Tipps & Tricks

Mobil im Campingurlaub: Die besten E-Scooter mit Straßenzulassung

E-Scooter werden immer beliebter. Nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch bei Campern, die die praktischen Elektroroller anstelle des Fahrrads mit in den Campingurlaub nehmen. Wir stellen die besten aktuellen Modelle vor und verraten dir, was du beim Fahren mit dem E-Scooter unbedingt beachten musst.

Die besten E-Scooter mit Straßenzulassung

Nicht alle E-Scooter besitzen eine Straßenzulassung. In unserer Übersicht findest du alle aktuellen Modelle, mit denen du ohne Probleme im Straßenverkehr fahren darfst. Preislich gibt es recht große Unterschiede, allerdings sind die teureren Roller nicht zwangsläufig die besseren.

In der Regel verfügen E-Scooter im höherpreisigen Segment aber über eine etwas bessere Ausstattung. Viele teurere Modelle haben Luftreifen, während die preiswerteren Modelle mit Vollgummireifen ausgeliefert werden, mit denen man Unebenheiten eher spürt.

Auch die Akkus und die Bremsen sind bei E-Scootern jenseits der 1.000-Euro-Marke oft besser. Damit verbessert sich der Fahrkomfort und vor allem die Reichweite – ein großer Vorteil, wenn man die Roller mit in den Campingurlaub nimmt und damit oft und häufig unterwegs ist.

Ein wichtiger Punkt für die Straßenzulassung ist nicht zuletzt das zulässige Gesamtgewicht. Billigere Varianten verfügen oft über ein Maximalgewicht von gerade einmal um die 100 Kilogramm. Wenn dann noch das Eigengewicht des Rollers zu hoch ist, können Personen, die mehr als 80 Kilogramm wiegen, schnell Probleme bekommen.

BMW X2 City

Hochwertiger, stabiler E-Roller, der über herausragende Fahreigenschaften verfügt und auch schwieriges Terrain souverän wegsteckt. Allerdings ist er teuer und recht groß. Im Reisemobil nimmt er daher viel Platz weg.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 150 kg
  • Preis: ca. 2.400 €

Egret-Ten V4

Wunderbares Fahrgefühl und ein 500 Watt starker Motor sorgen für Laune beim Rollerfahren. Mit 16 Kilogramm Eigengewicht aber nicht der leichteste E-Roller.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 117 kg
  • Preis: ca. 1.650 €

Egret-Eight V3

Der kleine Bruder des Egret-Ten und mit 350-Watt-Motor nicht ganz so schnittig. Bremsen, Rahmen, Beleuchtung und Reifen lassen aber keine Wünsche offen.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 114 kg
  • Preis: ca. 1.250 €

Iconbit City

Kompakter E-Scooter mit guter Ausstattung im Niedrigpreis-Sektor. Die Vorderlampe ist nicht direkt in die Lenkstange integriert und macht einen etwas wackligen Eindruck. Außerdem ist das Maximalgewicht recht niedrig.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 100 Kg.
  • Preis: ca. 480 €

Iconbit Delta Pro

Etwas höheres Maximalgewicht als die City-Variante und dank Klappmechanismus in wenigen Handgriffen auf ein kompaktes Packmaß zu bringen.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 111 kg
  • Preis: ca. 400 €

Iconbit Tracer Street

Robuste und leichte Bauweise und dank der großen Rollen auch abseits befestigter Wege gut zu fahren. Der Klappmechanismus ist allerdings wenig intuitiv, außerdem sitzen die Hebel zum Bremsen und Gasgeben etwas zu locker.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 112 kg
  • Preis: ca. 500 €

IO Hawk Exit-Cross

Gute Bremsen, souveränes Fahrverhalten und auch auf unebenem Gelände ohne Probleme einsetzbar. Leider sehr groß, schwer und klobig. Unbedingt auf das Gewicht im Wohnmobil achten!

