Routen & Touren

Spanien Nord-Süd und Portugals Algarve: Traumroute auf der iberischen Halbinsel

Spanien gilt unter vielen als beliebtestes Urlaubsziel der Deutschen. Es kommen schnell Gedanken an die Balearen, an Mallorca, an die Costa Brava und Katalonien. Dabei hat Spanien viel mehr zu bieten.

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Unser eigens für dich erstellter Roadtrip beginnt in Nordspanien führt zur Westküste Portugals und der Algarve und endet im Süden Spaniens.

Spaniens wilder Norden

Bardenas Reales

Wenn du etwas mehr Zeit einplanen kannst, solltest du auf dem Weg nach Portugal unbedingt den Norden Spaniens nicht vergessen. Die unbebaute wilde Küste wird oft vernachlässigt, dies aber ganz zu Unrecht! Aus Frankreich kommend ist das erste spanische Ziel die Wüste Bardenas Reales: ein magischer Naturpark in Navarra. Kein Wunder also, dass hier bereits große Filmproduktionen gedreht wurden (wie zum Beispiel James Bond "Die Welt ist nicht genug" oder auch Game of Thrones' Daenerys, die „Mutter der Drachen“, flog auf ihrem Weg auf den Thron durch diese surreale Wüste).

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Die Bardenas Reales umfassen mehr als 40.000 Hektar, die von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt wurden. Der Park ist kostenlos und kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem PKW/Wohnmobil befahren werden. Für jede Fortbewegungsart gibt es verschiedene ausgeschilderte Wege.

In Arguedas gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz, an dem du gegen ein kleines Geld Grauwasser ablassen und Frischwasser auftanken kannst. Dieser Stellplatz liegt am Fuße eines Berges, in dem sich verlassenen Höhlenwohnungen verstecken. Das Betreten ist verboten, aber du kann vorsichtig den Kopf reinhalten, spannend ist es in jedem Fall!

Gaztelugatxe

Danach führt die Route direkt an die Küste, genauer gesagt zum ehemaligen Kloster Gaztelugatxe. Dieses Kloster liegt auf einer kleinen Insel, die gerade mal 270 Meter lang, 80 Meter breit und mit einer Steintreppe mit dem Festland verbunden ist. Es ranken sich Mythen, dass dies im 12. und 13. Jahrhundert ein Rückzugsort der Tempelritter war aufgrund der vielen ausgebauten unterirdischen Gänge und Tunnel. Später wurde die kleine Kirche als Seefahrerkapelle genutzt.

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"Game of Thrones"-Fans werden sich wohl auch an diesen Ort erinnern: Daenerys trifft auf dieser Treppe das erste Mal auf John Snow. Wer Zeit hat, sollte sich dort unten unbedingt den Sonnenuntergang anschauen: ein fantastisches Schauspiel der Natur.

Campingplatz-Tipp: Camping Portundo

Picos de Europa

Auf dem Weg zu Spaniens Küste fährst du quasi fast an den Picos de Europa (spanisch für "Gipfel Europas") vorbei. Die Picos de Europa sind ein riesiges Kalkstein-Massiv innerhalb des kantabrischen Gebirges und lassen jedes Wanderer-Herz höher schlagen. Aber auch für Ungeübte ist etwas dabei, angefangen mit einer Strecke von 4 Kilometern und kaum Steigung. Empfehlenswert ist die Fahrt hoch zu den beiden Gletscherseen Lago Enol und Lago de la Ercina in einer Höhe von über tausend Metern.

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Auf dem Weg kommst du an der Wallfahrtstrecke nach Covadonga vorbei mit einer wunderschönen großen Kathedrale und einer süßen Kapelle mitten in einem Berg, die unbedingt einen Halt erfordern.

Ab dort kannst du außerhalb der Hochsaison mit dem eigenen Wohnmobil die Serpentinen hoch zu den Seen in Angriff nehmen – dies ist allerdings nichts für schwache Nerven, denn dort ist auch in der Nebensaison recht viel los und die Straßen sind sehr eng. Im Sommer mit höherem Touristenaufkommen kannst du dort mit dem Bus hochfahren, was wohl die entspanntere Variante ist. Da bleibt einem auch genug Zeit um die Aussicht zu genießen.

Praia das Catedrais

Weiter im Westen findest du den "Praia das Catedrais", den Strand der Kathedralen. Dieser ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse Galiziens. Dieses Wunderwerk der Natur ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt, der offizielle Name lautet "Praia de Augas Santas", was übersetzt "Strand des heiligen Wassers" bedeutet.

