Caming im Wallis

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Besonderheiten zum Camping im Wallis

Rund um die malerische Alpenlandschaft, die mit mehr als 8.000 km Wanderwegen ihr Netz zieht, fühlen sich Bergkletterer und Gipfelprofis gleichermaßen wohl. Während die einen im Sommer mit dem Vierbeiner die Landschaft von den Campingplätzen im Wallis aus auf langen Wegen erforschen, erfreuen sich Skifahrer und Loipengänger über die schneesicheren Pisten: Die Dufourspitze ist mit einer Höhe von 4.634 m der höchste Berg der Schweiz und bietet sportliche Herausforderungen. Naturfreunde und Genießer finden Campingplätze im Oberwallis inmitten einer abwechslungsreichen Landschaft, wo die Idylle durch Schafherden und winzige Bergdörfer geprägt ist.

Anreise

Von Deutschland bis in den Kanton Wallis trennen Wohnmobilfahrer etwa 850 km. Wer seine Reise vom Süden Deutschlands starten kann, hat dementsprechend nur 650 km zurückzulegen und sein Ziel an einem halben Tag erreicht. Die meisten Urlauber passieren bei der Anreise die Autobahnen A96 und A1. Zunächst geht es in Richtung Lindau, bevor die Reisenden bei Bregenz die Grenze zur Schweiz überqueren. Es ist ratsam, noch vorher zu tanken, da die Benzinpreise im Nachbarland höher sind. Zudem ist eine Vignette sichtbar am Auto anzubringen.

Es geht nun weiter auf der A1 Richtung St. Gallen über Winterthur bis nach Zürich. Dort können Gäste eine Pause einlegen, um die Stadt zu besichtigen. Natürlich können sich Besucher auch in den nahegelegenen Bergen einen Zwischenstopp machen, bevor die letzte Etappe in den Kanton Wallis genommen wird: Anreisende bleiben zunächst auf der A1 und folgen den Autobahnschildern nach Lausanne/Fribourg/Neuchâtel/Bern-Neufeld. Anschließend biegt man auf die A12 in Richtung Vevey/Fribourg/Bern-Bümpliz ab, bevor es bei der Ausfahrt La Veyre nach Simplon/Gd-St-Bernard/Martigny/Montreux weitergeht. Nach beinahe 90 km haben Gäste mit der Ausfahrt Sierre-est/Salgesch/Val d'Anniviers ihr Ziel in der Schweiz erreicht.

Reiseziele im Wallis

Der drittgrößte Kanton der Schweiz fasziniert besonders durch seine Landschaften und Täler. Abgesehen von der Haupstadt Sitten mit ihren zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten überzeugen das Ober-, Mittel- und Unterwallis und ihre vielen kleinen Gemeinden mit Ursprünglichkeit, Landcharme und Kulinarik.

Im Zentrum des Kantons und des Weins: Sitten

Sitten, die Hauptstadt des Wallis, begeistert mit einer mittelalterlichen Altstadt. Neben der sehenswerten Basilique de Valere auf dem südlicheren der zwei Berghügel mit der ältesten noch spielbaren Orgel der Welt zählt auch der Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert der Kathedrale Unserer Lieben Frau zum Kulturgut der Stadt. Der historische Ortskern ist von Hügeln und Felsen umgeben: Im Osten bietet der Fels Valère mit 611 m über dem Meeresspiegel einen Blick auf die weiter nordöstlich gelegene Festungsruine Tourbillon auf 658 m über dem Meeresspiegel.

Kultur und Kulinarik in Visp

Besucher, die Ihren Campingurlaub mit dem Besuch von Opern, Theateraufführungen oder Konzerten verbinden möchten, kommen nach Visp im Oberwallis. Auch in der Gastronomie hat die Gemeinde einiges zu bieten: In Visperterminen wachsen auf einem der höchsten Weinberge nördlich des Alpenkammes die Reben für den bekannten Weißen Heida.

Gastronomie

Eine deftige Brotzeit gehört für die Walliser zum Sommer. Auch Urlauber auf dem Campingplatz genießen dazu das für die Region typische Walliser Roggenbrot. Dazu isst man abgehangenes Rindfleisch, Walliser Trockenfleisch und manchmal auch Safran. Wer im Restaurant einen Walliser Teller bestellt, bekommt Trockenspeck oder Rohschinken, Hüsswurscht aus Rind-und Schweinefleisch sowie Walliser Käse. In der Winterzeit ist das Walliser Raclette eine Spezialität auf den Menükarten der Restaurants. Gäste, die auf Fleisch verzichten möchten, können den Gemüsekuchen Cholera probieren, der mit Lauch, Kartoffeln, Äpfeln und Käse eine deftige, aber gesunde Hauptmahlzeit ist. Dazu munden die Weine der Region: Der Rote Durize und der Eyholzer sind für Feinschmecker ein Genuss, während die Weißweinsorten Planscher und Resi Experimentierfreudige anregen.

