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Wohnmobil Langzeitmiete: Reisegenuss über mehrere Wochen

Die Elternzeit, ein Sabbatical oder einfach nur die Winterflucht können Gründe sein, sich für eine Langezeitmiete bei einem Wohnmobil zu entscheiden. Mit der richtigen Planung lassen sich dabei erhebliche Kosten sparen, denn Freikilometer pro Tag oder eine entsprechend lange Dauer können den Preis deutlich absenken. Wir haben ein paar Tipps für die Langzeitmiete zusammengetragen.

Sich eine Auszeit vom Job zu nehmen oder die Elternzeit auf Reisen im Camper zu verbringen, wird in Deutschland immer populärer. Neben einem klassischen Urlaub auf fernen Kontinenten erfreut sich Camping einer wachsenden Beliebtheit. Mit dem Wohnmobil spontan und ungebunden Europa zu entdecken, steht bei vielen Menschen ganz oben auf dem Wunschzettel. Sich hierfür eigens ein Wohnmobil anzuschaffen, wäre eine große Investition, die viele Budgets sprengen dürfte. Eine Langzeitmiete eines Campers ist in diesem Zusammenhang die logischste Alternative.

Langzeitmiete eines Wohnmobils – Welche Vorteile gibt es?

Das Reisemobil über einen langen Zeitraum zu mieten, unterscheidet sich im Grunde nicht großartig von der normalen Miete eines Wohnmobiles.

Der Reisezeitraum, die Länge der Reise in Kilometer und Zeit sowie die Anzahl der Schlafplätze sind ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Fahrzeugs. Wohnmobilvermieter sprechen ab einem Zeitraum von vier Wochen über eine Langzeitvermietung. Ist dieser Mietzeitraum erreicht, gibt es bei den meisten Anbietern wie PaulCamper, McRent, Yescapa oder dem ADAC erhebliche Mietvorteile. Diese variieren natürlich von Reisemobilvermietung zu Reisemobilvermietung.

  • Ab einer Mietzeit von 30 Tagen und mehr reduziert sich der Mietpreis in Deutschland. Dieser ist aber immer noch saisonal abhängig. In der Nebensaison fällt der Preis natürlich günstiger aus.
  • Die Inklusivkilometer pro Tag erhöhen sich bei einem längeren Zeitraum.
  • Bei Reisen mit Kind wird zusätzliches Inventar kostenlos angeboten. Ein Kindersitz oder ein Kinderbett können den Komfort und die Sicherheit im Urlaub erhöhen.
  • Es werden Sparpakete angeboten, bei denen beispielsweise die Versorgung mit 2x 11 Kilogram Gas oder die Endreinigung im Preis enthalten sind.

Wichtig ist, sich im Vorfeld umfassend zu informieren und mit mehreren Vermietungen in Kontakt zu treten, um sich individuelle Angebote erstellen zu lassen. In der Regel haben diese ausreichend Spielraum, um dir ein paar Mietvorteile mit auf den Weg zu geben. Das Vergleichen kann den Geldbeutel erheblich schonen.

Wo kann ich Wohnmobile für einen längeren Zeitraum mieten?

Der ADAC ist ein sehr kompetenter Partner in diesem Bereich. Das Unternehmen verfügt über eine große Fahrzeugflotte und die Mietzeit kann sehr flexibel gestaltet werden. Eine Vollkaskoversicherung und natürlich der umfassende Pannenschutz sprechen für das Mieten beim ADAC. Mietcamper für längere Reisen sind alternativ bei PaulCamper, Yescapa und McRent buchbar.

Ein Womo kann auch direkt beim Händler angemietet werden. Hymer, Knaus oder Dethleffs verkaufen nicht nur Reisemobile, sie treten auch als Wohnmobilvermietung in Deutschland in Erscheinung. Das Fahrzeug und die Mietzeit können von dir selbst bestimmt werden.

Eine dritte Option sind private Vermietungen über Ebay und vergleichbaren Plattformen. Die Preise sind im Vergleich zum ADAC, PaulCamper & Co. meist günstiger, jedoch gibt es gleich mehrere Nachteile. Die Mietzeit kann natürlich mit dem Vermietpartner individuell ausgehandelt werden, jedoch müssen auch Übereinkünfte im Schadensfall getroffen werden. Privatvermieter verfügen in der Regel über eine Vollkaskoversicherung, die auch einen Unfall von fremden Personen absichert. Dies musst du unbedingt im Vorfeld klären, um im Urlaub abgesichert zu sein. Oftmals muss dann nur die Selbstbeteiligung übernommen werden. Das genaue Lesen der Anzeigen bei Ebay und Co. kann dich vor Schaden bewahren.

Du willst mehr darüber erfahren, welche Steuern du auf dein Wohnmobil zahlen musst? Lies unseren Ratgeber dazu.

Worauf muss ich beim Mieten eines Wohnmobils achten?

Bei der Wohnmobil-Übernahme sollten Preis und Versicherung schon geklärt sein. Das Womo muss als "Selbstfahrer Vermietfahrzeug" zugelassen sein, damit ein entsprechender Versicherungsschutz existiert. Wichtig sind die Absprachen in Bezug auf Defekte und Reparaturen, um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen.

Wohnmobilvermieter wie der ADAC stellen eine Inventarliste zusammen, die bei der Übergabe genau kontrolliert werden sollte. Der Innenraum beim Mietcamper sollte sauber und gepflegt aussehen. Gibt es Vorschäden, sind diese vor dem Fahrantritt zu bemängeln. Ein technischer Check beim Reisemobil hilft, böse Überraschungen zu vermeiden. Zuletzt musst du dir überlegen, welches Campingzubehör (Fahrradhalter, Gasflaschen, Campingmöbel, Kabel) für deinen Wohnmobilurlaub notwendig ist. Bei sehr langen Mietzeiten lassen sich Saisonpreise und Sparpakete aushandeln.

In unserem Ratgeber sind noch einmal alle Fakten zu Wohnmobilvermietung aufgeführt.

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