Verfügbare Unterkünfte (Alenquer Camping)
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R. Principal 10
2580-330 Alenquer
Lissabon
Portugal
Breitengrad 39° 3' 32" N (39.059108)
Längengrad 9° 1' 41" W (-9.028321)
Das Museu Coleção Berardo, beheimatet im Centro Cultural Belém (CCB), präsentiert die Kunstsammlung von José Berardo, die rund 1000 Werke internationaler Kunst der Moderne und Gegenwart umfasst. Vertreten sind u.a. Künstler wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Francis Bacon, Henry Moore und Andy Warhol. Ein Schwerpunkt der Kolletktion liegt auf moderner und zeitgenössischer Kunst Portugals. Seit dem Sommer 2007 können Kunstfreunde ist im Kulturzentrum Belém ein neues Museum besuchen. Auf über 300 Mio. Euro veranschlagte ein bekanntes Auktionshaus den Wert der Sammlung von Werken der modernen und zeitgenössischen Kunst, die der von der Insel Madeira stammende Multimillionär José Berardo zusammengetragen hat. Sie besteht aus insgesamt über 800 Werken (überwiegend Gemälden), von denen rund ein Drittel hier zu sehen ist. Vertreten sind auch bekannte Künstler wie Pablo Picasso, Joan Miró, René Magritte, Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Francis Bacon sowie - aus Portugal - Mário Cesariny und Paula Rego.
Der Palácio Nacional de Belém aus dem 16. Jh. diente einst der portugiesischen Königsfamilie als Gästehaus und ist heute Amtssitz des Staatspräsidenten. Der Palast mit seiner rosafarbenen Fassade erstreckt sich über mehrere Ebenen. In der Reithalle Picadeiro Reila wird ein Teil der Kutschen aus dem Museu Nacional dos Coches ausgestellt.
Die Mãe dÁgua, ›die Mutter des Wassers‹, fungierte als Speicher für das über den Aqueduto das Águas Livres nach Lissabon geleitete Trinkwasser. Das Wasserbecken mit einer Tiefe von 7,5 m fasst rund 5300 m3 und diente bis etwa 1900 der Trinkwasserversorgung Lissabons.Für Wasserinteressierte ist auch ein Museum angeschlossen.
Die Igreja da Graça ist über die Terrasse des gleichnamigen Miradouros zu erreichen. Die Kirche gehörte einst zum angrenzenden Convento da Graça aus dem 13. Jh., das heute vom Militär genutzt wird und nicht zu besichtigen ist. Das Gotteshaus selbst wurde beim Erdbeben 1755 stark zerstört und in der Folge auf kreuzförmigem Grundriss und im barocken Stil wiederaufgebaut. Der einschiffige Innenraum ist in Weiß, Rosa und Grau gehalten.
Das im Westflügel des Mosteiro dos Jerónimos untergebrachte Marinemuseum (Museu de Marinha) informiert anhand von Schiffsmodellen, nautischen Instrumenten, Seekarten und Uniformen über die bedeutende Seefahrernation Portugal. Seine Exponate stammen aus verschiedenen Epochen der portugiesischen Seefahrt. Spezielle Augenmerke gelten unter anderem der technischen Entwicklung der Seefahrt und der Navegationmethoden sowie dem Schiffbau und der Fischerei. Einige größere Objekte stehen in einer modernen Halle, darunter Galeeren, ehemalige königliche Yachten und das Wasserflugzeug ›Santa Cruz‹, mit dem Gago Coutinho und Sacadura Cabral im Jahr 1922 die letzte Etappe der ersten Überquerung des Südatlantik auf dem Luftweg bewältigten. Sie flogen in mehreren Etappen von Lissabon nach Rio de Janeiro. Wegen technischer Probleme mussten sie unterwegs zweimal auf andere Flugzeuge wechseln. Eine Replik der ›Santa Cruz‹ ist auf einer Grünfläche nahe dem Turm von Belém zu bewundern.
Der Westflügel des Mosteiro dos Jerónimus, der erst 1908 vollendet wurde, beherbergt heute das Archäologische Nationalmuseum mit Exponaten aus ganz Portugal, darunter römische Mosaike und antiker Schmuck. Hinzu kommt eine große Ägyptische Sammlung.(Wegen Restaurationsarbeiten geschl. bis vorauss. 2025.)
Nahe Mafra steht das Miniatur-Dorf ›Aldeia Típica de José Franco‹. Nicht nur Kinder haben ihren Spass an den vom Töpfer José Franco (1920-2009) in jahrzehntelanger Arbeit liebevoll und detailreich gebauten Läden und Werkstätten im Stil von anno dazumal. Ein altes Klassenzimmer darf nicht fehlen. Raffiniert konstruierte Szenarien mit beweglichen Figuren stellen Aktivitäten aus dem Dorfalltag früherer Zeiten nach. Als Andenken kann man Töpferwaren kaufen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eine Spezialität des Hauses istt ›Pão com chouriço‹, warmes Brot, frisch aus dem Ofen, mit kleinen Scheiben herzhafter Wurst.
Der Largo do Carmo liegt im historischen Stadtviertel Chiado in Lissabon und ist mit seinen Cafés, Bänken unter schattigen Bäumen und dem zentralen Brunnen ein beliebter Treffpunkt. An der Ostseite des malerischen Platzes ragen die Ruinen der Igreja do Carmo auf. Die Kirche des Kameliterklosters Convento do Carmo wurde bei einem Erdbeben Mitte des 18. Jahrhunderts fast vollständig zerstört. Ein Teil des Gebäudes beheimatet heute das Museu Arqueológico do Carmo. Largo do Carmo – ein Platz voller Leben und Poesie Heute ist der Largo do Carmo in Lissabon ein Platz zum Verweilen. Die zahlreichen Bauten im Pombalino-Stil zeugen vom Wiederaufbau nach dem Erdbeben. Der Brunnen Chafariz do Carmo in der Mitte begeistert mit kunstvollen klassizistischen Formen. Beeindruckend sind die Ruinen der Klosterkirche des Karmeliterklosters. Nach dem Erdbeben begannen Wiederaufbauarbeiten, die jedoch wieder eingestellt wurden. Die Kirche blieb als Ruine erhalten. Im 19. Jahrhundert wurde in einem Teil des Klosters das Archäologische Museum untergebracht. In der Kirchenruine finden in den Sommermonaten kulturelle Veranstaltungen statt. Der Largo do Carmo in der jüngeren Geschichte Auch in der jüngeren Geschichte stand der Largo do Carmo im Mittelpunkt. Während der Nelkenrevolution in den 1970-er Jahren verschanzte sich der Premierminister Marcello Caetano in der Kaserne der Guarda Nacional Republicana. Nach Verhandlungen ergab er sich den Truppen der Revolutionsbewegung. Das Geschehen am Largo do Carmo läutete mit weiteren Aktionen der Revolutionäre das Ende der Diktatur in Portugal ein. Der 25. April wird als Tag der Freiheit gefeiert, in der Kaserne befindet sich heute das Museu da Guarda Nacional Republicana.
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Nein, Alenquer Camping bietet keine Sanitärkabinen für mobilitätseingeschränkte Gäste.
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