Verfügbare Unterkünfte (Camping Weißenburg)
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Eichstätter Landstraße 10
91781 Weißenburg
Bayern
Deutschland
Breitengrad 49° 1' 9" N (49.01925143)
Längengrad 10° 59' 47" E (10.99648718)
Die Tourist-Information Weißenburg ist im gleichen Haus wie das Römermuseum und das Bayerische Limes-Informationszentrum untergebracht. Die Entdeckung des Römerschatzes im Jahre 1979 war eine Überraschung. Bei Gartenarbeiten kamen die wertvollen Fundstücke zutage. Funde wie Schmuckobjekte, Scherben von Ton- und Glasgefäßen, Münzen und Votivtafeln sowie Helme und Opferschalen sind im Römermuseum Weißenburg ausgestellt.
Die Entdeckung der gut erhaltenen Bäderanlage unweit des großen Römerkastells Biriciana ist den Arbeiten für den Bau einer Reihenhäuserzeile zu verdanken. Ein halbes Jahr dauerte die Sicherungsgrabung, bis im Herbst 1977 das Gebäude vollends freigelegt war. Heute kann der Besucher bei seinem Rundgang alle Räumlichkeiten der Therme überblicken.
Ein typisches Römerkastell steht in Pfünz, östlich von Eichstätt. Das Kastell Vetoniana, das den Altmühlübergang wichtiger Heeresstraßen sicherte, wurde auf seinen antiken Fundamenten zu großen Teilen rekonstruiert. Ein Rundweg mit Informationstafeln führt um das Kastell herum durch das Gelände einer ausgedehnten Zivilsiedlung mit 124 Häusern und drei Tempeln. Jedes Jahr am dritten Wochenende im Juli erwacht das Kastell für zwei Tage zum Leben. Römische Truppen ziehen ein, römische Speisen werden zubereitet, Kampftechniken vorgeführt, römische Spiele gespielt.
Bereits Karl der Große hatte 793 die Vision einer Schiffsverbindung zwischen Donau und Rhein. Seine Landvermesser machten zwischen Schwäbischer Rezart und Altmühl die europäische Wasserscheide aus. An einer Stelle, an der die beiden Flüsse nur 2 km voneinander entfernt sind, ordnete der Kaiser den Bau eines Kanals an. Das Vorhaben scheiterte letztlich an Witterungsverhältnissen. Immerhin sind rund 1200 m der Fossa Carolina, des ›Karlsgrabens‹, bis heute erhalten geblieben, am allerbesten zu sehen im Dorf Graben, wo auch Informationstafeln aufgestellt sind. Weitere Informationen zeigt eine Ausstellung in der Karlsgrabenstraße, auf markierten Rundwegen lässt sich der Karlsgraben erkunden. Gut 1000 Jahre später griff der bayerische König Ludwig I. den alten Traum wieder auf. Sein ›Ludwig-Donau-Main-Kanal‹ wurde 1846 fertiggestellt. Nicht weniger als 100 Schleusen hatten die Schiffe auf der Strecke zwischen Bamberg und Kelheim zu passieren, für die 177 Kanalkilometer mussten daher 47 Stunden Fahrzeit veranschlagt werden. Nach anfänglichem Erfolg nahm die auf dem Wasserweg beförderte Frachtmenge bald rapide ab. Grund war die steigende Konkurrenz der viel schnelleren Eisenbahn. 1950 wurde die königliche Wasserstraße aufgelassen. Geblieben sind einige alleengesäumte Kanalabschnitte mit alten Treidelpfaden.
Astronomie hat in Nürnberg eine lange Tradition. Hier wurde 1543 das Hauptwerk von Nicolaus Copernikus gedruckt — es brachte das mittelalterliche Weltbild ins Wanken — und 1515 fertigte Albrecht Dürer die erste gedruckte Sternenkarte an. 1927 gehörte Nürnberg zu den ersten Städten der Welt, die ein Planetarium bauten, heute ist es das einzige Großplanetarium Bayerns. Es nutzt modernste Techniken, um den Weltraum so nah und spannend wie möglich zu zeigen. Die Projektionen füllen die 18-Meter-Kuppel aus, und der Besucher fühlt sich mittendrin in einer Reise durchs Sonnensystem, zur Milchstraße und über sie hinaus.
Von 1216 bis 1789 war Ellingen Sitz der Ballei Franken des Deutschen Ordens, bevor es 1806 an Bayern fiel und 1815 von König Max I. seinem Feldmarschall Fürst von Wrede übergeben wurde. Der barocke Schlossneubau erfolgte Anfang des 18. Jh. nach Plänen von Franz Keller; die Umgestaltung im Stil des frühen Klassizismus wurde ab 1774 nach Plänen von Michel dIxnard vorgenommen. Im Inneren sind die Deutschordensräume, die kunstvolle Intarsienkabinette und die Schlosskirche sehenswert. In den fürstlichen Raumfolgen können die noch erhaltenen Seiden- und Papiertapeten des frühen 19. Jh. bewundert werden. Im Park der Residenz blühen ab März unter den alten Bäumen tausende Blausternchen (lat. Scilla).
In der gut erhaltenen Altstadt von Pappenheim bedeutet jeder Schritt ein Stückchen Geschichte. Angefangen bei Baudenkmälern wie dem Augustinerkloster aus dem 14. Jh. und dem historischen Rathaus bis zu den reizvollen Straßenzügen mit ihren Geschäften und Gaststätten. Die Zuverlässigkeit und Treue der Pappenheimer lobte übrigens schon Schiller. Zumindest legte er seinem Wallenstein den berühmten Ausspruch »daran erkenn’ ich meine Pappenheimer« in den Mund. Hoch über der Altmühl und der Stadt wacht die mittelalterliche Burg.
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