Ausruhen statt abschmieren: Ruhiges Camping bei Festivals

Der Sommer ist die Zeit der Festivals und Open Airs. Ob Heavy Metal in Wacken, Rock in Nürnberg oder in der Eifel, Elektro in Sachsen-Anhalt oder Klassik am Bodensee: Was gibt es schöneres, als mit der Musik seiner Wahl im Ohr nach den letzten Tanzschritten des Tages über kühle Sommerwiesen zurück zum Zelt zu schlendern? Vielleicht noch kurz den Campingkocher angeworfen, ein kleines Fläschchen geköpft – und dann beseelt auf die Isomatte. Und wer sich geschickt anstellt, kann auch dem schlammigen Massenlager umgehen, das sich oft rund ums Festival bietet. Camping ist oft nur wenige Kilometer entfernt viel komfortabler möglich. Wo Zelten am besten geht in Verbindung mit dem Festival: Camping Tipps gibt es hier.

Elektro-Festivals: Camping Tipps für schnelle Beats und schnelle Wege

Vom Südwesten bis in den Nordosten: Deutschland ist im Sommer eine wahre Hochburg angesagter Elektro-Festivals: Camping und Feiern in außergewöhnlicher Atmosphäre geht zum Beispiel beim ‚Melt Festival‘ in der „Stadt aus Eisen“ – Ferropolis bei Gräfenhainichen. Die Bands spielen im Freilichtmuseum für Industriekultur, zwischen gigantischen Groß- und Fördergeräten für den Braunkohletagebau. Unser Festival Camping Tipp: Wer nach dem Feiern gut schlafen oder tagsüber in Ruhe erholen möchte statt sich auch in der Entspannungszeit von dröhnenden Bässen beschallen zu lassen, kann das im ‚Heide-Camp Schlaitz‘ am Muldestausee wenige Kilometer südlich von Gräfenhainichen oder im ‚Ferienresort Bergwitzsee‘ am nördlichen Rand der Dübener Heide. Ein Geheimtipp unter den Elektro-Festivals ist das ‚Sea You Festival‘ am Tunisee bei Freiburg. Gefeiert wird direkt am Strand, Abkühlung ist also jederzeit garantiert – und wer rechtzeitig bucht, findet vielleicht nebenan noch ein Plätzchen am ‚Camping Tunisee‘. Als Hochburg der Elektro-Festivals gilt ausgerechnet das manchmal so verstaubt anmutende Bayern: Festival und Camping lassen sich dort etwa beim ‚Utopia Festival‘ in Moosburg an der Isar, beim ‚Echelon‘ in Bad Aibling, beim ‚Ikarus‘ Festival in Memmingen und beim ‚Open Beatz‘ in Herzogenaurach verbinden. Ebenso sind aber das ‚Parookaville‘ am Airport Weeze, das ‚Nature One‘ im Hunsrück, das ‚Sonne Mond Sterne‘ in Saalburg oder das ‚Airbeat One‘ in Neustadt-Glewe echte Festival Camping Tipps.

Hier spielt die Musik: Camping bei Rock-Festivals

‚Rock am Ring‘ und ‚Rock am Park‘: Diese beiden Namen sind der Inbegriff der Rock-Festivals in Deutschland. Seit rund 30 Jahren locken hochkarätig besetzte Line-Ups jedes Jahr zehntausende Besucher in die Eifel und nach Nürnberg. Und natürlich gehört zu einem ordentlichen Rockfestival auch Camping mit den Gleichgesinnten auf dem Gelände. Wer aber genug hat von überfüllten Dixi-Klos oder es etwas ruhiger mag, findet sowohl am ‚Nürburgring‘ als auch in der Nähe des ‚Volksparks Dutzendteich‘ in Nürnberg ordentliche Campingplatz-Alternativen. Richtig harte Jungs kommen hoch im Norden auf ihre Kosten: Nämlich beim Heiligen Gral der Hardrock und Heavy Metal-Festivals in Wacken in Schleswig-Holstein oder beim ‚Hurricane Festival‘ im niedersächsischen Scheeßel.

Zeit für die leisen Töne: Festival Camping im „klassischen“ Sinn

Den sanften Klängen von George Bizets „Carmen“ lauschen und dabei die Abendstimmung über dem Bodensee genießen? Bei den Bregenzer Festspielen geht genau das. Und was auch geht: Den Abend nach dem Festival beim Camping ausklingen lassen. Allein in Bregenz gibt es drei Plätze, rund um den Bodensee natürlich noch jede Menge mehr. Schöne Festivals für Freunde der gediegenen Klänge sind etwa auch das ‚Schleswig-Holstein Musik Festival‘, bei dem im Juli und August an mehr als 60 Spielstätten rund 120 Konzerte stattfinden, der ‚Oberstdorfer Musiksommer‘ im Allgäu, das ‚Klavier-Festival Ruhr‘ in Nordrhein-Westfalen oder das ‚Rheingau Musik Festival‘ in der Region zwischen Frankfurt, Wiesbaden und Lorch. Für die Kombination aus Festival und Camping gibt es also schon allein in Deutschland im Sommer jede Menge lohnenswerter Ziele.

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