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
  • Preis: ab ca. 1.100 €

IO Hawk Sparrow

Hohes Tempo, leicht und gut zu fahren. Das Zusammenklappen geht allerdings etwas mühsam von statten. Größter Schwachpunkt ist aber die mäßige Bremsleistung.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 100 kg
  • Preis: ca. 680 €

Metz Moover

Spitzenverarbeitung, hervorragende Bremsen und hoher Fahrspaß. Nachteile sind das etwas zu hohe Eigengewicht und die Größe im zusammengeklappten Zustand.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 110 kg
  • Preis: ca. 2.000 €

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Moovi E-Scooter

Günstiger Alltags-Roller, der sich leicht zusammenklappen lässt. Der Fahrkomfort lässt aber zu Wünschen übrig, da man beim Fahren jede kleine Unebenheit spürt. Der E-Scooter macht außerdem einen etwas instabilen Eindruck.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
  • Preis: ca. 800 €

Segway-Ninebot Max G30D

Solider, stabiler und gut verarbeiteter Elektroroller mit leicht verzögerter Beschleunigung. Das Fahrverhalten auch auf unebenem Grund ist gut, allerdings ist das Eigengewicht recht hoch.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
  • Preis: ca. 800 €

SXT Buddy V2

Sehr kompakt, leicht und vor allem sehr klein. Das erleichtert den Transport, wirkt sich aber negativ auf das Fahrverhalten aus, da der Lenker sehr schmal ist. Die Bremsleistung ist hervorragend, dafür hapert es etwas bei der Beschleunigung.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 100 kg
  • Preis: ca. 1.100 €

SXT Light Plus V

E-Scooter ohne eigenen Ständer mit Vollgummi-Reifen, was sich zu Lasten des Komforts auswirkt. Positiv sind das geringe Eigengewicht, negativ die etwas schwachen Bremsen. In unwegsamem Gelände ist der Roller eher nicht zu gebrauchen.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 136 kg
  • Preis: ca. 1.200 €

SXT MAX

Solider und robust verarbeiteter E-Scooter mit Vollgummi-Reifen, den auch etliche Scooter-Sharing- Dienste nutzen. Der Roller ist allerdings selbst in eingeklapptem Zustand nicht sehr kompakt.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 143 kg
  • Preis: ca. 1.200 €

The-Urban #BRLN V3

Niedriges Gewicht, hervorragende Fahreigenschaften und ein starker Antrieb sorgen für Fahrspaß. Getrübt wird das Vergnügen durch die vergleichsweise geringe Reichweite und den etwas umständlichen Klappmechanismus.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 114 kg
  • Preis: ca. 950 €

The-Urban #HMBRG V3

Kraftvoller Antrieb und eine zugstarke Beschleunigung zählen zu den Stärken dieses E-Rollers. Negativ fällt das recht hohe Eigengewicht auf. Eher für den Stadtgebrauch zu empfehlen.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 100 kg
  • Preis: ca. 1.150 €

Trekstor EG 31108

Leichter City-E-Roller, der sich nur bedingt für Campingausflüge und unebenes Terrain eignet. Größte Schwächen sind der etwas knapp bemessene Akku und die niedrige Reichweite.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 135 kg
  • Preis: ca. 700 €

Trekstor EG 3178

Günstiger und gut verarbeiteter City-E-Scooter mit kurzen Bremswegen. Die Reichweite ist allerdings recht knapp.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 135 kg
  • Preis: ca. 600 €

Trekstor EG 6078

Mittelpreisiger E-Roller mit einem besonders hohen Gesamtgewicht und daher auch für schwerere Fahrer gut geeignet. Dabei schrumpft allerdings die Reichweite. Die angegebenen 25 Kilometer erreicht man nur mit einem Körpergewicht von 70 Kg.

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 164 kg
  • Preis: ca. 750 €

So klappt es mit dem nachhaltigen Urlaub: Wir haben die wichtigsten Tipps für ökologisches Camping zusammengetragen.

Wo darf man mit dem E-Roller fahren?

E-Scooter sind auf Radwegen, Radstraßen und auf Radstreifen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf man mit dem Roller auf die Straße ausweichen. Auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind E-Roller generell verboten, haben keine Straßenzulassung. Ausnahme ist eine Kennzeichnung mit dem Hinweis-Schild "E-Scooter erlaubt".

Brauche ich einen Führerschein für das Fahren mit E-Scootern?

Für das Fahren mit einem E-Scooter sind kein Führerschein und auch kein Mofa-Prüfschein erforderlich. Das Mindestalter für das Fahren eines E-Rollers liegt bei 14 Jahren.

Besteht Helmpflicht für E-Scooter?

Es gibt keine Verpflichtung, während der Fahrt mit dem E-Scooter einen Helm zu tragen. Aus Sicherheitsgründen ist es aber empfehlenswert, sich mit einem Helm zu schützen.

Artikel von Selim Baykara

Titelbild: © rcfotostock – stock.adobe.com

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