Wetter

Kaum Niederschlag und trockenes, mildes Klima bestimmen den Kanton Wallis in der Schweiz. Die klare Luft genießen Besucher nicht nur auf den Bergspitzen. Aufgrund der Lage zwischen dem Gebirgsmassiv im Süden und den Berner Alpen im Norden, die Höhen bis zu 4.000 m erreichen, fallen im Wallis nur selten Niederschläge. Zwischen Ober- und Unterwallis herrschen teils starke Temperaturunterschiede. So erreicht das Thermometer im unteren Tal im Sommer Höchstwerte von bis zu 27 Grad, im Winter liegen diese knapp unter dem Gefrierpunkt. Darüber hinaus zählt das Unterwallis zu den trockensten Tälern in Europa.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Grande Dixence: Die Staumauer am Lac des Dix zählt dank einer Höhe von 285 m zu den höchsten weltweit.
  • Charles Kuonen Hängebrücke: Die längste Fußgänger-Hängebrücke weltweit über der Ortschaft Randa misst 494 m und verbindet Zermatt und Grächen am Europaweg.
  • Parc d’Attractions du Châtelard: Am Lac du Vieux Emosson warten hier zahlreiche rund 250 Millionen Jahre alte Fußabdrücke von Dinosauriern.
  • Aletschgletscher: Der größter Gletscher der Alpen ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch und speist den Stausee Gibidum oberhalb der Massaschlucht.
  • Stockalperschloss: Zwischen 1651 und 1671 wurde der mächtige Bau mit dreistöckigem Arkadenhof und den drei Zwiebeltürmen Kaspar, Melchior und Balthasar erbaut.

Top 2 Insidertipps

  • Eisgrotte von Saas-Fee: Aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen Besucher beim Anblick des einmaligen Eispavillons, der mit Eisskulpturen und magische Lichtinstallationen verzaubert. Für die ganze Familie ist die Eiswelt von innen auf 3.500 m Höhe zu entdecken.
  • Ringkuhkämpfe auf der Moosalp: Wie beim Stierkampf in Spanien, jedoch ohne Verletzung der Tiere, wird jedes Jahr beim Alpaufzug bei Törbel die stärkste Kuh oder Färse gekürt.

Aktivitäten und Ausflüge

Im Winter wie im Sommer gehört die Walliser Bergwelt zu den schönsten Naturerlebnisplätzen. Während die einen beim Skifahren und Loipengehen aktiv werden, genießen andere traumhafte Ausblicke zu den Gifpfelspitzen und kehren in gemütliche Gaststätten ein.

„Die Türen der Sonne“ erfüllen Winterträume

Über Abwechslung freuen sich die Alpinisten im Wallis. Eines der größten Skigebiete ist Portes du Soleil mit mehr als 650 Pistenkilometern. Garantiert schneesicher sind Champéry, Champoussin und Les Crosets im Val d’Illiez. Langläufer entdecken Goms mit seinen 86 km langen Wegen.

Lötschental: Gletscher, Seen und Pisten

Ein Ausflug ins Tal im Bezirk Westlich Raron ist genau das Richtige für Aktivurlauber beim Camping im Wallis. Im hinteren Teil des Lötschentales entdecken Besucher beim Wandern am Langgletscher den Gebirgsfluss Lonza, während es zum Baden an den Schwarzsee geht. Auf der Lauchernalp rasen in der Zwischenzeit Skiprofis auf schneesicheren Hängen hinunter. Bergprofis machen sich im Skigebiet zum höchsten Winterwanderweg Europas auf gut 3.000 m Höhe auf.

Auf den größten Gletscher mit der Bahn

Zwei Luftseilbahnen bringen Gäste auf die Bettmeralp am Aletschgletscher. Bei idealem Wetter können Besucher vom Hochplateau ins nebelerfüllte Tal blicken. Wer zur Fiescheralp weiterfährt, entdeckt das Skigebiet Altesch Arena mit 104 Pistenkilometern.

Events

Ob Sport, Musik oder Maskenball auf Schweizer Art: Der Kanton Wallis ist für jeden Spaß zu haben und fasziniert mit allerhand Brauchtum.

Januar

  • Volksskirennen Belalp Hexe: „Wer schafft es am schnellsten den Berg hinunter?“, heißt es bei dieser Veranstaltung zu Ehren der mythischen Zauberwesen auf der Belalp bereit seit 1983. Mit grimmigen Masken, langen Nasen und Warzen verkleidet flitzen die beinahe 2.000 Teilnehmer die 12 km lange Hexenabfahrt vom Hohstock Richtung Kühmatte bis hinunter ins Tal nach Tschuggen.

Februar

  • Karneval: Monthey ist – neben Basel und Luzern – das Zentrum für die Närrischen aus allen Teilen der Schweiz. Der bekannte Umzug wird von traditioneller Guggenmusik begleitet.

August

  • Sierre-Zinal: Der anspruchsvolle Berglauf durch die Felslandschaft des Wallis ist auch für sportliche Camper eine wahre Herausforderung: Die Strecke führt über 31 km, bis auf 2.200 m hinauf und über 1.100 Höhenmetern hinweg.