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An der Adria in Dalmatien: Klares Wasser und blauer Himmel

Die Republik Kroatien mit ihren rund vier Millionen Einwohnern ist bei Campern ein angesagtes Reiseziel. Insbesondere an der traumhaften Adriaküste liegen reizvolle Campingplätze und das glasklare Wasser lädt zum Baden und Schnorcheln ein. Wenn in Deutschland der Sommer noch nicht in Sicht ist oder sich bereits verabschiedet hat, lohnt sich eine Reise in den Süden des Landes nach Dalmatien. Noch in der Nebensaison ist es warm und die Entdeckungsrundgänge in interessanten Städten wie Zadar, Šibenik oder Split sind ein kultureller Höhepunkt, aber auch die Landschaft rundum begeistert. So wird der Besuch des Krka-Nationalparks mit seinen atemberaubenden Wasserfällen oder ein Ausflug in die Inselwelt der Kornaten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Pausieren in Zadar

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Nach der langen Anreise nach Dalmatien freust du dich schon auf die erholsamen Tage in oder rund um Zadar. Glücklicherweise ist die hier vorgeschlagene Route von Zadar bis Split mit rund 250 Kilometern nicht besonders lang. So bleibt ausreichend Zeit für die sehenswerte Stadt Zadar. Mit rund 72.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt im Norden Dalmatiens und kann mit einer interessanten Altstadt aufwarten.

Zadar erstreckt sich auf einer Halbinsel und steht bei Reisenden hoch im Kurs. Wenn ein Kreuzfahrtschiff vor den Toren der Stadt festgemacht hat, wird es in den Gassen und auf den schönen Plätzen voller. Bei den Gästen stehen die Kathedrale und die benachbarte Donatskirche hoch im Kurs. Vor den imposanten Gotteshäusern erstreckt sich das Römische Forum, das in der römischen Kaiserzeit angelegt wurde. Reste der Säulen erinnern ebenso an die Römerzeit wie das Archäologische Museum gleich nebenan. Zu den jüngsten Attraktionen gehört die Meeresorgel an der Promenade. Die Wellen erzeugen hier die außergewöhnliche Töne. So sitzt du hier und lauscht der besonderen Musik. Am Abend füllen sich schnell die Restaurants und Straßencafés.

Karge Inselwelt

Nach dem Motto "Auf zu neuen Ufern" kannst du von Zadar auf die Insel Dugi Otok übersetzen. Der südöstliche Teil der immerhin 52 Kilometer langen Insel ist Teil des Nationalpark Kornaten. Dieser erstreckt sich weiter südöstlich und ist mit seinen unzähligen Inseln insbesondere bei Wassersportlern sehr beliebt. Große Teile dieser Inselwelt wurden 1980 als Nationalpark eingerichtet und genießen so besonderen Schutz. Die Kargheit und Öde der mehr als 80 Inseln versprühen einen nahezu mystischen Reiz.

An der Küste entlang

Die Route verläuft von Zadar aus parallel zur Küste und wer sich eine der größten Marinas anschauen möchte, wird sicherlich in Sukošan eine Pause einlegen, bevor er dann der Hafenstadt Biograd seine Aufmerksamkeit schenkt. Unterhalb der Altstadt und neben der Promenade machen die Fischtrawler fest und du kannst den Fischern beim Sortieren der Fische zusehen. Prompt freust du dich auf ein schmackhaftes Fischgericht, dass nicht lange auf sich warten lässt, denn das Angebot an guten Fischrestaurants in Biograd ist überwältigend.

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Auf der weiteren Etappe liegt rechts die Adriaküste und links im fruchtbaren Hügelland der Vrana See. Der zehn Kilometer lange und rund vier Kilometer breite See ist bekannt wegen seiner grünen Farbe. Nach dem Seebesuch geht es wieder zur Küste und auf die Insel Murter. Eine Brücke führt auf die schöne Insel, die einige schöne Campingplätze zu bieten hat. Der Campingplatz Kosirina ist ein gutes Beispiel und besticht durch seine herrliche Lage an der malerischen Bucht Kosirina. Wie auf einigen anderen kroatischen Campingplätzen auch, ist hier ein Bereich für Naturisten zu finden.

Gut erholt setzt du deine Reise Richtung Südosten fort und solltest im Küstenort Tribunj eine Runde drehen. Hinter schützenden Inselchen hat sich ein authentisches Dorf ausgebreitet. Die Altstadt mit ihren Wohnhäusern und Restaurants liegt selbst auf einer kleinen Insel und bietet eine schöne Promenade. Hier sitzt du unter Sonnenschirmen und siehst den Wassersportlern und Booten zu. In Tribunj solltest du die beschauliche Atmosphäre genießen, denn in Šibenik wird es weitaus lebendiger.