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Hier findest du viele beeindruckende Felshöhen sowie große Steinbögen, die an die gotische Architektur des Mittelalters erinnern. Bei Ebbe kannst du den Strand entlang wandern und die ganze Schönheit dieser einzigartigen Küste bewundern. Da der Strand sehr beliebt ist, zieht er zahlreiche Besucher an. Deshalb werden in der Sommersaison und um Ostern herum nur Besucher auf den Strand gelassen, die vorher reserviert haben. Die begrenzte Besucherzahl macht es möglich, den Strand zu genießen. Im Winter ist auch ein spontaner Besuch möglich.

Campingplatz-Tipp: A Gaviota Camping

Las Medulas

Die Route führt uns weiter zu einem ganz besonderen Ort: Las Medulas. Diese weltweit einzigartige Landschaft wurde, von den Römern hinterlassen, ebenfalls zum Welterbe erhoben. Und das nicht ohne Grund: Riesige rote Lehmberge erheben sich majestätisch in den Himmel, an denen du dich frei bewegen und wandern kannst. Du findest diese eindrucksvolle Felslandschaft nur 25 Kilometer von Ponferrada. In den Senken wachsen knorrige alte Kastanien, was dem Ganzen etwas Mystisches und Verwunschenes verleiht.

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Die Römer hatten damals ein ziemlich durchdachtes komplexes Kanalsystem und führten die Wasserkraft durch Galerien, Seen und Tunnel. Fast zwei Jahrhunderte lang haben sie die Berge mit dieser Wasserkraft ausgehöhlt und geformt und so knapp 800 Tonnen Gold gefördert.

Die Wanderung ist nicht sonderlich anstrengend, du kommst an vielen Grotten und Höhlen vorbei, in denen früher geschürft wurde. Weitere Höhepunkte sind die römischen Dörfer, die sich der Metallverarbeitung widmeten, wie beispielsweise Orellán, aber auch die asturischen Castros wie etwa Castrelín de San Juan de Paluezas und Borrenes.

Campingplätze in Nordspanien entdecken

Naturbelassendes Westportugal und die Algarve

Der Westen Portugals ist definitiv was für Naturliebhaber: der tosende Atlantik, schroffe Klippen, kleine Sandbuchten, zerklüftete Hügel, einsame Hochflächen und wunderschöne Strände.

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Hier bietet sich eine Route die Küste herunter an: Du fährst von Strand zu Strand und genießt die wunderbare Ruhe, denn die Touristenströme findest du erst an der Algarve. Der Ort, den du auf diesem Weg auf keinen Fall verpassen solltest, heißt Nazaré. Nicht nur, dass das kleine Städtchen zum Bummeln einlädt, auch die sensationell hohen Wellen am Strand von Nazaré sind einen Besuch wert.

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Dank einer tiefen Unterwasserschlucht ist das Örtchen ein absolutes Surferparadies. Durch dieses geomorphologischen Unterwasserphänomen können sich gigantische und perfekte Wellen bilden, die in den Wintermonaten bis zu 30 Meter (!) hoch werden und nirgendwo sonst auf der Welt so eine Höhe erreichen.

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Sagres

Von der Westküste aus ist der erste Stopp an der Algarve der Ort Sagres, der südwestlichste Punkt am "Cabo de São Vicente". Tosendes Meer, gewaltige Klippen und weitläufige Strände warten hier auf dich. Kein Wunder, dass die Menschen früher dachten, hier wäre die Welt zu Ende.

In Sagres gibt es zudem einen wunderschönen Leuchtturm, einen Fort und viele Nationalparks. Hinzu kommt "Die letzte Bratwurst vor Amerika", die du natürlich ebenso wenig verpassen darfst. Unser Geheimtipp: Probier auf jeden Fall die gefüllten Teigrollen mit Nutella, sie schmecken himmlisch.

Campingplatz-Tipp: Orbitur Camping Sagres

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Ponta da Piedade

Die Küstenregion und die Landzunge "Ponta da Piedade" gehören zu den schönsten der Algarve. Von der spektakulären Kalksteinküste aus siehst du Steinsäulen, die aus dem Meer herausragen, fragile Bögen und versteckte Grotten. Winterstürme haben all dies durch ihre ungeheure Kraft geformt. Die Schönheit der Region erkennst du nur, indem du dich in die Felsformationen hinein begibst. Treppen führen herunter und kleine Pfade (die sich auch für Mountainbiker eignen) an der Küste entlang. Die Felsen strahlen in einem wunderschönen Goldton und werden von türkisfarbenem Wasser umspült.

