der Landnahme, die dank der Lavaschichten eines Vulkanausbruches um das Jahr 871 ziemlich exakt einzugrenzen ist. Neben den Mauerresten, die vermutlich aus der Zeit um 930 stammen, gehören Fundstücke aus der Wikingerzeit aus Reykjavík und von der Insel Viðey zu den Exponaten. Um die Überbleibsel des Langhauses gruppieren sich Bildschirme, auf denen Filme gezeigt werden. Die Landnahmeausstellung (Landnámssýningin) ist Teil des Reykjavík City Museum (Borgarsögusafn). Ein paar Schritte weiter befindet sich das älteste, 1762 errichtete Haus Reykjavíks (Aðalstræti 10). Hier werden Wechselausstellungen gezeigt.
Vom Kongress- und Konzertgebäude Harpa bis zur Landzunge Örfirisey erstreckt sich der Alte Hafen (Gamla Höfn). Bei Örfirisey im westlichen Hafenbereich befinden sich die Anlegestellen für die Fischerboote, weiter östlich starten die Ausflugsboote zur Walbeobachtung und zuletzt kommen die Kais für kleinere Kreuzfahrtschiffe und die Küstenwache. Dort steht eine alte Lokomotive, mit der in den Jahren 1913-15 Material für den Ausbau des Hafens transportiert wurde. Der Hafen hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Quartier entwickelt. In die kleinen, alten Häuser – einst Lagerräume und Werkstätten – zogen Restaurants, Cafés und trendige Läden. Dazu kamen Museen wie das Schifffahrtsmuseum, Whales of Island, Aurora Reykjavík und das Saga Museum.
Am nördlichen Ufer des Stadtteichs Tjörnin befindet sich das Reykjavíker Rathaus (Ráðhúsið), für dessen Bau eine Ecke des Gewässers trockengelegt werden musste. Das 1992 fertiggestellte Gebäude besteht aus zwei rechteckigen Baukörpern mit halbrunden Dächern. Große Glasflächen und monumentale Rundpfeiler, die auf der Seeseite aus dem Wasser emporwachsen, lockern die strenge Sichtbetonfassade auf. Vom Nordostufer führt eine Brücke über den Teich direkt zum seeseitigen Gebäudetrakt. Für Besucher interessant ist das 3D-Reliefmodell Islands im Foyer. Außerdem ist hier die Touristeninformation untergebracht. Vom Café, das auf Seelevel liegt, können Enten und Schwäne beobachtet werden. Tjörnin liegt am Rand einer Parkanlage und bietet vielen Vogelarten mitten in der Stadt einen Brutplatz.
Sind Hunde auf Tjaldsvæaði Grindavik erlaubt?
Nein, Haustiere sind auf dem Campingplatz nicht erlaubt.
Hat Tjaldsvæaði Grindavik einen Pool?
Nein, Tjaldsvæaði Grindavik hat keinen Pool. Erfahre Einzelheiten zum Pool und anderen Ausstattungen auf dieser Seite.
Wieviel kostet der Aufenthalt auf Tjaldsvæaði Grindavik?
Die Preise für Tjaldsvæaði Grindavik könnten je nach Aufenthalt variieren (z. B. gewählter Zeitraum, Personen). Erfahre mehr zu den Preisen auf dieser Seite.
Welche Essens-/Einkaufsmöglichkeiten bietet Tjaldsvæaði Grindavik?
Hat Tjaldsvæaði Grindavik Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste?
Gibt es Internet auf Tjaldsvæaði Grindavik?
Verfügt Tjaldsvæaði Grindavik über ein Zertifikat?
Wie weit ist der nächste Ort vom Tjaldsvæaði Grindavik entfernt?
Gibt es auf dem Tjaldsvæaði Grindavik eine vollständige VE-Station?