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Ab in den Süden - 5 Gründe fürs Überwintern

Der Winter ist viel zu kalt, zu nass und zu trübe? Stimmt, zumindest hier in Deutschland. Wer ein Wohnmobil oder einen Caravan besitzt und genug Zeit hat, kann der kalten Jahreszeit leicht entfliehen und im Süden überwintern. Du überlegst noch, ob das was für dich ist? Dann werden diese fünf Gründe fürs Überwintern dich überzeugen!

1. Kein Schmuddelwetter mehr

Wenn der Herbst vorübergeht, bringt der Wechsel in weiten Teilen des Landes kein Winter Wunderland, sondern eher graues Einerlei aus Nieselregen, Nebel, Wolken, Kälte und viel zu wenig Sonne. Der Winter hier in Deutschland kann das Gemüt schon arg belasten. Dem Schmuddelwetter zu entfliehen, ist eine echte Wohltat für viele Menschen. Beim Überwintern in warmen Ländern im Süden kommt der Körper in Sachen Sonne voll auf seine Kosten, ohne unter der drückenden Hitze des Sommers zu leiden. Wer campt, ist außerdem viel draußen und bekommt jede Menge frische Luft. Zusammen mit Sonnenschein ist das das beste Rezept gegen den Winter-Blues.

2. Kein Einwintern nötig

Wer sich entscheidet, in warmen Gegenden zu überwintern, spart sich das Einwintern des Wohnmobils, Campers oder Caravans. Du musst also dein Gefährt nicht aufwändig dafür herrichten, die hiesige Kälte gut zu überstehen, sondern nimmst es einfach mit in freundlicheres Klima. Das spart nicht nur Zeit und Arbeit, sondern unter Umständen auch Geld, denn irgendwo muss das Wohnmobil oder der Wohnwagen ja den Winter über stehen. Wer es ganz konsequent angeht, könnte sogar die eigene Wohnung für die Zeit des Überwinterns untervermieten, um die laufenden Kosten gering zu halten. Im Winter mit dem Camper unterwegs zu sein, entlastet also unter Umständen sogar die Haushaltskasse.

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Schnee und Eis sind nicht jedermanns Sache.

3. Ruhige Nebensaison statt volle Hauptreisezeit

In der Hauptreisezeit im Sommer stapeln sich die Touristen in den beliebten Urlaubsregionen in Spanien, Italien oder Portugal fast schon, doch im Winter sieht das anders aus. Wer sich für das Überwintern im Süden entscheidet, entscheidet sich gleichzeitig für die Nebensaison und damit für mehr Ruhe und weniger Touristen. Das erhöht die Qualität des Urlaubs in mancherlei Hinsicht deutlich. Meist ist sogar das Meer noch bis tief in den Winter warm genug für ein erfrischendes Bad – ganz ohne lange Suche nach einem freien Plätzchen für das Handtuch und den Sonnenschirm.

Man sollte sich aber nicht von der Ruhe an manchen Orten und Sehenswürdigkeiten täuschen lassen: Auf den Campingplätzen in beliebten Regionen zum Überwintern ist auch in der hierzulande kalten Jahreszeit ziemlich viel los. Es ist daher ratsam, sich schon vor dem Trip zum Überwintern zu überlegen, welche Plätze man ansteuern möchte, und dort rechtzeitig zu reservieren.

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4. Fahren ist besser als stehen

Ein Wohnmobil, einen Camper oder einen Wohnwagen zu kaufen, dann aber nicht damit in Welt hinaus zu fahren, ist nicht Sinn der Sache – Dauercamper einmal ausgeklammert. Die Möglichkeit, nicht nur im Frühling, Sommer und Herbst ohne Angst vor Eis und Schnee unterwegs zu sein, sondern auch im Winter durch Reisen in den warmen Süden, sorgt dafür, dass die Fahrzeuge mehr genutzt werden und weniger untätig herumstehen. Durch die aktive Nutzung lassen sich zudem Standschäden vermeiden.

5. Weihnachten in der Sonne

Weihnachten und Silvester sind für die meisten Menschen in Deutschland mit Winter, Kälte und Schnee verbunden. Aber das muss gar nicht sein. Wer zum Überwintern mit dem Wohnmobil in den Süden fährt, wird in dieser Hinsicht ganz neue Erfahrungen machen. Feiertage am Strand statt im Schnee, südländische Delikatessen statt Weihnachtsgans und viele andere Eindrücke warten nur auf neugierige Camper, die sich auf das Überwintern einlassen.

Artikel von Steffen Herget

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