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Praia da Marinha

An der Algarve gibt es unzählige wunderschöne Strände. Wir wollen wenigstens einige davon aufzählen. Besonders zu erwähnen ist Praia da Marinha. Von den hohen Steilklippen hast du einen wunderbaren Blick aufs Wasser und der sagenhaften Küstenlandschaft. Nachdem du einen sonnigen Tag – liegend in strahlend weißen Sand oder schwimmend in herrlich türkisfarbenem Wasser – verbracht hast, kannst du zum Ausklang des Tages den Sonnenuntergang von den Klippen oben genießen. Dort gibt es mehrere kleine Pfade und hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neues, beeindruckendes Bild.

Praia de Albandeira

Dieser Strand ist leider nicht mehr mit dem Wohnmobil zu erreichen, der ganze Abschnitt wurde für diese gesperrt. Allerdings kannst du den Strand gut mit dem Fahrrad erreichen. Und der Weg lohnt sich! Nicht nur wegen der paradiesischen Strände, sondern auch wegen der unglaublichen Felsformationen: Läufst du links entlang, kommst du zum "Yellow Submarine", einem Fels, der wie ein U-Boot aussieht. Läufst du hingegen rechts lang, stehst du an einem Abgrund und schaust auf die "Natural Arch of Albandeira". So heißt nämlich dieser mächtige Steinbogen, den du sogar begehen kannst.

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Machst du einen Spaziergang über die Klippen, bist du schnell erstaunt, wenn du plötzlich tosende Wellen rauschen hörst. Gehst du näher, siehst du einen Zaun, über den du nicht klettern solltest, denn dort befinden sich riesige Löcher in den Klippen, die du eigentlich erst aus der Vogelperspektive richtig siehst.

Falls du keine Lust hast, mit dem Fahrrad diesen Strand zu erkunden: Die Einheimischen empfehlen eine Bootstour von Praia da Marinha zum Praia de Benagil. Letzterer ist mit seinen imposanten versteckten Höhlen auch gar nicht anders zu erreichen. Auf dieser Bootstour kommst du unweigerlich auch am Praia de Albandeira vorbei und vom Wasser aus kannst du die überwältigenden Felsformationen noch viel besser bestaunen.

Lies ebenfalls: Der Süden Portugals: Traumurlaub an der Algarve und in Faro__

Praia dos Arrifes

Der Praia dos Arrifes westlich von Albufeira gehört zu den kleineren Stränden, aber ist umso charmanter. Der Strand ist dank Felsformationen mit charakteristischen Höhlen und Durchbrüchen vor dem Wind geschützt.

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2019 konntest du hier mit dem Wohnmobil noch direkt zu den Klippen fahren, dies ist jetzt leider nicht mehr möglich. Allerdings ist der asphaltierte Parkplatz nur ein paar Meter entfernt. Auch am Praia dos Arrifes lohnt es sich nach links oder nach rechts zu laufen. Links herum lädt ein Weg zum Wandern an den Klippen entlang ein, rechts herum erreichst du einen weiteren bezaubernden Sandstrand.

Praia da Falésia

Einem weiteren Strand solltest du unbedingt einen Besuch abstatten: Praia da Falésia. Dieser erstreckt sich über sechs Kilometer weit zwischen Olhos de Água und Vilamoura und ist somit der längste an der Algarve. Die Steilküste, die je nach Lichteinfall rötlich, kupferfarben oder golden schimmert, bildet den traumhaften Hintergrund des riesigen Sandstrandes.

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Das im Nordwesten des Strandes liegende kleine Fischerdorf Olhos de Agua ist ein friedlicher kleiner Ort mit einer großen Auswahl an Restaurants und Cafés. Urlauber, die sich nach Ruhe sehnen, kommen hier voll auf ihre Kosten.

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Das sonnige Südspanien

Gibraltar

Wir verlassen auf unserer Route nun die Algarve und fahren in den Süden Spaniens. Es empfiehlt sich bei der Anreise nach Gibraltar das Wohnmobil vor der Grenze auf spanischer Seite abzustellen, denn Parkplätze sind rar und es kommt oft zu langen Staus. Das kommt daher, dass die Zufahrtsstraße das Rollfeld des Flughafens kreuzt und bei Starts und Landungen wird sie einfach gesperrt.

Wusstest du, dass Gibraltar zu Britannien gehört? Die 6,5 Quadratkilometer große Enklave ist seit 1704 britisches Überseeebiet. Mit einer Besonderheit: Es ist das einzige, das auch Teil der Europäischen Union ist. Das Erste, woran du bei Gibraltar denkst, sind wohl die weltbekannten Affen in der freien Natur. Eine Legende besagt: Sobald der letzte Affe Gibraltar verlassen hat, ist die britische Herrschaft beendet.