Fotogene Altstadt von Šibenik

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Auf der Tour ist der Stadtbesuch von Šibenik ein Muss! Allein die Lage macht den geschichtsträchtigen Ort zu einem Juwel. Šibenik liegt an einer großen und geschützten Bucht, dem Mündungsgebiet des Flusses Krka. Zwischen Bucht und Meer steht die wuchtige Festung im Wasser und machte einst ein unbeobachtetes Eindringen unmöglich. Die imposante Festung wurde auch in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Im Herzen der Altstadt sind historische Bauwerke zahlreich. Hauptattraktion ist die Kathedrale Sv. Jakov, die in der Zeit von 1431 bis 1555 erbaut wurde. Ausgehend von diesem sakralen Bauwerk schlenderst du durch enge Gassen und quirlige Plätze hinauf zur Festungsruine und freust dich hier über den herrlichen Ausblick. Ein Abstieg sollte dann zur Uferpromenade führen. Sie wurde nett gestaltet und raffiniert beleuchtet. Mit ihren angesagten Lokalen ist sie ein idealer Fleck für einen lauschigen Ausklang des Tages. Am nächsten Tag sollte auf jeden Fall der Ausflug zum Krka-Nationalpark auf dem Programm stehen.

Highlight der Tour – Krka Nationalpark

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Zugegeben, wer den Krka-Nationalpark besucht ist nicht alleine! Besucher aus aller Herren Länder strömen in den Nationalpark, um inmitten der Karstlandschaft diese grüne Oase mit ihren fantastischen Wasserfällen intensiv zu erleben. Ausgangspunkt ist das nette Städtchen Skradin, das im Tal des Flusses Krka liegt. Hier löst du die Eintrittskarte für den Nationalpark und wanderst durch das Flusstal oder fährst mit dem Schiff über den Fluss Krka zum Haupteingang. Hier kannst du auf dem rund zwei Kilometer langen Lehrpfad näheres über die besondere Flora und Fauna erfahren. Aus dem Reiseführer entnimmst du, dass hier Szenen des Winnetou-Films "Tal der Toten" im Jahre 1968 gedreht wurden.

Du willst neben einem Ausflug zu dem Krka-Nationalpark noch weitere landschaftliche Highlights entdecken? Besuche die Plitvicer Seenplatte, wo sich traumhafte Wasserfälle aneinander reihen.

Auf nach Split

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Sicherlich beeindruckt verlässt du den Krka-Nationalpark und steuerst über die Landstraße 8 die Metropole Split an. Auf dem Abschnitt lohnen sich Rundgänge in Primosten und Trogir und dazwischen laden gute Campingplätze zum Verweilen ein. Die Altstadt von Primosten liegt auf einer kleinen Insel. Hier stehen die kleinen Häuser dicht gedrängt um die Pfarrkirche Sv. Juraj.

Die ebenfalls sehenswerte Stadt Trogir wurde bereits vor mehr als 2.000 Jahren von den Griechen gegründet. Auch die Altstadt von Trogir erstreckt sich auf einer Insel und bietet mit engen Gassen rund um die Kathedrale ein vergleichbares Bild. Rund 30 Kilometer sind es zum Endpunkt der Route, der lebendigen Metropole Split.

Viel Zeit einplanen für Split

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Immerhin 170.000 Menschen leben in der Küstenmetropole Split. Damit ist sie nach der Hauptstadt Zagreb die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Die Stadt zeigt sich vielseitig und gegensätzlich. Im Zentrum vermischen sich Römerzeit, Mittelalter und Moderne zu einem spannenden Ensemble. Die hoch in den Himmel ragenden Palmen zeugen von dem subtropischen Klima.

Das Herz der beliebten Stadt schlägt in der großen Altstadt. Hier trumpft der kolossale Palast mit seinen bis zu 18 Meter hohen Mauern auf. Das Gebäude ist UNESCO-Weltkulturerbe. Der Palast wurde im 4. Jahrhundert unter dem römischen Kaiser Diokletian vollendet. Im Herzen dieser riesigen Palastanlage liegt der Stadtplatz Peristil, an dem auch die Kathedrale Sv. Durje steht. Aufmerksamkeit verdient hier unter anderem die Domtür von 1214 mit ihrem Schnitzwerk. Viele weitere Attraktionen gilt es in Split zu entdecken, und dafür solltest du ausreichend Zeit einplanen.

Wer am Ende der Reise noch ein wenig Zeit hat, kann von Split aus auch auf die vorgelagerten Inseln Brač, Korčula oder Hvar übersetzen. Campingplätze stehen hier ausreichend bereit!

Alle Infos auf einen Blick:

  • Länge der Tour: rund 250 Kilometer
  • benötigte Zeit: 7 bis 10 Tage
  • Hilfreiche Websiten: www.croatia.hr, www.zadar.travel, www.dugiotik.hr, www.sibenik-tourism.hr, www.npkrka.hr, www.visitsplit.com
  • Das solltest du nicht verpassen:Beim Baden oder Schnorcheln solltest du auf keinen Fall auf Plastiksandalen verzichten. Nicht nur, weil du dich an den schroffen Felsen verletzen kannst, sondern auch, weil der Tritt auf einen Seeigel schnell die ausgelassene Urlaubsstimmung trüben kann.



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Artikel von Thomas Kliem

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