Verfügbare Unterkünfte (Alenquer Camping)
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R. Principal 10
2580-330 Alenquer
Lissabon
Portugal
Breitengrad 39° 3' 32" N (39.059108)
Längengrad 9° 1' 41" W (-9.028321)
König João V. (1689-1750) versprach unter dynastischem Leistungsdruck den Bau eines Konvents, wenn sich denn nur ein Kindersegen einstelle. Und siehe da - der König wurde Vater. Also begann 1717 in Mafra der Bau des gigantischen Palácio e Convento de Mafra. Hinter der 220 m langen Westfront des Marmor-Prunkbaus befanden sich ein Konvent für 300 Mönche und ein Königspalast. Literarisch begegnet dem Leser dieses Bauwerk in Jose Saramagos Roman Das Memorial. Darin thematisiert ist der Gegensatz Reich-Arm anhand dieses gigantischen Bauprojekt im Gegensatz zur damals armen Bevölkerung.
Schimmernde Schätze vor schwarzen Wänden: Das Museum ist Ländern wie Indien oder Japan sowie der früheren portugiesischen Kolonie Macau gewidmet, deren Waren Handelsschiffe ab dem 16. Jh. als Luxusgüter nach Europa brachten. In der ersten Etage des Museums, einem einstigen Lagerhaus für Südfrüchte und Stockfisch, sind Skulpturen, Porzellan, Lack- und Perlmuttkästchen, Gemälde, chinesische Wandschirme, Silber- und Elfenbeinarbeiten ausgestellt. Die Sammlung Kwok-On in der zweiten Etage widmet sich den darstellenden Künsten Asiens. Zu den Exponaten gehören Puppen, Drachen, Theatermasken, Tanzkostüme und Musikinstrumente.
Ohne diese im Jahr 1880 eingeweite Pumpstation hätten viele Menschen in Lissabon wohl buchstäblich auf dem Trockenen gesessen. Heute beherbergt die beeindruckende alte Anlage das international preisgekrönte Museum des Wassers, Museu da Água. Hier stehen die Dampfmaschinen, die bis 1930 das hierher geleitete Wasser des Alviela-Flusses in höher gelegene Stadtteile pumpten. Im Museum kommen aber auch aktuelle ökologische Aspekte nicht zu kurz. Zu dem Wassermuseum gehört westlich des Stadtzentrums unter anderem auch der Aquädukt Águas Livres.
Um Lissabons Wasserversorgung sicherzustellen, entstand 1732–48 der ›Aquädukt der freien Wasser‹, der nordwestlich der Stadt bei Queluz beginnt. Er hat eine Länge von 18,6 km, einschließlich der Nebenkanäle sind es sogar fast 60 km. Bemerkenswert ist vor allem jener 941 m lange Abschnitt des Aquädukts, der sich mit 35 Bögen über das Tal von Alcântara spannt. Deren höchster misst stolze 65 m. So gewagt die Konstruktion wirkt, sie ist eine architektonische und technische Meisterleistung und überstand sogar das Erdbeben von 1755. Gut 200 Jahre später, 1968, wurde der Betrieb eingestellt. Auf beiden Seiten der Wasserleitung verlaufen Fußwege. Wer schwindelfrei ist, kann sich auf diese einsamen Höhen wagen und die Aussicht über das Alcântara-Tal genießen. Der Blick wandert zum Tejo und über die Ponte de 25 Abril bis zur Statue des Cristo Rei. Zugang ist die Calçada da Quintinha im Stadtteil Campolide.
Das Stadtviertel Chiado grenzt westlich an die Baixa an. In den Straßen erinnern verschnörkelte Hausfassaden an das 19. Jh., als hier die vornehme Gesellschaft flanierte, einkaufte und ins Opernhaus São Carlos strömte.Das 1793 erbaute neoklassizistische Gebäude ist Lissabons einziges Opernhaus und eine gute Adresse für Opern, klassische Konzerte, Chormusik und Ballett. Beim Festival ao Largo alljährlich im Juli finden Konzerte auf dem Platz vor der Oper statt, bei freiem Eintritt. Bei einem Großbrand 1988 wurden 18 Wohn- und Geschäftshäuser zerstört. Bis 2002 dauerte der Wiederaufbau nach Plänen des portugiesischen Architekten Álvaro Siza Vieira. Hinter originalgetreu rekonstruierten Fassaden entstanden moderne Geschäfts- und Bürogebäude. Lebensader des Chiado ist die Rua Garrett. Neben Dependancen internationaler Modelabels gibt es in der Einkaufsstraße noch immer traditionsreiche Geschäfte, darunter einige alte Buchläden. Alteingesessen ist auch das gediegene Literatencafé A Brasileira (Nr. 120), dessen prominentester Gast der Schriftsteller Fernando Pessoa (1888–1935) war. Ein Opfer der Flammen wurde 1988 auch das Traditionskaufhaus Grandes Armazéns, das nach dem Wiederaufbau als Shopping Center Armazéns do Chiado neu erstrahlt.
Im Jahr 2016, zum 50. Geburtstag, erhielt die Ponte 25 de Abril die Experiência Pilar 7, eine interaktive Ausstellung mit Modellen und Zeichnungen am Fuß des Pfeilers 7 und einem spektakulären Aussichtspunkt. Mit dem Glasaufzug geht es 65 m hinauf zur gläsernen Plattform hoch über der Stadtautobahn und dem Fluss.
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Nein, Alenquer Camping bietet keine Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste.
Verfügt Alenquer Camping über ein Zertifikat?
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