Verfügbare Unterkünfte (Ortosalato Agricamping)
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Terza Traversa C.da Scala
98040 Torregrotta
Sizilien
Italien
Breitengrad 38° 12' 57" N (38.216066)
Längengrad 15° 21' 7" E (15.35217)
An der Spitze des italienischen Stiefels mit Blick auf Sizilien liegt Reggio Calabria (170.000 Einw.), das 743 v. Chr. als griechische Kolonie Rhegion gegründet wurde. Im 3. Jh. v. Chr. ließen sich hier die Römer nieder, später geriet die Stadt unter die Herrschaft der Byzantiner, dann unter die der Normannen. Als Teil des Königreichs Neapel wurde Reggio von den Häusern Anjou, Aragon und Bourbon regiert, ab dem 13. Jh. bis 1860. Einen kompletten Neuanfang erlebte die Stadt nach dem Erdbeben von 1908: Sie wurde im Schachbrettmuster neu angelegt und erhielt das bis heute beeindruckende architektonische Gesicht im Stil des Historismus und Jugendstils. Außerdem hat Reggio Calabria eine Reihe hübscher Strandbäder.
Das Archäologische Museum veranschaulicht die Geschichte der griechischen Besiedlung Kalabriens zwischen dem 8. und 3. Jh. v. Chr. Ein zentrales Augenmerk liegt auf der Unterwasserarchäologie. Schiffsladungen von Amphoren sind zu bestaunen, der bronzene ›Kopf des Philosophen‹ aus Porticello und die weltberühmten ›Bronzi di Riace‹ (5. Jh. v. Chr.), zwei lebensgroße Bronzestatuen, die vor Riace aus dem Meer geborgen wurden. Die beiden Athleten, es handelt sich wohl um Helden der griechischen Mythologie, waren für den Kampf gerüstet. Ihre blendend schönen Körper zeigen interessante Details: Brustwarzen und Lippen sind aus Kupfer, die Zähne aus Silberfolie und die Augen aus Bernstein. Als Meister werden Phidias und Polyklet in Erwägung gezogen.
Der Hafenort, der sich zu beiden Seiten des schmalen Capo di Milazzo erstreckt, ist Startpunkt der Fähren zu den Liparischen Inseln. Sehenswert ist das hoch über der Oberstadt thronende imposante Kastell aus der Zeit Friedrichs II. (13. Jh.). Zu einem kühlen Bad in natürlichen Felsenpools lädt an der Spitze des Kaps die Piscina di Venere ein, die man vom Parkplatz aus auf einem kurzen Fußweg durch Oliven- und Kakteenlandschaft erreicht.
Vom Zentrum Taorminas, 200 m hoch auf einer Terrasse des Monte Tauro gelegen, verkehrt eine Seilbahn hinunter in den Stadtteil Mazzarò, der mit seinen zwei Stränden in den Sommermonaten zum Baden einlädt. Gegenüber der Talstation erstreckt sich der kleine Lido Mazzarò mit seinem Kiesstrand. Schöner ist der Lido Isola Bella mit der vorgelagerten gleichnamigen Insel. Die kleine Isola Bella mit ihrer üppigen Vegetation ist, abhängig vom Wasserstand, über eine schmale Sandbank zu erreichen. Dort befindet sich das Museo Naturalistico Regionale di Isola Bella. Vom Strand werden Bootsausflüge zur gegenüberliegenden Grotta Azzurra angeboten.
Rund 5 km südwestlich der kleinen Ortschaft Casalvecchio Siculo befindet sich die Normannenkirche Santi Pietro e Paolo aus dem 12. Jh. Der Sakralbau besticht durch seine dekorative Fassade aus rötlichen Ziegeln, weißem Kalk- und schwarzem Lavastein. Den oberen Abschluss bildet ein Zinnenkranz. Zwei Kuppeln mit roten Dächern krönen das Kleinod.
Das kleine Savoca, rund 40 km südlich von Messina gelegen, hat sich als Drehort einiger Szenen des Mafia-Epos ›Der Pate‹ weit über Sizilien hinaus einen Namen gemacht. Der in der Folge einsetzende Tourismus hat dem malerischen Bergdorf einen bescheidenen Wohlstand beschert. Von den Ruinen der Normannenburg besteht ein prächtiger Rundumblick auf das bergige Umland, der in östlicher Richtung bis zur Küste reicht. In der Krypta der ehemaligen Kapuziner-Klosterkirche lässt sich eine etwas makabere Sehenswürdigkeit besichtigen. Dort stehten in 17 Nischen die elegant gekleideten, mumifizierten Überreste von Priestern und Adeligen des Ortes aus dem 19. Jh.
Wo sich im Dorf Tindari die Wallfahrtskirche Santuario della Madonna Nera erhebt, stand in der Antike ein Tempel zu Ehren der Göttin Athena. Hoch über dem ›Mare secco‹, einer seltsamen Dünenformation aus goldfarbenem Sand, fanden sich, nicht anders als heute, Menschen ein, um von einer weiblichen Gottheit Hilfe, Schutz und Trost zu erflehen. Die Ausgrabungszone des antiken Tyndaris umfasst ein griechisches Theater, Wohnhäuser und ein kleines Museum.
Nahe der Basilika der Schwarzen Madonna von Tindari befindet sich der angenehme Badeort Oliveri. Es gibt keine Bausünden, dennoch existiert eine gute touristische Infrastruktur und der Ort ist sogar mit der Bahn ab Palermo gut zu erreichen. Inzwischen finden sich viele Bed & Breakfasts sowie Ferienwohnungen und Restaurants mit frischer Meeresküche, die zu einem entspannten Aufenthalt einladen. Etwas Besonderes sind in Oliveri die Strände. Schon am Ort selbst locken gute Sandstrände, geht man aber ein paar Schritte Richtung Westen, gelangt man in die Lagunenlandschaft, das Mare Secco (›Trockenes Meer‹). Hier strecken sich lange Sandbänke unterhalb des Pilgerortes Tindari ins Meer hinaus und bieten beste Bademöglichkeiten. Die unter Naturschutz gestellte Landschaft hat mit ihrem Pflanzenreichtum und dem Blick auf die Liparischen Inseln ihre ganz eigene Atmosphäre. Oliveri liegt günstig, um Tagesausflüge nach Cefalù oder auf die Eolie (Liparischen Inseln) zu machen. Mit Milazzo, Piraino oder Gioiosa Marea locken weitere malerische Reiseziele. Mit dem Auto gelangt man auch schnell in die beeindruckende Bergwelt der Monti Peloritani. Text: Mit freundlicher Genehmigung des Verlags GRÄFE UND UNZER
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Wieviel kostet der Aufenthalt auf Ortosalato Agricamping?
Die Preise für Ortosalato Agricamping könnten je nach Aufenthalt variieren (z. B. gewählter Zeitraum, Personen). Erfahre mehr zu den Preisen auf dieser Seite.
Hat Ortosalato Agricamping Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste?
Nein, Ortosalato Agricamping bietet keine Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste.
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Ortosalato Agricamping ist aktuell mit keinem Zertifikat ausgezeichnet.
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