Verfügbare Unterkünfte (Camping & Apartments Nirvana)
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Kumborskih ribara 77
85340 Herceg Novi
Montenegro
Montenegro
Breitengrad 42° 26' 17" N (42.43830429)
Längengrad 18° 35' 30" E (18.5917473)
Im äußersten südöstlichen Winkel der fjordartigen Bucht von Kotor konnte sich die gleichnamige Stadt trotz schwerer Erdbeben (u.a. 1667 und 1979) ihr mittelalterliches Erbe bewahren. Die Stadtmauern mit 5 km Länge und bis zu 20 m Höhe schließen drei Tore und zehn Bastionen ein. Dahinter konzentrieren sich auf engstem Raum Denkmäler wie der Fürstenpalast, der Uhrturm und die Kathedrale Sveti Tripuna, in ihrer heutigen Form aus dem Jahr 1166. Zwei große Anker flankieren den Eingang zum Grgurina-Palast und weisen auf das darin eingerichtete Schifffahrtsmuseum (Pomorski muzej Crne Gore) hin. Es dokumentiert die jahrhundertelange Tüchtigkeit der Seefahrer aus der Bucht.
Auf dem ersten Platz östlich des Pile-Tors erinnert ein monumentaler Kuppelbau an das raffinierte System der mittelalterlichen Wasserversorgung. Die Stadt beauftragte 1438 den Neapolitaner Onofrio della Cava mit dem Bau einer Wasserleitung, die Wasser aus der 12 km entfernten Quelle Sumet nach Dubrovnik führte. Der vieleckige Onofrio-Brunnen wurde beim Erdbeben 1667 schwer beschädigt. Von seinem einstigen Schmuck sind nur noch 16 halbplastische Porträts erhalten, durch deren Mund das Wasser in das 16-seitige Becken floss.
Der prachtvollste Profanbau der Stadt stammt aus dem 15. Jh., dem Übergang von Spätgotik zu Frührenaissance. Im Rektorenpalast (Knežev dvor) wohnten die Rektoren, hier tagten der Kleine und der Große Rat, wurden öffentliche Empfänge und Audienzen abgehalten. Sehenswert sind vor allem die Loggia und der von Arkaden umgebene Innenhof mit guter Akustik, in dem während des Dubrovniker Sommerfestivals Konzerte stattfinden. Eine prächtige barocke Treppe führt hinauf zu den Prunksälen und Wohnräumen, darunter das rot ausgestattete Kabinett des Rektors. Heute beherbergt der Palast das Kulturhistorische Museum, das mit Uniformen und Trachten, Gemälden und Möbeln Einblicke in Dubrovniks Vergangenheit gewährt.
Am südlichsten Zipfel der Adriaküste Kroatiens wartet Dubrovnik mit maritimem Charme und mittelalterlichem Flair. Ihren historischen Charakter mit beeindruckenden Stadtmauern und zahlreichen Festungsanlagen konnte sich die Stadt bis heute bewahren. Dubrovnik zählt bis heute nur rund 42.000 Einwohnerinnen und Einwohner, hat sich aber trotzdem zu einem der touristischen Zentren des Landes entwickelt. Dabei profitiert es ohne Zweifel von dem Sonnenreichtum Dalmatiens, der die Hafenstadt mit ihren herrlichen Stränden zum Eldorado für Badegäste macht. Weltweite Berühmtheit erlangte Dubrovnik als Drehort international erfolgreicher Serien wie Game of Thrones. Badespaß in Dubrovnik: Reisetipps für den Besuch am Strand Die Lage an der Adriaküste macht gewissermaßen den Reiz Dubrovniks aus. Einer der bekanntesten Strandabschnitte, zu denen Gäste ihre Route planen, ist der Banje Beach. Er erstreckt sich nicht weit von der Stadtmauer entfernt und bietet während eines Tages am Meer einen grandiosen Ausblick auf die Insel Lokrum. Ist der Banje Beach im Sommer zu voll, weichen Urlauberinnen und Urlauber am besten auf den Buza Beach aus. Der naturbelassene Felsenstrand hat einen direkten Zugang ins Meer, das über mehrere Felsstufen erreichbar ist. Im Urlaub bietet sich hier