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Der riesige Kalksteinfelesen "The Rock" mit 426 Metern Höhe ist das Highlight Gibraltars. Er ragt er wie der Bug eines Schiffes aus dem Meer. Das Naturschutzgebiet "Upper Rock" ist vermutlich die Sehenswürdigkeit Nummer eins. Neben der Flora und Fauna auf dem Felsen ist selbst das Innere des Felsens sehenswert mit dutzenden monumentalen Tropfsteinhöhlen. 2016 wurde der Höhlenkomplex sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ebenfalls spannend: Die letzten Neandertaler Europas lebten einst hier.

Tipp: Am besten lässt sich "The Rock" mit der Seilbahn erkunden. Ganz hinauffahren und dann auf dem Weg nach unten Stopps bei den Sehenswürdigkeiten einlegen. Und: Bloß nicht die Affen füttern, die können nämlich ganz schön frech werden und dir deine Tasche klauen!

Ronda

Lass dir die wunderschöne Stadt Ronda nicht entgehen! Durch eine tiefe Schlucht getrennt und nur über eine imposante Brücke verbunden, sind Alt- und Neustadt einmalig in Spanien. Schon aus der Ferne stechen die weißen Häuser des kleinen Ortes ins Auge.

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Ronda ist ebenfalls ein toller Ausgangspunkt für Trekking- und Wandertouren, da sie auf einem abfallenden Steinplateau liegt. Von hier lässt sich die wunderschöne Natur Andalusiens wunderbar kennenzulernen.

Im Tal fließt der Rio Guadalevin, über den sich die in den Jahren 1751 bis 1793 errichtete Brücke spannt. Vor vielen Hundert Jahren formte der heute recht schmale Fluss diese gewaltige Schlucht. Sie ist über eine 120 Meter tief und 90 Meter breit. Allein, um sich die Brücke anzuschauen, lohnt sich der Besuch der Stadt schon. Es ranken sich viele Mythen und Legenden um die Brücke, eine etwa, dass der Erbauer sich von der Brücke zu Tode gestürzt hat, weil er nie wieder so ein gigantisches Bauwerk erschaffen würde.

Wüste Tabernas

Das Klima in der Wüste von Tabernas ist heiß und trocken. Die kargen Umweltbedingungen machen Pflanzen und Tiere zu wahren Überlebenskünstlern, für Wüsten- und Wild-West-Filmer schaffen sie die ideale Kulisse.

Etwa 30 Kilometer nördlich von Almería im Landesinneren findest du die Wüste von Tabernas. Erblickst du die Mondlandschaft, fühlst du dich in die Badlands von Nordamerika versetzt. Temperaturen von mehr als 17 Grad (im jährlichen Durchschnitt) und mehr als 3.000 Sonnenstunden machen die Wüste zur heißesten und trockensten Region auf dem Kontinent bei durchschnittlichen Niederschlagsmengen unter 250mm.

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In den 60er- und 70er-Jahren hat die Filmindustrie die ganze Region ernährt. Heute werden weniger Kinofilme und dafür Videoclips und Fernseh-Spots gedreht. Einige der damaligen Westernstädte sind noch erhalten, allerdings in ziemlich verwahrlostem Zustand. Zwei andere wurden zum Freizeitpark umfunktioniert: das Oasys Mini Hollywood und Fort Bravo. Dort kannst du du wilde Verfolgungsjagden, Schießereien und Reiterkunststücke anschauen und Restaurants und Cafés besuchen. Zu den bekanntesten der hier gedrehten Filme zählen Sergio Leones Dollar-Trilogie mit Clint Eastwood sowie "Spiel mir das Lied vom Tod". Aus anderen Genres, zum Beispiel "Lawrence von Arabien", "Cleopatra", "Conan der Barbar" und "Der letzte Kreuzzug".

Ein Besuch der Sierras Alhamilla zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist auch lohnenswert. Von hier aus genießt du einen Ausblick auf die bizarre Landschaft der Wüste von Tabernas am besten.

Sportfans kommen hier auch auf ihre Kosten: Wandern, Bergsteigen, Mountainbike, Klettern und Reiten stehen auf dem Programm. Die Wanderung "Desierto de Tabernas" ist eine beliebte Wanderroute, sie verläuft entlang der Rambla von Tabernas nach "El Oasis". Der 7,5 Kilometer lange Rundweg mit niedrigem Schwierigkeitsgrad führt durch sandiges Gelände, dauert etwa 4 Stunden und kann auch mit dem Fahrrad befahren werden. Hier endet unsere wunderschöne und gleichermaßen unvergessliche Tour.

Artikel von den Roadies. Sie betreiben einen Blog, auf dem sie ihre Reisen mit dem Wohnmobil dokumentieren.

Titelfoto: © Roadies

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