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Haus Sternen 1
6196 Marbach LU
Zentralschweiz
Schweiz
Breitengrad 46° 52' 21" N (46.872737)
Längengrad 7° 54' 36" E (7.910092)
Das Bauerndorf liegt auf einer südexponierten Geländeterrasse und bietet einen wunderschönen Blick auf Äcker, Weiden und Höfe einer intakten bäuerlichen Kulturlandschaft. Unterhalb des Dorfes steht die uralte Ruine eines Klosters mit kleinem Museum (neben Pfarrhaus), das Mönche aus der Abtei von Cluny im Burgund 1072 gegründet hatten.
Rund 20 Kilometer südlich von Bern beginnt eine völlig andere Welt. Sie ist vom dörflichen Alltag vergangener Jahrhunderte geprägt. Schwarzenburg ist das Zentrum des Naturparks Gantrisch, und hier bestimmt ein behäbiger Rhythmus das tägliche Leben. Im Ort lohnt ein Blick auf den mit Holzschindeln gedeckten pyramidenförmigen Kirchturm der 1463 erbauten Chäppeli (Kapelle).
Stets nebelfrei und entsprechend aussichtsreich ist der Längenberg, der sich von Bern Richtung Süden zieht und so die Hauptstadt mit dem voralpinen Schwarzenburgerland verbindet. Auf der Höhe empfängt Zimmerwald inmitten üppiger Wiesen seine sonnenhungrigen Gäste. Der kleine Ort bietet einen weiten Blick über das Gürbetal zwischen Bern und Thun und bis zur Kette der berühmten Berner Alpengipfel, allen voran Eiger, Mönch und Jungfrau. Noch heute erinnert man sich an jene Tage im Jahr 1915, als im ehemaligen Bauerndorf europäische Geschichte geschrieben wurde: Hier trafen sich die Großen der Sozialistischen Internationale - unter ihnen Lenin und Trotzki - um zu beraten, wie der Erste Weltkrieg zu beenden sei.
Schon fast in den Bergen liegt das vor allem bei den Stadtbernern beliebte Wander- und Skigebiet Gurnigel. Die einsame voralpine Berglandschaft ist über einen kurvenreiche Straße von Riggisberg aus zu erreichen. Seine Tourismustradition reicht bis ins 16. Jh. zurück, als die Schwefelquellen das Ziel für Heilung suchende Gäste waren. Heute lehnt man sich gemütlich auf der Terrasse des Berghauses zurück. Bewegungshungrige gehen auf einen der vielen Wanderwege, Sportliche kraxeln auf den Gipfel des 2176 m hohen Gantrisch. Der Aufstieg dauert rund zwei Stunden. Als Belohnung wartet bei klarem Wetter ein weiter Blick hinüber zu den majestätischen Gipfeln der Berner Alpen. Im Winter präpariert das Langlaufzentrum auf 1500-1600 m Loipen für Skating und Klassischen Langlauf und auch Skilifte für Abfahrtslauf fehlen nicht.
Das Schloss Schwarzenburg war Sitz der Amtmänner, später der Regierungsstatthalter. Erbaut wurde es im 16. Jh. als Ersatz für die Grasburg, heute eine Ruine nicht weit vom Schloss. Das rechteckige, dreigeschossige Schloss mit Treppenturm, ummauertem Hof, Ecktürmchen und Wehrgängen diente niemals zur Verteidigung, sondern hatte stets repräsentative Funktion. Heute ist es ein Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Konzerten und Lesungen.
Der kleine Park jenseits des Flusses ist für sich hübsch, nicht sonderlich aufregend, aber dafür ein Ort der Ruhe. Neben historischen Grün- und Teichanlagen mit vielen Skulpturen sind hier 200 Rosensorten, 200 Irisarten und Moorbeete mit 28 verschiedenen Rhododendren zu bestaunen. Wer den Blick lieber schweifen lässt, hat von hier aus die beste Aussicht auf die Aare-Schleife samt Berner Altstadt. Erst seit 1913 ist der Rosengarten eine öffentlich zugängliche Anlage. Vor seiner Umgestaltung 1951 bis 1962 diente der Rosengarten der unteren Stadt von 1765 bis 1877 als Friedhof. Auch das gleichnamige, sich mitten im Rosengarten befindliche Restaurant (www.rosengarten.be) eröffnet den Ausblick auf die Häuserreihen der Altstadt.
Schmucke Dörfer mit schön verzierten Bauernhäusern, ringsum weitläufige, saftig grüne Wiesen – Landwirtschaft prägt dieses beschauliche Tal, das nur langsam zu den Alpen hin ansteigt. Wimmis, Erlenbach, Därstetten, Oberwil und Boltigen verbindet der Simmentaler Hausweg: als Tal- oder als Terrassenweg. Naturpfade oder wenig befahrene Nebenstraßen führen in verschiedenen Etappen an vielen stattlichen Bauernhäusern mit Zimmermannskunst und Fassadenmalerei vorbei.
Mitten in der Stadt erstreckt sich am rechten Aareufer der Botanische Garten der Universität Bern. Hier wachsen in sieben Gewächshäusern und auf zwei Hektar Freiland mehr als 6000 Pflanzenarten aus den Alpen, den Tropen, der Wüste - ein grüner und lichter Gegenpol zur urbanen Dichte der Altstadt, der vor allem einen interessanten Einblick in die Schweizer Flora und Bergwelt zulässt. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm ergänzt das Erlebnis Natur mit Workshops, Kräuterfesten, Vernissagen und Märchenabenden.
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