die Gelegenheit für zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Bootstouren und Jetski. Highlights der Altstadt von Dubrovnik Neben den Stränden gehört die Altstadt Dubrovniks zu den Sehenswürdigkeiten, die auf einer Reise nach Kroatien nicht fehlen dürfen. Schon seit 1979 handelt gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Stadrun markiert den beliebtesten Teil der Stadt, vielen ist er auch als Placa bekannt: Hier befinden sich die Hauptstraße der Altstadt und der Sponza Palast. Auch der Onofrio-Brunnen, der eins der Wahrzeichen Dubrovniks ist, lässt sich hier besichtigen. Nicht weit von der Altstadt entfernt erwartet Besucherinnen und Besucher die Festung Lovrijenac . Sie liegt auf einem 37 m hohen Hügel und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung. Ausflugsziele in der Umgebung: Elaphiten und Mljet Mit dem Reiseführer und der Karte von ADAC Maps lassen sich rund um Dubrovnik gelegene Ausflugsziele wie die Elaphiten erkunden. Sie sind vielen auch als Vorgärten der Stadt bekannt und sind ein beeindruckendes Archipel. Per Boot lässt sich die Insel Lopud, die rund 40 Minuten von Dubrovnik entfernt ist, erreichen. Auf der Insel gibt es einen der schönsten kroatischen Strände. Rund 90 km entfernt von Dubrovnik wartet der Nationalpark Mljet. Die bewaldete Insel präsentiert sich inmitten des Mittelmeeres.
Das auf einer bewaldeten Landzunge gelegene Cavtat ist mit seiner hübschen Altstadt und herrlichen Stränden wie geschaffen für geruhsame Urlaubstage. Von der Uferpromenade sind es nur wenige Schritte in die Altstadt mit dem Rektorenpalast (Knezev dvor), der heute das Stadtmuseum beherbergt. Die Kirche Sveti Nikola schmücken Bilder des Malers Vlaho Bukovac (1855-1922). Weitere Werke des impressionistischen Künstlers können in seinem Geburtshaus besichtigt werden. Sehenswert ist auch das Franziskanerkloster mit einem spätgotischen Altar in der Blasiuskirche (Sveti Vlaho). Wer die Steinstufen zum Friedhof hinaufsteigt, genießt einen wunderbaren Blick auf die weite Bucht bis nach Dubrovnik.
Nur ein schmaler Durchgang trennt die kleine, 1520 errichtete Erlöserkapelle Sveti Spas vom Franziskanerkloster. Seine dicken, aus dem 14. Jh. stammenden Mauern bergen zwei der interessantesten Sehenswürdigkeiten Dubrovniks. Üppig begrünt ist der idyllische Kreuzgang mit 60 feingliedrigen Doppelsäulen, deren mit Masken verzierte Kapitelle individuell gestaltet sind. Zum Franziskanermuseum gehört eine Klosterapotheke. Sie ist im Originalzustand aus dem Jahr 1317 erhalten und damit eine der ältesten Europas.
Mit seiner mächtigen Kuppel und der barocken Fassade erinnert die dreischiffige, Mariä Himmelfahrt geweihte Kirche an Bauwerke in Rom. Und von dort kamen nach dem Erdbeben 1667 auch die Architekten Buffalini und Andreotti. Die kostbare Innenausstattung entspricht dem majestätischen Äußeren. Das Hauptaltarbild, die Himmelfahrt Mariä, schuf 1552 der Venezianer Tizian.
Südlich von Cavtat erstreckt sich die durch Kanalsysteme fruchtbar gemachte Konavle-Ebene, die von den bis über 1200 m hoch aufragenden Karstgebirgen Bosniens und Montenegros begrenzt wird. Um gut 30 Dörfer reihen sich Felder, Ackerterrassen und Weingärten zu dem rund 200 qkm großen ›Garten Dubrovniks‹. Auffallend sind die Zypressen, die hier in der größten Dichte Europas auftreten. Die Einheimischen sind für ihre einzigartigen Trachten bekannt.
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